Bodenbearbeitung und Düngung in einer Überfahrt

Kombination aus Terria Grubber mit Düngerausstattung und AMICO F Fronttank soll ein ressourcenschonendes Arbeiten ermöglichen – Ziel: Optimierung von Pflanzenwachstum und -standfestigkeit

Pöttinger: Bodenbearbeitung und Düngung in einer Überfahrt

Düngen und Bodenbearbeitung in einem Arbeitsgang, in dem der Amico F Fronttank mit dem Terria Grubber mit Düngerausstattung kombiniert wird.

Pöttinger hat die gezogenen Terria Grubber mit dem Amico F Fronttank solo für ein ressourcenschonendes Arbeiten gekoppelt. Mit nur einer Überfahrt können somit die Arbeitsschritte Bodenbearbeitung und eine gleichzeitige Dünger- einbringung erledigt werden.

Ziel des kombinierten Verfahrens ist es, den Boden zu lockern und gleichzeitig Dünger einzubringen, da dieser durch direkte Ablage im Boden am besten aufgenommen werden kann. Nährstoffauswaschungen werden laut Hersteller somit vermieden. Nährstoffdefizite können durch das Verfahren in unterschiedlichen Bodenschichten präzise ausgeglichen werden. Dadurch wird ein gezieltes Wurzelwachstum durch die Lockwirkung des Düngers gefördert. Ein stark ausgeprägtes Wurzelwerk begünstigt das Pflanzenwachstum und vor allem die Standfestigkeit der Kulturpflanze.

Mit 1.700 beziehungsweise 2.400 Litern Fassungsvermögen und einer Volumenaufteilung von 60:40 wird ein breites Einsatzspektrum des Fronttanks gewährleistet. Um einen komfortablen Betrieb zu gewährleisten, ist der Amico Fronttank serienmäßig mit ISOBUS ausgestattet.

Bodenkultivierung leicht gemacht

Der Terria mit Düngerausstattung kann sowohl zum Stoppelsturz als auch zur tiefen Lockerung eingesetzt werden. Der weite Strichabstand soll einen sicheren Einsatz auch bei hohem Anteil organischer Masse ermöglichen. Die Einarbeitung von Ernteresten und Begrünungen erfolgt mit verschiedenen Scharvarianten und ist mit Flügeln möglich – der Düngerschuh kann dauerhaft montiert bleiben. Durch verschiedene Ausgabepunkte des Düngers können bedarfsgerecht unterschiedliche Bodenhorizonte versorgt werden. Insgesamt sind drei Ablagetiefen einstellbar:

Top-placement: Der Auslass am Düngerschuh wird hierbei auf 100 Prozent oben eingestellt, wodurch Saatgut in der oberen Bodenschicht circa 0 bis 5 Zentimeter direkt eingemischt wird. Der Aufgabepunkt befindet sich dicht hinter dem Grubberstiel. Zur Düngung kann dies im Frühjahr bei der Saatbettbereitung verwendet werden. Emissionsverluste werden durch die sofortige Bedeckung vermieden.

Mixed-placement: Mit einer Einstellung 50 Prozent Material oben und 50 Prozent unten erfolgt die Aufgabe sowohl an der Oberfläche als auch an der Scharsohle. Die Düngerverteilung erfolgt hier über die gesamte Arbeitstiefe – das ist optimal geeignet für eine Phosphat-Ausgleichsdüngung. Das Verfahren ist für die Grundbodenbearbeitung im Herbst mit Arbeitstiefen ab 15 Zentimetern geeignet.

Down-placement: Das Material wird zu 100 Prozent unten ausgegeben, der Aufgabepunkt befindet sich dabei an der Scharsohle. Dadurch kann Dünger in der unteren Bodenschicht bis zu 35 Zentimeter tief abgelegt werden. Der Boden wird dadurch tief gelockert. Vorzugsweise sollten stabilisierte Stickstoffdünger verwendet werden – Emissionsverluste werden vermieden. Zusätzliche Nährstoffdefizite können hier ausgeglichen werden.

www.poettinger.at


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Pöttinger

Herstellerdaten Pöttinger

  • Gründungsjahr: 1871
  • Umsatz in Mio. €: 308,1
  • Anzahl Mitarbeiter: 1700
  • Branche: Landtechnik
  • Website: www.poettinger.at

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