Magazin GaLaBau Nachlese 2018

Messenachschau :

Nach der GaLaBau ab in die Hecke!

In vielen Kommunen beginnt jetzt wieder die intensive Landschaftspflege: Mulchen, Hecken schneiden oder Gräben räumen. Wir haben uns auf der Messe „GaLaBau 2018“ in Nürnberg nach Neuheiten umgesehen.

Messenachschau: Nach der GaLaBau ab in die Hecke!

Der Greentec Astschneider RM 232 mit 2,3 m Arbeitsbreite schneidet und zerkleinert Äste bis zu 40 mm Durchmesser in einem Arbeitsgang.

Ähnlich rasant wie im Hausgarten der Mähroboter entwickelt sich die Technik der funkferngesteuerten Mähraupen zur Landschaftspflege. In schwer zugänglichen Bereichen, Steillagen oder Feuchtgebieten besitzen die unbemannten Geräteträger gegenüber herkömmlichen Arbeitsverfahren deutliche Vorteile hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Arbeitssicherheit.

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Mehr Vielfalt bei den Mähraupen

Der Trend zu immer größeren Modellen hält an. Zudem wächst die Zahl der Anbieter genauso wie die Modellvielfalt. So kam beispielsweise Stella gleich mit zwei Maschinen nach Nürnberg: Dem XCut und dem XRot Pro. Der XCut ist ein ferngesteuerter Schlegelmulcher mit Briggs & Stratton-Motor und 13 PS. Er hat eine Arbeitsbreite von 70 cm und mäht laut Hersteller 2800 m2 in der Stunde. Steigungen bewältigt er bis 45 Grad. Das Y-Schlegelmähwerk ist auch zur Zerkleinerung von hohem Gras, Gestrüpp oder Unterholz ausgelegt.

Der XRot dagegen ist ein ferngesteuerter Sichelmäher. Er arbeitet mit einem Honda-Motor mit 10,2 PS. Er hat 70 cm Arbeitsbreite und ist mit einem Pendel-Flügelmesser ausgestattet. Das Mähgehäuse ist aus 3 mm starkem Stahlblech gefertigt. Der XRot mäht vorwärts und rückwärts ohne Wendemanöver. Er kann Steigungen bis 45 Grad bewältigen und schafft auch 2800 m2 in der Stunde, so Stella.

Sein großer Bruder ist der XRot Pro mit Kawasakimotor und 14,5 PS. Die Schnittbreite beträgt 80 cm mit Pendelflügelmesser und Wolfram-Karbid-Aufschweißung. Er schafft nach Herstellerangaben 3200 m2 in der Stunde. An Steigungen mäht er bis 45 Grad bergauf und bis 50 Grad quer zum Hang.

Irus hat auf der GaLaBau den überarbeiteten Geräteträger Twin gezeigt, der jetzt 60 PS Motorleistung hat. 2017 war er bereits mit 48 PS auf dem Markt. Der Twin wiegt 1,3 t und arbeitet mit einem Vierzylinder-Dieselmotor von Kubota. Die Besonderheiten sind die zwei Anbauräume vorn und hinten, die Irus optional anbietet. Er kann verschiedene Geräte aufnehmen. Die seitlich ausfahrbaren Raupenketten sollen ihn im Gelände kippsicher machen.

Mehrere Raupenmodelle hat auch der italienische Hersteller Ferri im Programm: Den iCut 3 mit 40 PS und den iCut 4 mit 50 PS. Auf der Messe stellte Ferri das Modell iCut 4 extra aus. Die Fernbedienung mit zwei Joysticks umfasst insgesamt 24 Bedienelemente. Damit kann der Bediener u.a. Geschwindigkeit, Richtungen, Höhe des Mähkopfes usw. regeln, die Luftführung im reversiblen Lüfter vorgeben oder verschiedene Parameter wie Öltemperatur, Motoröldruck oder Ladezustand der Batterie auf der Fernbedienung ablesen.

Der iCut 4 wurde zum Mähen von Gras, Gestrüpp, Sträuchern und Unterholz entwickelt. Er kann bei Hangneigungen bis 55 Grad arbeiten. Die Arbeitsbreite des Mulchkopfes beträgt 1,35  m. Das Unterfahrgestell lässt sich von 1,32 m auf 1,67 m ausfahren.

