Magazin Gülletechnik

Mobile Separatoren :

Maschine für Lohnunternehmer ?

Das Interesse an Fest-Flüssig-Trennung ist im Markt sehr groß. Jedoch scheuen gerade kleinere landwirtschaftliche Betriebe und Biogasanlagenbetreiber die Investition in eine eigene Separationstechnik. Hier liegt die Chance für den Lohnunternehmer. Es gibt einen großen Markt und erst wenige Dienstleister, die mobile Separation anbieten. „Daher könnte sich die Investition in eine mobile Separationsanlage für ein Lohnunternehmen schnell rentieren“, betont Alois Börger, Geschäftsführer der Börger GmbH.

Was sollte ein Unternehmen beim Kauf berücksichtigen? Bei der Separationsdienstleistung sind Flexibilität und hohe Durchsatzmengen wichtig. „Um große Durchsatzmengen zu realisieren, ist es sinnvoller einen Großseparator mit großer Schlagkraft einzusetzen, als viele kleine Geräte“, so Börger. Mit großer Durchsatzmenge und entsprechender Auslastung würden diese effizienter arbeiten als Kleingeräte. Das Verhältnis von Durchsatzmenge zu eingesetzter Leistung und Verschleiß sei bei großen Separatoren deutlich besser und spare dem Betreiber auf Dauer Geld und Zeit.

Für Lohnunternehmer ist es laut Börger wichtig, Separatoren mit flexibel und stufenlos einstellbaren Trockensubstanz-Gehalten (TS-Gehalten) in der festen Phase zu betreiben. Dadurch kann das Aggregat beispielsweise zur Beseitigung von Schwimmschichten in Behältern, zur Reduzierung des Lagerbedarfs, zur Erhöhung der Transportwürdigkeit von Gärresten und Gülle und zur Optimierung der Düngung eingesetzt werden. Um auch einstreufähiges Material separieren zu können, muss das Gerät TS-Gehalte jenseits der 30% realisieren können, und das bei entsprechend großer Durchsatzmenge und niedrigem Verschleiß.

Eine Technik mit hoher Durchbruchsicherheit und geringer Rüstzeit sei gerade bei mehreren Kunden pro Tag die Basis für sauberes und zeitsparendes Agieren. Der Separator muss mit wenigen Handgriffen einsatzbereit sein.

Um den Separator vor unliebsamem Beiwerk im zu separierenden Medium zu schützen, ist es laut Börger sinnvoll, einen Fremdkörperschutz zu installieren. Störstoffe werden abgesondert und unnötiger Verschleiß im Separator vermieden. Eine Zuführpumpe beschickt den Separator nach Bedarf mit dem Ausgangsmedium und sorgt für eine optimale Auslastung.

Eine flexible Überlademöglichkeit hilft bei wechselnden räumlichen Voraussetzungen. Eine Filtratpumpe fördert die flüssige Phase, egal bei welchen Bedingungen, zum gewünschten Ort. Für eine gute Koordination der Komponenten ist laut Börger eine bedienerfreundliche Steuerungstechnik wichtig. „Um vollkommen autark agieren zu können, sollte auch über ein Stromaggregat nachgedacht werden“, lautet sein Rat.


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