Magazin Wirtschaft

Max-Eyth-Schule :

Meisterbrief in der Tasche

Landmaschinenmechaniker-Meister wurden mit der Abschlussfeier verabschiedet

Max-Eyth-Schule: Meisterbrief in der Tasche

Der 55. erfolgreiche Lehrgang der Landmaschinenmechaniker-Meister aus der Max-Eyth-Schule in Kirchheim/Teck.

Anlässlich der Meisterfeier der Region Stuttgart auf dem Killesberg erhielten auch die erfolgreichen Abgänger der Max-Eyth-Schule, Kirchheim/Teck ihre Meisterbriefe. „Es geht vorwärts und aufwärts und Sie, liebe Jungmeister, sind es, die dem Meistertitel seine Bedeutung verschaffen, indem Sie bereit sind, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten einzubringen und weiterzugeben“, gibt Jochen Schade den jungen Absolventen mit auf den Weg. Ein Meister seines Faches sei jemand, der sein Fachgebiet umfassend beherrsche. „Der Fächerkanon, den Sie in Ihrer jetzt abgeschlossenen Ausbildung erfolgreich bewältigt haben, steht für eine ungeheure Vielfalt an Wissens- und Handlungsgebieten“, erklärt Schade. Elektronik, Hydraulik, Pneumatik, Bearbeitungstechnik, Betriebsführung und -organisation, Rechnungswesen, Controlling und Wirtschafskunde zählt der stellvertretende Leiter der Max-Eyth-Schule in Kirchheim/Teck auf. Er weist darauf hin, dass dies der 55. Jahrgang von Meisterschülern in seinem Haus ist. Über 1000 Schüler hätten die Ausbildung bisher durchlaufen.

Schade erläutert den Jungmeistern, dass heutzutage wegen der immensen Stofffülle nicht mehr eine umfassende Wissensvermittlung im Mittelpunkt der Meisterausbildung stehen könne: „Es geht uns vielmehr darum, dass Ihnen in Ihrer Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker-Meister auf der Basis von solidem Grundwissen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, die es Ihnen ermöglichen, sich immer wieder mit neuen Aufgabenstellungen und Anforderungen in Ihren Betrieben erfolgreich auseinanderzusetzen. Handlungskompetenz lautet das große Ziel, das Sie mit Ihrer Meisterausbildung erreicht haben“.

Gratulation und Appell

Die besten Glückwünsche zum Bestehen der Meisterprüfung überbringt Kurt Neuscheler in seiner Funktion als Landesinnungsmeister. „Die heutige Landtechnik ist mit Rechnern und Programmen so vollgestopft, dass wir damit manchmal an die Grenzen des Beherrschbaren stoßen“, berichtet der Landtechnikhändler aus Neckartailfingen von seinen praktischen Erfahrungen. Deshalb sei es notwendig, sich auch nach dem Erlangen des Meistertitels durch ständiges Nachschulen immer auf dem neusten Stand des Fortschritts zu halten. „Auch die Kundenansprüche steigen, deshalb sind Sie mit Ihrer anspruchsvollen Qualifikation gefragte Fachleute in den Landtechnikbetrieben und darüber hinaus“, gibt Neuscheler den Jungmeistern mit auf den Weg.


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