MDB hat in Zusammenarbeit mit der Vogt GmbH eine Funkraupe für den Forstbereich entwickelt. Die Profi-Geräte der Serien LV500 und LV600 werden angetrieben von Dieselmotoren mit 50 PS (36 kW) bzw. 58 PS (43 kW) und „High-Power“-Axialkolbenpumpen. In Nürnberg hat Importeur Vogt auch den Prototypen des LV 800 vorgestellt.

Wie Vogt außerdem mitteilt, entwickelt sich der MDB Green Climber weg vom reinen Mulchmäher mehr zu einem multi-funktionalen Trägerfahrzeug. Inzwischen können über 30 verschiedene Arbeitswerkzeuge an die Profi-Raupen angebaut werden.

Zur Pflege von feuchten, steilen oder geschützten Landschaftsflächen hat MDB in Zusammenarbeit mit B&B Umwelttechnik ein hydraulisches Doppelmesser-Mähwerk für den Green Climber entwickelt.

Die Vorteile der Doppelmessertechnik liegen auf der Hand: Messerbalken-Schneidwerke arbeiten laut Vogt umweltschonend und leise, sind leichter und somit bodenschonender als Mulcher bzw. Scheibenmähwerke, außerdem wird bei gleicher Schlagkraft weniger Kraftstoff verbraucht.

Neue Raupe Made in Germany

Während die meisten Mähraupen verschiedener Anbieter vor allem in Italien produziert werden, hat Menke Umwelttechnik in Nürnberg den Prototypen eines in Deutschland produzierten Böschungsmähers vorgestellt. Er erfüllt die Abgasnorm EU Stage V und EPA Tier 4 final. Die Hangtauglichkeit gibt Menke bis 65 Grad Neigung an. Die Mähraupe gibt es in zwei Versionen: die MR400 wird 40 PS haben, die MR600 57 PS. Da es sich um einen Geräteträger handelt, lassen sich mehrere Geräte anbauen wie Mulcher, Stubbenfräse, Mähwerk, Bandrechen, Sichelmäher usw.

Agria hat die Funkmähraupe Agria 9500 weiter entwickelt. Angeboten werden jetzt zwei Ausführungen: Das Einstiegsmodell Agria 9500 Basic ist mit einem 13 PS Ein-Zylinder-Motor ausgerüstet. Die stärkere Ausführung, Agria 9500 Premium, arbeitet mit einem professionellen Zwei-Zylinder-Motor mit einer Leistung von 16 PS.

Der Hersteller hat auf der Messe auch einen Ausblick auf die Zukunft des ferngesteuerten Hochgras-Sichelmulchers Agria 9600 gegeben und einen neuen Prototypen ausgestellt. Im Frühjahr 2020 wird die nächste Generation weltweit in den Markt eingeführt, kündigte Agria an. Mit der Erfahrung der bisher verkauften Maschinen soll die neue Ausführung neben technischen Verbesserungen auch interessante Neuerungen enthalten. Dazu will Agria alle relevanten Baugruppen des ferngesteuerten Sichelmulchers weiterentwickeln. Auf der Messe war zudem ein angebauter Scheibenmäher zu sehen, mit dem man um Pfosten oder andere Hindernisse herummähen kann.

Ferngesteuert auf vier Rädern

Ein ganz neues funkferngesteuertes Fahrzeug hat Reform in Nürnberg vorgestellt: Der Metron P48 RC ist ein funkferngesteuerter Geräteträger mit einem echten Hybridantrieb. Das Fahrzeugkonzept beruht auf einem Kubota Benzinmotor mit 48 PS, einem direkt am Schwungrad angeflanschten Generator sowie auf vier elektrischen Radmotoren und einem Batteriepaket. Die Maschine besitzt zudem ein Fronthubwerk mit Zapfwelle und optional ein Heckhubwerk. Zusätzlich befindet sich eine Anbauplatte auf dem Fahrzeug.

