Wir trafen auf der Messe „FutureAg powered by Agritechnica“ in Melbourne zwei CNH-Händler – und erfuhren mehr über ihre Betriebe
Zwei Standorte, 52 Mitarbeitende, 3.500 aktive Kunden und eine circa 3.000 Einheiten umfassende Schlepperpopulation von Case IH und New Holland: Das sind die Eckdaten von Robby Smith, mit seinem Unternehmen Stevenson & Taylor Ltd CNH-Vertriebs- partner auf Neuseeland. Sein Betrieb liegt auf der Nordinsel an der Hawkes Bay. Im Einzugsbereich seines Unternehmens gibt es Schafe, Fleischrinder und Milchproduktion, aber auch Sonderkulturen wie Wein- und Obstbau. Im Jahr 2022 bot sich für den traditionellen Case IH Händler die Gelegenheit, die Marke New Holland mit in sein Programm aufzunehmen. Allein zwei Kunden setzen jeweils 250 New Holland Schlepper ein. Von Smiths Belegschaft sind zwölf als Mechaniker tätig. Zu manchen Kunden fahren sie bis zu vier Stunden, die Reparaturen laufen jeweils zur Hälfte in der Werkstatt oder auf der Farm. 15 Mitarbeiter beschäftigt Smith noch im Stahlbau. Zusätzlich betreibt er noch einen umfangreichen Agrar- und Teilemarkt.
Landtechnikhandel in Australien
David Thompsons Unternehmen Agricultural Equipment Holdings (AEH) ist rein blau-gelb. Sein New Holland-Landmaschinenhandel erstreckt sich über drei australische Bundesstaaten. In New South Wales, circa 400 Kilometer westlich von Sydney, hat er sechs Filialen, in Victoria, im Südosten des Landes, drei und weitere drei auf der südlich von Australien vorgelagerten Insel Tasmanien. An den zwölf Standorten sind rund 200 Mitarbeitende tätig, knapp die Hälfte sind Mechaniker. 80 Servicewagen stehen für den technischen Außendienst bereit. Die Kunden liegen bis zu 200 Kilometer von den Werkstätten entfernt. Thompsons Team verkauft im Jahr an Großmaschinen etwa 20 Mähdrescher und 20 Großtraktoren. Die Mähdrescher leisten bis zu 400 Trommelstunden im Jahr.















