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Container-Entleergerät für Lkw-Ladekran: Patrick Scholz integrierte die Lösung platzsparend in den Schubarm eines Palfinger-Krans.
Ende Juni 2025 wurden an der Max-Eyth-Schule in Kirchheim unter Teck (MESK) eine Jungmeisterin und 27 Jungmeister im Gewerk der Land- und Baumaschinenmechatronik feierlich verabschiedet.
Während der 307 Schultage des 73. Meistervorbereitungslehrgangs standen neben dem theoretischen und fachpraktischen Unterricht auch mehrere Exkursionen auf dem Programm. Besucht wurden unter anderem die Unternehmen Horsch, Krone, Claas und Granit. Erstmals führte der Kurs auch eine Werksbesichtigung bei Vögele in Ludwigshafen durch, wo Straßenfertiger produziert werden.
Die Zeugnisse überreichten Schulleiter Ralf Möhle und Klassenlehrer Ulli Müller, der bereits zum zehnten Mal einen Meisterkurs begleitete. Insgesamt wurden 14 Belobigungen und vier Preise verliehen. Kai Aschbacher und Nico Dostal teilten sich den dritten Platz, Marius Schneider erreichte Rang zwei. Mit der Note 1,1 schloss Max Lois Kuhn als Jahrgangsbester ab. In seiner Abschlussrede hob Kuhn hervor, wie gut die Meisterschule auf die berufliche Praxis vorbereite und wie stark logisches Denken, Kreativität und Innovationsfähigkeit an der MESK gefördert würden. Der Jungmeister forderte seine Mitabsolventen dazu auf, ihr Wissen aktiv in Arbeitswelt und Gesellschaft einzubringen.
Meisterhafte PrüfungsProjekte
Ein fester Bestandteil der Qualifikation sind die Meisterprüfungsprojekte. Drei Beispiele zeigen die Bandbreite der entwickelten Lösungen: Marius Schneider entwickelte eine hydraulisch betriebene Astschere, um Feldwege von überhängenden Ästen und Sträuchern freizuhalten. Das Gerät kann Äste bis zu einem Durchmesser von zehn Zentimetern durchtrennen und wird über die Euroaufnahme am Frontlader montiert. Ein doppelwirkendes Steuergerät liefert das Hydrauliköl, die Ansteuerung erfolgt elektrisch über eine Fernbedienung.
Patrick Scholz konstruierte ein Entleergerät für Glas- und Papiercontainer, das in den Schubarm eines Palfinger-Ladekrans integriert ist. Durch die platzsparende Positionierung kann der Kran inklusive Entleergerät auf Fahrzeugmaße zusammengeklappt werden. Die Konstruktion lässt sich an verschiedene Ausschubgrößen und Kranprofile anpassen. Über eine Ölfluss-Umschaltung, steuerbar vom Kran oder per Funk, bleibt der Betrieb eines Greifers weiterhin möglich.
Joel Horsch widmete sich der Vereinfachung der Saattiefenverstellung an einer Horsch Express 4KR. Er stattete die Maschine mit einer elektrohydraulischen Verstellung aus. Die Ölversorgung für die Sämaschinenklappung wird über ein Umschaltventil realisiert, sodass kein zusätzliches Steuergerät erforderlich ist. Die Arretierung der Saattiefe erfolgt über die Horsch Clips. Ein Sensor überwacht die Position und signalisiert ein mögliches Nachlassen über eine Kontrollleuchte.

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Für ihre Leistungen mit einem Notenschnitt zwischen 1,1 und 1,6 wurden Kai Aschbacher, Max Lois Kuhn, Marius Schneider und Nico Dostal ausgezeichnet (v. l.).















