Magazin Landtechnik

Österreich :

Wieder sinkende Neuzulassungen im ersten Quartal

Gegen den Trend: John Deere verdoppelte Verkäufe – Steyr und New Holland verbesserten ihre Marktanteile

Österreich: Wieder sinkende Neuzulassungen im ersten Quartal

Nachdem in der Alpenrepublik 2017 – nach permanenten Rückgängen in den Jahren davor – insgesamt wieder 11,35 % mehr landwirtschaftlich genutzte Neutraktoren zugelassen wurden, dürften die Neuanmeldungen 2018 abermals sinken. So wurden im ersten Quartal – laut Statistik Austria – gleich um 160 Stück oder 16,60 % weniger Neumaschinen behördlich registriert als im Vergleichszeitraum 2017.

Der Marktführerschaft kann sich nach wie vor Steyr erfreuen. Eine deutliche Verbesserung des Marktanteils gelangen im Betrachtungszeitraum nur John Deere und New Holland, während u. a. Lindner und Massey Ferguson, Claas und Same stärkere Einbußen zu verkraften hatten.

Bei den Obst- und Weinbautraktoren setzte sich die Marktschrumpfung fort. Hiervon wurden im ersten Quartal des laufenden Jahres 61 Maschinen erstzugelassen, das sind 26 Stück oder 29,88 % weniger als im genannten Zeitraum 2017. Die Marktführer waren wieder Carraro (Marktanteil: 24,59 %), Fendt (13,11 %) und New Holland (13,11 %).

Auch an Kommunaltraktoren wurden erneut weniger Neumaschinen angemeldet als in den ersten drei Monaten des Jahres 2017. Konkret waren es 58 Neumaschinen gegenüber 90 Stück im Vorjahr. Marktschrumpfung 32 Stück bzw. 35,55 %. Marktführer: Iseki (24,14 %), Kubota (18,97 %) und Mercedes (12,07 %).

Bei den Zweiachsmähern gab es wenig Veränderung. Es wurden sieben Neumaschinen gekauft, im Vorjahr waren es acht Stück. Marktführer: Reform und Pasquali (je 42,86 %) und Aebi (14,28 %).

Bei den selbstfahrenden Erntemaschinen gab es im Betrachtungszeitraum keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Wie 2017 wurde auch dieses Jahr erst ein Mähdrescher (Case IH) erstangemeldet.


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