Der Benzinmotor treibt den Generator an, dieser liefert die Energie zum Batteriepaket und zu den vier elektrischen Radmotoren. Der Generator verfügt zusätzlich über einen direkten Durchtrieb, welcher die mechanische Frontzapfwelle antreibt. Der Metron kann dadurch sämtliche Anbaugeräte mechanisch betreiben, auf Hydraulikkomponenten verzichtete der Hersteller komplett. Dank des Standard-Hubwerks Kat. I und der mechanischen Hybrid-Zapfwelle lassen sich alle gängigen Anbaugeräte betreiben. So können verschiedenste Anbaugeräte, wie Schlegelmulcher, Sichelmäher, Schneefräsen, Schneepflug, Kehrbesen und vieles mehr angebaut werden.

Bedient wird der Metron über eine Funkfernbedienung mit integriertem Farbdisplay. Auf dem 4.3“ großen Bildschirm kann nicht nur der aktuelle Status des Fahrzeugs überprüft werden, es werden z. B. auch der Ladezustand der Batterie sowie weitere wichtige Informationen dargestellt. Optional kann auch eine Kamera am Metron montiert werden. Die Liveübertragung der Kamera wird dann am Display der Funkfernbedienung angezeigt.

Bis in den Graben

Matev hat seit diesem Jahr ein neues Kombi-Frontmähwerk im Sortiment. Das Mähwerk MOW-H/M 160 CM hat eine Schnittbreite von 157 cm und ist für den Frontanbau an Kompakttraktoren ab 23 PS entwickelt. Die Schnitthöhe ist wahlweise mechanisch oder hydraulisch zwischen 28 und 119 mm variabel einstellbar. Optional lässt sich das Mähdeck hydraulisch hochklappen, was Wartung und Messerwechsel vereinfachen soll. Über verschiedene Einsätze bzw. Anbauoptionen kann das Modell in einem Arbeitsgang mähen und aufnehmen. Der Kunde kann aber auch wählen zwischen Seitenauswurf, Heckauswurf und Mulchen. Außerdem lässt sich vorn eine Striegeleinheit montieren, die Moos und Rasenfilz beseitigt. Matev hat zudem auch eine Geräteversion mit 137 cm Arbeitsbreite angekündigt.

Der zur Dutch Power Company gehörende niederländische Hersteller Votex hat in Nürnberg das Seitenmulchgerät „Maximus“ vorgestellt. Es ist für Lohnunternehmen, Kommunen und Wasserverbände entwickelt worden, um Straßenböschungen oder Grabenränder auszumähen. Der Mähwinkel geht von - 60 bis + 90 Grad. Das Mähwerk gibt es in fünf Ausführungen von 1,20 m bis 2,62 m Arbeitsbreite. Dafür sind Traktoren ab 45 bis 97 PS Leistung nötig.

Speziell für Böschungen hat Votex den Hillmaster entwickelt. Der Schlegelmulcher hat eine Arbeitsbreite von 2,21 m und wird an der Traktorfront angebaut.

Ebenfalls zur Dutch Power Company gehört Herder B.V. Der Hersteller hat das Trägerfahrzeug Herder One im Programm. An die Maschine mit 225 PS mit vier gleichgroßen Rädern lassen sich Mähkorb und Schlegelmäher ankoppeln. Der Herder One ist zur Pflege von Banketten und Wassergräben konzipiert. Er fährt bis 45 km/h schnell, hat Vierradantrieb und eine Kabine, die sich um 180 Grad drehen lässt.

Ferri hat in Nürnberg den Front-Böschungsmäher TSF 600 vorgestellt. Er wurde zum Mähen von Straßenrändern und Böschungen entwickelt und hat eine Reichweite von 5,75 m (horizontal) bzw. 5,93 m nach oben. Die Variante TSF 600 D ist mit einem Heckrahmen ausgestattet, auf dem der Tank, die Hydraulikelemente, der Wärmeaustauscher, das Getriebe, Pumpen und ein Bausatz mit Gewichten zur Stabilisierung des Fahrzeugs angebracht sind. Das Modell 600 D eignet sich wegen der besseren Gewichtsverteilung vor allem für Schlepper mit geringem Eigengewicht.

