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Die Kabine des CR10. Sie entspricht der des CR11.
Dem auf der Agritechnica 2023 vorgestellten Flaggschiff-Mähdrescher CR11 stellt New Holland jetzt das Modell CR10 zur Seite.
Im Wesentlichen unterscheiden sich die beiden Modelle in der Leistung sowie im Fassungsvermögen des Korntanks. Der CR11 ist ausgerüstet mit einem 20.000-Liter-Korntank und einem Cursor-16-Motor von FPT, der 775 PS leistet. Beim CR10 stellt ein Cursor-13-Motor von FPT 635 PS bereit und der Korntank fasst 16.000 Liter. Beide Maschinen sind optimiert hinsichtlich Ertrag, Kornqualität und Verlustminimierung, besonders wegen der längeren Twin-Rotoren und des neuen Twin Clean-Reinigungssystems.
Mehr Kapazität
Das komplette Angebot an Schneidwerken in verschiedenen technischen Ausführungen ist in Breiten zwischen 10,6 bis hin zu 18 Metern erhältlich. Darüber hinaus gibt es Maisvorsätze mit 12 bis 16 Reihen. Die Länge des Abtankrohrs kann passend für alle Schneidwerksbreiten konfiguriert werden. Dank dreier Antriebsoptionen – Standard, regelbarer CVT-Antrieb und regelbarer HD-CVT Antrieb – können alle Schneidwerksanforderungen erfüllt werden.
Die hydraulische Schnittwinkelverstellung ist serienmäßig. Das Erntegut wird vom Schrägförderer aus in das bewährte Dynamic Feed Roll-System (DFR) befördert. Das System beschleunigt das Erntegut und teilt es in zwei gleichmäßige Ströme auf, die in die beiden nachfolgenden Längsrotoren für Drusch und Abscheidung transportiert werden.
Bei den neuen CR10 und CR11 sind die beiden 600-mm-Rotoren länger und haben einen größeren Durchmesser. Somit wird das Erntegut effektiver gedroschen und abgeschieden.
Neuer Twin Clean-Siebkasten
Im neuen Twin Clean-Siebkasten sind mehrere Features für mehr Durchsatz und minimalen Kornverlust vereinigt. Er verfügt über zwei hintereinander angeordnete Reinigungssysteme mit je einem eigenen Ober- und Untersieb. Der große Vorbereitungsboden weist eine erhöhte Fallstufe zum ersten Obersieb auf. Für den Luftstrom sorgt ein Hochleistungsgebläse am Siebkasten. Zwei automatische Mechanismen zur Querverteilung, einer am Vorbereitungsboden und einer an den Obersieben, gewährleisten eine gleichmäßige Siebkastenbelastung unter allen Bedingungen. Drucksensoren am Vorbereitungsboden und an den Obersieben messen kontinuierlich die Belastung des Siebkastens und erkennen zwischen linker und rechter Seite ungleichmäßig verteiltes Erntegut. Ein Mechanismus zur seitlichen Flangnivellierung fügt der Bewegung von Vorbereitungsboden und Sieben eine seitliche Komponente hinzu, sodass das Erntegut gleichmäßig über die gesamte Breite des Siebkastens verteilt wird. Auf diese Weise kann der Siebkasten eine ungleichmäßige Zufuhr und eine Flangneigung von bis zu 28 Prozent ausgleichen.















