Laut Statistik Austria betrugen in der Alpenrepublik die Neuzulassungen an landwirtschaftlichen Traktoren im ersten Halbjahr 2024 2.279 Einheiten. Das waren um 59 Stück oder 2,52 % weniger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dieses Minus wurde allerdings durch einen Zuwachs bei den Spezialtraktoren und sonstigen Zugmaschinen mehr als ausgeglichen.
Bei den Landwirtschaftstraktoren konnten Steyr, Fendt und Valtra den Marktanteil um jeweils mehr als ein Prozent steigern. Erstmals auf über ein Prozent Marktanteil kamen auch Kubota und Mercedes. Umgekehrt büßten John Deere, Lindner und Deutz-Fahr mehr als ein Prozent und überdurchschnittlich Stückzahlen ein.
An Obst- und Weinbautraktoren wurden im ersten Halbjahr 170 Neuanmeldungen registriert, im Vorjahr 161 Neufahrzeuge. Hier wuchs der Neumaschinenmarkt um neun Maschinen bzw. 5,59 %. Marktführer waren wieder Carraro mit 32,9 %, Fendt mit 18,2 % sowie New Holland mit 12,4 % Marktanteil.
Weitgehend konstant entwickelte sich der Markt an Klein- und Kompakttraktoren (frühere Bezeichnung: Kommunaltraktoren). In den ersten sechs Monaten 2024 wurden 224 Erstanmeldungen verzeichnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 225 Neumaschinen. Rückgang: eine Maschine bzw. 0,44 %. In der Sparte dominierten wieder Solis mit einem Marktanteil von 33,5 %, Kubota mit 23,2 % und Iseki mit 8,5 %.
Einen deutlichen Zuwachs gab es bei den „sonstigen Zugmaschinen“. Im ersten Halbjahr wurden in Österreich 1.082 Neumaschinen auf den Markt gebracht, ein Jahr vorher waren es genau 1.000 Stück. Steigerung: 82 Stück bzw. 8,2 %. Marktführer: CFMOTO mit 37,2 %, CAN-AM mit 19,8 % und Taiwan Golden Bee mit 11,6 % Marktanteil.
Bei den Zweiachsmähern betrugen die Neuzulassungen im ersten Halbjahr 63 Stück. Im Vorjahr waren es 74. Das Marktsegment schrumpfte um 11 Maschinen bzw. 14,86 % und wurde wieder beherrscht von AEBI (54 % Marktanteil) und Reform (44,4 %).
Geringfügig gestiegen sind die Neuzulassungen an Mähdreschern: 63 Stück, im Vorjahr 56. Steigerung: 7 Maschinen bzw. 12,5 %. Claas konnte diesmal 42, New Holland 12 und John Deere und MF konnten je 3 Stück platzieren.
An „sonstigen selbstfahrenden Erntemaschinen“ wurden im ersten Halbjahr 2024 genauso viele erstangemeldet wie im Vergleichszeitraum 2023, nämlich 9 Einheiten. Auf Krone entfielen 5 Selbstfahrhäcksler und auf Claas 4.















