Den erhöhten Bewässerungsbedarf infolge des Klimwandels will man im Schlosspark Pillnitz jetzt mithilfe einens innovativen Bewässerungsroboters decken. Ein Prototyp zieht ab sofort erste Testrunden durch den Park. Wie die Technische Universität (TU) Dresden als Mitentwickler weiter mitteilt, soll das System das Fachpersonal beim Gießen unterstützen, nicht ersetzen.
So befülle der Roboter selber seinen 400 Liter umfassenden Wassertank, fahre selbständig zu gesetzten Wegepunkten und folge automatisch den Gärtnern, erläutert die Hochschule. Fachpersonal werde aber weiterhin unter anderem dafür benötigt, die Bodenfeuchte in den Kübeln zu erfassen sowie zu bewässern. Laut den Angaben der Forscher musste bei der Entwicklung des Roboters zum Beispiel darauf geachtet werden, dass das Gerät die Wegedecke im Park nicht beschädigt, nicht zu laut ist und den Besucherverkehr im Park nicht behindert. Der Prototyp soll in den kommenden Monaten erprobt und optimiert werden.
An der Entwicklung des Roboters waren neben der TU Dresden die Barkhausen Institut gGmbH sowie das Gärtnerteam aus Pillnitz und Verantwortlichen der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) beteiligt. Die Entwicklungskosten betrugen den Hochschulangaben zufolge insgesamt etwa 630.000 Euro, wovon der Freistaat Sachsen ein Zehntel bereitstellte.













