Der VDMA hat seine Produktionsprognose für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau nach unten korrigiert. Statt eines realen Wachstums von 1 % erwartet der Verband für 2026 nur noch eine stagnierende Produktion (plus/minus 0 %). Als wesentliche Gründe nennt der VDMA die schwache Konjunktur sowie die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Golfregion.
Zwar stiegen die Auftragseingänge von Januar bis April real um 3 %, die Kapazitätsauslastung lag im April mit 77,8 % jedoch deutlich unter dem langjährigen Mittel von 85,6 %. Zudem berichten 15 % der Maschinenbauunternehmen wieder von Problemen in den Lieferketten.
Langfristig bewertet der VDMA die Perspektiven der Branche trotz der aktuellen Entwicklung weiterhin positiv. Der weltweite Bedarf an innovativen Maschinen und Anlagen bleibe hoch.




