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DRV: Schon 1 Milliarde Euro Schaden

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Rentenbank öffnet Förderprogramm für betroffene Betriebe

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) rechnet mit einem „immensen“ wirtschaftlichen Schaden durch die Maul- und Klauenseuche (MKS) für die heimische Tierhaltung sowie die vor- und nachgelagerten Unternehmen. „Entlang der Wertschöpfungskette gehen wir Stand heute bereits von einem Umsatzverlust in Höhe von 1 Mrd. Euro aus“, erklärte DRV-Hauptgeschäftsführer Jörg Migende letzte Woche in Berlin. Dies mache die Dimension und die möglichen Gesamtschäden für die Zukunft deutlich.

Daneben erwartet der DRV wegen der zu befürchtenden anhaltenden Exportbeschränkungen weitere massive Auswirkungen. Das gelte umso mehr, weil neben Drittstaaten auch Unternehmen aus anderen EU-Ländern aus Unsicherheit gerade vor Ware aus ganz Deutschland zurückschreckten. Betroffen seien also nicht nur Produkte aus den Restriktionszonen.

Rentenbank bietet Darlehen

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat ihr Programm „Liquiditätssicherung“ für Betriebe geöffnet, die infolge des MKS-Ausbruchs in Deutschland einen Umsatz- beziehungsweise Ergebnisrückgang von mindestens 30 % nachweisen können. Sie können Darlehen zu sogenannten „LR-TOP“-Konditionen aufnehmen.


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