Weg mit dem Holz

Mit dem Celest 250 hat Dabekausen einen selbstfahrenden Heckenschneider vorgestellt. Er ist ausgestattet mit Benzinmotor (13 PS) und hydrostatischem Antrieb für eine Geschwindigkeit bis 4 km/h. Der Heckenschneider wird wie ein Einachsmäher geschoben und fährt an der Hecke entlang. Die auf einem schwenkbaren Ausleger montierte Schneideinheit mit synchronisierten Schlagmessern hat eine Arbeitsbreite von 1,07 m. Der Ausleger erlaubt eine maximale, senkrechte Schnitthöhe von 3,90 m. Der Celest 250 ist vor allem für Pflegeschnitte langer und hoher Hecken mit maximal 20 mm Aststärke geeignet.

Als Anbaugerät bietet Ferri den hydraulischen Heckenschneider T350SI an. Er ist an einem Auslegerarm befestigt, der rechts und links am Traktor angebaut werden kann. Die Arbeitsbreite beträgt 1,50 m. Horizontal ist die maximale Reichweite 3,60 m, nach oben reicht er bis zu 4,60 m.

Greentec stellte auf der GaLaBau sein Schneid- und Mulchkonzept für die Heckenpflege im kommunalen Bereich vor. Der neue Astschneider RM232 besitzt vier überlappend arbeitende Rotoren mit jeweils sechs Messern, die Äste bis zu 40 mm Durchmesser schneiden und zerkleinern.

Der Astschneider eignet sich laut Hersteller besonders gut für die Pflege von Hecken und Knicks, die regelmäßig in einem Intervall von ein bis drei Jahren geschnitten werden. Für eine hohe Schlagkraft des RM 232 soll die Kombination aus einer Arbeitsbreite von 2,3 m und der hohen Arbeitsgeschwindigkeit sorgen, die je nach Bewuchs und Astdicke bis zu 4 km pro Stunde beträgt. Für gemischten und höheren Baum- oder Strauch-Bewuchs an Straßen und Wegen fährt das Trägerfahrzeug mit dem am Auslegerarm arbeitenden Astschneider mehrfach in verschiedenen Arbeitshöhen am zu pflegenden Bewuchs entlang. Schon bei der doppelten Vorbeifahrt wird ein Freischnitt-Bereich von mehr als 4,5 m erreicht.

Neue Maschinen machen Kleinholz

Der Bedarf nach leistungsstarken Motor-Holzhäckslern mit kompakten Abmessungen steigt, berichtet der Landschaftspflege-Spezialist Vogt. Darum hat der Anbieter die Modelle HS 80M und HS 100M entwickelt.

Mit 750 mm Außenbreite können die handgeführten Geräte auch in beengten Einsatzbereichen wie z.B. in Privatgärten oder durch schmale Durchfahrten bewegt werden. Großdimensionierte Räder sollen dabei das Rangieren erleichtern und einen schnellen Transport ermöglichen – z. B. mit dem PKW-Anhänger oder auf der Ladefläche. Für eine entsprechende Hackleistung sorgen laut Vogt Kohler-Benzinmotoren mit 14,5 PS bzw. 19 PS Leistung.

Schliesing kündigte auf der Messe eine „Weltpremiere“ an: Den Prototypen eines neuen Holzhäckslers auf einem Pkw-Anhängerfahrwerk. Die EX-Maschine arbeitet mit Kubota-Benzinmotor mit 55,7 PS. Wie andere Hersteller auch bietet Schliesing damit eine Alternative zum Dieselmotor. Das gleiche betrifft den Häcksler 545 TX-P, der ebenfalls mit einem Benzinmotor von Kubota ausgestattet ist. Er hat 88,4 PS. Das Hackwerk auf einem Drehkranz ist um 270 Grad schwenkbar. Er hackt Stammholz bis 28 cm Durchmesser.

Die Strategie verfolgt Farmtec: Die Firma stellte den Häcksler Timberwolf TW 230PAHB vor. Das Gerät gibt es bereits mit Dieselmotor. Jetzt ist er mit einem Vanguard-Benzinmotor mit 37 PS von Briggs & Stratton erhältlich. Als Alternative gibt es ihn mit dem Kubotamotor VG972 mit 32 PS. Der TW 230 häckselt Äste bis 16 cm Durchmesser und schafft laut Hersteller 5 t in der Stunde.

Der GS Panther56DS ist ein neuer Holzhäcksler der Green-Serie von TS Industrie. Er schafft Holz mit einem Durchmesser von 19 cm. Der Kohler-Dieselmotor mit 56 PS ist mit Dieselpartikelfilter ausgestattet und erfüllt die Abgasnorm Tier 5. Der große Zuführtrichter ist für die Teamarbeit geeignet.

