Magazin Landtechnik

RWZ :

Konzern präsentiert sich nach Neuausrichtung schlanker und flexibler

Eine „alles in allem gute Gesamtleistung" für das Geschäftsjahr 2018 resümierte der Vorstand vor der diesjährigen Generalversammlung der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) am 19. Juni in Bonn.

RWZ: Konzern präsentiert sich nach Neuausrichtung schlanker und flexibler

Der Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkens blickte bei der Generalversammlung auf das abgeschlossene Geschäftsjahr zurück.

Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem EBIT von 12 Mio. Euro und einer „schwarzen Null“ beim Konzernergebnis bei gleichzeitig andauernder Neuausrichtung abgeschlossen. Dank einer starken Vertriebsleistung, insbesondere im Kartoffel-, Technik- und Energiegeschäft sowie gezielten Maßnahmen zur Kostensenkung konnte der Konzern das rückläufige Rohergebnis nahezu ausgleichen.

Gleichzeitig sei es gelungen, das Kerngeschäft rund um Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau durch passende Zukäufe und Allianzen zu stärken. „Wir sind konzernweit schlanker, anpassungs- und widerstandsfähiger geworden – und deshalb haben wir das schwierige Jahr 2018 auch gut überstanden. Gleichwohl werden wir unsere Strategie ‚Prio‘ zur Neuausrichtung der RWZ nachschärfen und noch zielsicherer auf die Interessen unserer Anspruchsgruppen Landwirte, Primärgenossenschaften und Raiffeisenbanken ausrichten“, so der Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkes. 


Der Vorstandsvorsitzende beleuchtete in seinen Ausführungen die aus seiner Sicht derzeit größten Herausforderungen der Agrarbranche – u.a. Extremwetterlagen, ein verschärftes regulatorisches Umfeld, das sich ändernde Ernährungsverhalten, den Strukturwandel und die Mitarbeiterqualifikation – und leitet daraus strategische Themen für die RWZ ab. „Allmählich wird es zur Überlebensfrage, neu zu denken, regelmäßig und selbstkritisch alles auf den Prüfstand zu stellen und das noch oftmals übliche ,Inseldenken‘ abzulegen. Wir sollten uns stattdessen wieder stärker auf den genossenschaftlichen Verbundgedanken besinnen und unsere Kräfte effektiver bündeln", resümiert Kempkes. 





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