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Einstreutechnik: Langlebig – bei entsprechender Pflege

Service: Einstreutechnik: Langlebig – bei entsprechender Pflege

Strohgebläse: An den Schmierpunkten ist gemäß der Betriebsanleitung bzw. Aufklebern (oben links) regelmäßig zu fetten, vor allem am Turm (rechts) und am Auswurf.

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Einstreutechnik ist in der Regel sehr pflegleicht. Um die Technik lange zu erhalten, sollten allerdings ein paar Punkte beachtet werden. Jan Sloot erklärt, welche:

Beim angebauten Strohgebläse:

  • regelmäßig schmieren: Sowohl am Antriebsstrang als auch am Drehturm befinden sich Schmierpunkte, die regelmäßig nachgefettet werden sollten.
  • Ölwechsel: Da das Strohgebläse einen separaten Antrieb hat, wird, wie bei anderen Motoren auch, ein regelmäßiger Ölwechsel nötig nach circa 1.000 Betriebsstunden.
  • Abrisskante nachstellen: Im Gebläseturm befindet sich bei manchen Strohgebläsetypen, beispielsweise dem BvL-Strohgebläse, eine Abrisskante. Hierüber wird das Stroh vor dem Einstreuen abgerissen für den Auswurf. Die Kante stumpft mit der Zeit ab und sollte, sobald der Auswurf schwergängig wird, an den Verschraubungen nachgestellt werden.
  • Steinfangmulde leeren: Unten am Strohgebläse befindet sich eine sogenannte Steinfangmulde. Hier sammeln sich schwere Fremdkörper, die nicht über den Auswurf befördert werden sollten. Denn das birgt ein Sicherheitsrisiko für Mensch und Tier. Die Mulde ist regelmäßig zu leeren.
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Strohgebläse: Die Abrisskante im Turm (Foto links) regelmäßig nachstellen (siehe Verschraubung rechts).

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Strohgebläse: Die Steinfangmulde regelmäßig leeren.

Beim vorgebauten Einstreugerät:

  • Spannung prüfen: Das Querförderband des Einstreugeräts sollte immer stramm gespannt sein. Gegebenenfalls ist dies per an der Verschraubung nachzustellen.
  • Kette ölen: Drehende Teile benötigen immer etwas Aufmerksamkeit. Hersteller geben dazu unterschiedliche Schmierintervalle an. Ketten und Lager sind daher nach Herstellerangaben zu prüfen und zu schmieren.
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Einstreugerät: Anhand von Schiebern im Innern lässt sich die Durchflussmenge und -geschwindigkeit regulieren.

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Einstreugerät: Für schwieriges Material als Einstreu ist es ratsam, den Durchfluss mithilfe von Seitenblechen zu regulieren (hier innen an beiden Seiten montiert). Für Stroh sind diese zu entfernen.

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Einstreugerät: Die Bandspannung ist regelmäßig zu prüfen.

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Einstreuwalze: Die Verschraubung der Einstreuwalze am Querförderband ist regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls nachzuziehen.

Bei der angebauten Einstreuwalze:

  • Spannung prüfen: Auch hier ist die Spannung des Querförderbandes – an dem die Walze montiert ist – regelmäßig zu prüfen.
  • Nachfetten: Am Querförderband sind die Schmierstellen regelmäßig nachzufetten, die Walze selbst hat wartungsfreie Lager.
  • Verschraubung prüfen: Die Drehpunkte der Walze (vor allem die Befestigung am Querförderband) ist regelmäßig auf festen Sitz zu prüfen.

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