Heizomat hat den handbeschickten Hacker Heizohack HM 6-300 VM vorgeführt. Dessen aufgebauter Cat-Motor erfüllt mit der Emissionsklasse Tier 4 final die aktuell gültigen Abgasanforderungen. Die Hackmaschine ist auf einem auflaufgebremsten vollverzinkten Fahrgestell mit einer Zulassung für 80 km/h aufgebaut. Zur Ausstattung gehören ein höhenverstellbarer Auswurf oder eine elektrische Auswurfturm- und Klappenverstellung.

Spezialmaschinen

Dabekausen hat den Hindernismäher Siema Obstatrim neu im Programm. Er besteht aus zwei Scheiben. Gemäht wird mit einem Mähfaden wie bei einer Motorsense. Der Auslegermäher kann um Pfosten, Bäume, Bänke, unter Zäunen oder entlang von Wänden mähen. Das Mähwerk lässt sich um 45 Grad nach unten und um 10 Grad nach oben schwenken sowie um 1,10 m herausfahren. Die Schrägstellung, Ausschub und das Schwenken erfolgt per Joystick von der Kabine aus. Als Trägerfahrzeuge sind Traktoren, Geräteträger, Minibagger oder Radlader geeignet.

Auf der GaLaBau präsentierte auch die Zwo GmbH aus Oberhausen (Baden-Württemberg) verschiedene Motorgeräte. Im Programm hat der Importeur Maschinen des US-Herstellers DR-Power. Dazu gehören geschobene, einachsige Trimmer, Stubbenfräsen, Gestrüpp- und Hochgrasmäher sowie Aerifzierer, Holzhäcksler mit Benzinmotor oder geschobene Laubsauger.

Echo-Motorgeräte hat in Nürnberg eine Reihe von neuen Laubsaugern aufgefahren, u.a. die Modelle Erco ES-650PIA und ES-660PIA. Der Fangsack kann mithilfe des „Rolling Bag“-Systems mit einem Handgriff vom Gerät gelöst werden. Der ES-660PIA ist zudem mit einem Hydrostatantrieb ausgestattet, mit dem der Bediener das Gerät stufenlos vorwärts- und rückwärts fahren lassen kann. Beide Geräte sind laut Echo besonders leise und daher in lärmsensiblen Bereichen einzusetzen. Sie verursachen maximal 77 dBA Schalldruckpegel am Ohr des Bedieners. Beide Geräte arbeiten mit einem Honda GX-160-Motor mit 3,6 kW Leistung. Mit dem ES-648E AkkuVAC hat Echo zudem einen Abfallsauger mit Akku-Antrieb im Programm.

Die Bema GmbH Maschinenfabrik hat ihr Produktprogramm um Lösungen für die Laubbeseitigung erweitert und auf der GaLaBau in Nürnberg eine innovative Saug-Kehrdüse vorgestellt. Bei der neuen Produktlinie kombiniert Bema bewährte Kehrmaschinenkomponenten mit innovativer Saug-Technologie. Bei dieser neuen Lösung soll fest sitzendes Laub und sonstiges Kehrgut zunächst mit der Kehrwalze von der Oberfläche gelöst und anschließend abgesaugt werden.

Die Saug-Kehrdüse kann je nach Gegebenheit mit unterschiedlich höhenverstellbaren Schwerlastlaufrollen ausgestattet werden. Optionale Seitenbesen ermöglichen das Arbeiten bis in die Ecken. Je nach Besatzwahl kann auch Wildkraut in einem Arbeitsschritt beseitigt werden.

Alle Bauteile sind verschraubt und können dadurch laut Hersteller schnell und einfach bei Verschleiß ausgetauscht oder ergänzt werden. Die Anbaulösung ist für Hoflader, Kompaktschlepper oder Kommunalfahrzeuge geeignet. Sie ist wahlweise mit oder ohne leistungsstarkem Häckselgebläse erhältlich und kann mit vorhandenen Saugcontainern oder Anhängern kombiniert werden. Ab Sommer 2019 wird Bema mit der Vermarktung beginnen.


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