Magazin Landtechnik

Pellenc :

Welcher Akku ist der richtige?

Kunden haben viele Fragen zum Akku. Viele Einheiten verwirren bei der Auswahl. Der Hersteller Pellenc klärt über die Eigenschaften der kleinen Kraftpakete auf.

Pellenc: Welcher Akku ist der richtige?

Rückentragbare Akkus liefern so viel Strom, dass der Anwender meistens einen ganzen Tag mit einer Ladung arbeiten kann.

Beim Kauf von konventionellen handgeführten Geräten mit Verbrennungsmotor hat man seine Kennzahlen parat: Wieviel kW hat die Heckenschere? Mit welchem Verbrauch ist zu rechnen? Diese Werte können über das technische Datenblatt bei verschiedenen Hersteller verglichen werden.

Beim akkubetriebenen Gerätepark gilt es dagegen, sich zuerst für ein Akkusystem zu entscheiden. Sorgfalt ist hier angeraten, schließlich hängt die gesamte weitere Ausrüstung des Maschinenparks von dieser Wahl ab: Wie viele Anwendungen und Geräte können mit dem Akkutyp betrieben werden? Welche Leistungen bringt dieser, und wie viele Akkus müssen angeschafft werden, um den regulären Betrieb tagein, tagaus zu gewährleisten? Folgende Kennzahlen sind dabei wichtig:

  • Ausgangsleistung: Damit Rasenmäher, Blasgeräte und Freischneider gut und vor allem effizient arbeiten können, sollten der Stromfluss in Ampere (A) und die Spannung (Volt, V) in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Beide Werte ergeben multipliziert die Leistung in Watt. Die Leistung wird in Kilowatt (kW) angegeben. Marktüblich sind derzeit Werte von 1,5 kW, doch die Entwicklung geht ständig weiter. So bringt es der ULiB 1500 von Pellenc mit seiner ternären Lithium-Ionen-Technologie auf bis zu 3 kW Ausgangsleistung in der Spitze auf. Dieses entspricht 4,1 PS.
  • Akku-Kapazität: Für Einsatzplanung und Beschaffung interessant ist die Akku-Kapazität in Wattstunden (Wh). Zieht man den Verbrennungsmotor als Vergleich hinzu, so entspricht dieser Wert der Tankgröße: je mehr hier reinpasst, desto später muss nachgetankt bzw. aufgeladen werden. Für den professionellen Einsatz mit wechselnden Einsatzorten wählt man einen möglichst großen „Tank“, sprich viel Wh, um einen ganzen Arbeitstag abzudecken.
  • Akkugröße: Im professionellen Einsatz ist bei maximaler Kapazität gleichzeitig eine möglichst ergonomische Ausgestaltung für den dauerhaften Einsatz gefragt. Im Profi-Bereich haben sich deshalb Rücken-Akkus durchgesetzt: Das Gewicht sitzt auf der Hüfte, das Gerät in der Hand ist deutlich leichter und ermüdungsarm zu führen.
  • Energieinhalt: Auch wirtschaftlich ist die Angabe der Wh bzw. Kilowattstunden (1.000 Wh= 1 kWh) interessant: Eine Kilowattstunde entspricht der Energie, die das angeschlossene Gerät bei einer Leistung von 1.000 Watt in einer Stunde verbraucht.
  • Ladezyklen: Sie sind nicht gleichbedeutend mit der Lebensdauer. Die Zahl der Ladezyklen gibt nur an, wie viele Ladungen und Entladungen ein Akku mit mindestens 80 % seiner ursprünglichen Kapazität absolviert.
  • Weitere Eigenschaften: Bei einigen Herstellern kann der Händler den Akku auslesen und Tipps geben, ob das Energiepack im Einsatz optimal behandelt wird. Zudem gibt es Hersteller wie Pellenc, die spritzwassergeschützte Akkus nach Schutzklasse IP54 anbieten. Auch sollten Käufer darauf achten, ob eine Steuerungstechnologie vorhanden ist, die Überladung, Tiefentladung und Einwirkungen von Hitze und Kälte verhindern kann.

 

 


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