Magazin Wirtschaft

Steuertipp :

Umwegstrecke bei Fahrt zur Arbeit

Nutzt ein Steuerzahler mit einer 44 km langen Unwegstrecke anstelle der kürzesten Fahrstrecke (25 km) genau die Straßenverbindung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die nach den städtebaulichen Planungen zum Zwecke der Ableitung der Straßenverkehrsströme aus der Innenstadt errichtet wurde, so ist diese Umwegstrecke auch bei einer täglichen Zeit-ersparnis von nur 31 Minuten bei der Berechnung der Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte zugrunde zu legen.

Zwar wird z. B. für die Anerkennung von beruflich veranlasstenUmzugskosten u. a. vorausgesetzt, dass der Umzug den erforderlichen Zeitaufwand für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte um mindestens eine Stunde täglich vermindert. An die steuerliche Beurteilung der Benutzung einer Umwegstrecke für die Fahrt zur Arbeit können allerdings nicht die selben Maßstäbe wie bei einem Umzug angelegt werden.

Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 20. März 2007, Aktenzeichen 1 K 3285/06 E.


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