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Magazin Landschaftspflege

Reform :

Weiterentwicklung des Metrac

Mit dem H75 eine völlig neue Version des Hanggeräteträgers entwickelt

Reform: Weiterentwicklung des Metrac

Der neue Metrac ist im Frühjahr 2021 in den zwei Ausstattungsvarianten H75 und H75 Pro erhältlich.

Reform stellt mit dem Metrac H75 eine neue Variante seines Hanggeräteträgers vor. Die neu konzipierte Kabine wurde von anderen Fahrzeugkomponenten vollständig mechanisch entkoppelt, was Schwingungen reduziert. Der Geräuschpegel beträgt 78 dB(A) bei geschlossener Kabine. Die Luftansaugung der Klima-Automatik erfolgt auf der linken Fahrzeugseite, was die Staubbelastung vermindern soll. Durch den Einsatz einer Ganzglastür wurde der Einstiegsbereich verbreitert und die Rundumsicht verbessert. Ein Digitalradio mit Touchscreen bietet alle gängigen Digitalschnittstellen, etwa für Navigation und Freisprecheinrichtung.

Durch die Lagerung von Motor und Kabine in Schwerpunkthöhe wurde die Hangtauglichkeit des Metrac verbessert. Zudem sorgt die Pendelung der Vorderachse (bis zu 15°) für möglichst langen Bodenkontakt. Der hydrostatische Fahrantrieb ermöglicht die stufenlose Anpassung der Fahrgeschwindigkeit im Fuß- oder Handfahrmodus. Ergänzt wird das System durch eine elektro-hydraulische Federspeicherbremse mit Autohold-Funktion für das sanfte Anfahren am Hang. Der serienmäßige Allradantrieb soll eine hohe Kraftübertragung auf den Boden durch die optimale Verteilung der Antriebskräfte auf beide Achsen ermöglichen. Die elektro-hydraulisch betätigten 100%-Differenzialsperren vorne und hinten erhöhen die Traktion in schwierigem Gelände. Das serienmäßige Allrad-Lenksystem bietet fünf Modi: Front-, Heck-, Allrad- und Hundeganglenkung sowie die versetzte Allradlenkung.

Die Bedienung erfolgt durch die Armlehne mit Multifunktionsjoystick und den Controller „R-Com“. Das mittige Informationsdisplay (4,3“) beinhaltet drei Analoganzeigen und 32 Kontrollleuchten. Ein Zusatzdisplay ist nach individuellen Wünschen programmierbar und zeigt Hydraulikfunktionen, Fahrzeugzustände, Klimaeinstellungen sowie Warnmeldungen an. Im neuen Kühlkonzept wurden alle Kühler seitlich am Fahrzeug in eine Einheit integriert. Dies gewährleistet eine gute Zugänglichkeit über die Seitenklappe, die bei größeren Wartungen auch aushängbar ist. Durch die serienmäßige Drehrichtungsumkehr des Ventilators ist das System selbstreinigend. Vereinfacht wurde auch die Demontage der Fahrerkabine. Angetrieben wird der H75 durch einen Common-Rail-Dieselmotor von Perkins, die Leistung beträgt 75 PS und 300 Nm Drehmoment. Dieseloxidationskatalysator (DOC) und Dieselpartikelfilter (DPF) klassifizieren ihn in der Abgasstufe V.

Wieder mit an Bord ist die bewährte Hubwerkstechnik mit der lastabhängigen Arbeitshydraulik. Die elektro-hydraulische Geräteentlastung soll Fahrzeug und Anbaugeräte schonen, die hydraulische Schwingungsdämpfung für mehr Laufruhe sorgen. Das vordere Drehwinkelhubwerk (Kat 1) schafft 1,5 t, ebenso das Heckhubwerk (Kat 1 und 2), welches mit einem Schnellkuppelungssystem ausgestattet werden kann. Dabei können automatisierte Abläufe für das Heben und Senken der Hubwerke definiert werden. Die elektro-hydraulisch lastschaltbare Zapfwelle verfügt über eine automatische Anlaufsteuerung, was ein sanftes Anlaufen der Front- und Heckzapfwelle gewährleisten soll. Wird weniger Leistung benötigt, kann der Fahrer zusätzlich in den „Eco-Mode“ schalten. Die Arbeitshydraulik verfügt über einen separaten Ölhaushalt und regelt den Ölfluss abhängig vom Lastfall, ebenso wie die direkt angetriebenen Zapfwellen mit Grenzlastregelung.

www.reform.at

 


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