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Überarbeitete Sätechnik

Pöttinger: Überarbeitete Sätechnik

Die Fronttank-Sämaschine Aerosem FDD ist nun auch mit 5 und 6 Metern Arbeitsbreite wählbar.

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Die Lion V 6040 erweitert die Serie an mittelschweren Kreiseleggen nach oben

Kürzlich präsentierte Pöttinger auf den Flächen rund um das Schloss Grafenegg in Niederösterreich seine Neuheiten und stellte unter anderem eine breitere Kreiselegge vor.

Mit der Lion V 6040 erweitern die Grieskirchener diese Serie an mittelschweren Kreiseleggen nach oben. Das Modell mit 6 Metern Arbeitsbreite ist für Traktoren bis 320 PS freigegeben. Augenmerk legten die Konstrukteure auf eine kompakte Bauweise. Das Gerät ist möglichst kurz gebaut. Außerdem ist der Klapprahmen in die beiden Kreiseleggenbalken integriert. Die Transportbreite beträgt 2,55 Meter. Die Klappzylinder sind bei der Arbeit eingefahren, die Kolbenstangen dadurch geschützt. Ein neues Wechselradgetriebe ermöglicht Drehzahlen zwischen 342 und 415 U/min. Das Einstellen der Arbeitstiefe erfolgt auf Wunsch hydraulisch. Die Prallschiene ist am Nachläufer angelenkt, dieser mittels Parallelogramm an der Kreiselegge. Dadurch wirkt sich eine geänderte Arbeitstiefe nicht auf die allenfalls montierte Säschiene aus.

Pneumatische Säkombis

Gleichzeitig mit dem Facelift der klappbaren Kreiseleggen Lion V bringt Pöttinger bei den pneumatischen Sämaschinen ein paar Neuerungen. So ist die Fronttank-Sämaschine Aerosem FDD nun auch mit 5 und 6 Metern Arbeitsbreite wählbar. Die Säschiene ermöglicht Reihenabstände von 12,5 und 15 Zentimetern. Der Fronttank Amico lässt sich nun auch mit der Scheibenegge Terradisc kombinieren, für die jetzt das entsprechende Verteilersystem erhältlich ist.

Die gezogene Säkombination Aerosem VT 5000/6000 DD – ebenfalls mit 5 beziehungsweise 6 Metern Arbeitsbreite – lässt sich nun mit der Profiline-Komfortsteuerung ausstatten, die alle hydraulischen Funktionen vereint.

Kurzkombi überarbeitet

Überarbeitet hat Pöttinger auch die Kurzkombination Fox 3000 D. Diese ist unter anderem wegen des schlankeren Anbaubocks aufgeräumter gestaltet. Neu ist die optionale hydraulische Einstellung der Arbeitstiefe. Damit lässt sich Gewicht von der Sämaschine auf das Scheibenfeld übertragen. Ebenfalls neu ist der optionale hydraulische Oberlenker. Mit diesem lässt sich die Sämaschine ausheben, sodass man Teilflächen vorbearbeiten kann. Für eine bessere Bodenanpassung sind jetzt zwei Scheiben an einem Arm angelenkt, statt früher vier. Die Unterlenker-Koppelpunkte sind in vier Positionen ausziehbar, um optional Spurlockerer montieren zu können.

Integration von MaterMacc läuft gut an

Beim Pressetermin in Grafenegg gab Gregor Dietachmayr, Sprecher der Geschäftsführung bei Pöttinger, den aktuellen Stand seit der Übernahme von MaterMacc bekannt. Den italienischen Sätechnik-Hersteller übernahmen die Grieskirchener im November 2022 mit dem Ziel, das Portfolio um Einzelkorn-Sämaschinen zu erweitern. Derzeit werden die Maschinen selbst, das Händlernetz und die Ersatzteilversorgung weiterentwickelt. Die technischen Fortschritte will man bald zeigen können. Auf der EIMA in Bologna wird MaterMacc mit einem eigenen Stand (neben dem Pöttinger-Stand) vertreten sein.


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