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Lemken :

Steketee übernommen

Produktportfolio im Bereich Crop Care wird um Geräte zur mechanischen Beikrautbekämpfung und kameragestützen Maschinenführung ergänzt

Ab sofort Partner: Firmeninhaberin Nicola Lemken, Anthony van der Ley und Klaas Veerman (v.l.).

Ab sofort Partner: Firmeninhaberin Nicola Lemken, Anthony van der Ley und Klaas Veerman (v.l.).

Der Landtechnikspezialist Lemken hat das niederländische Unternehmen Machinefabriek Steketee B.V. übernommen. Ebenfalls übernommen hat Lemken damit auch die Rumptstad Bodenbearbeitungstechnik, die zu Steketee gehört.

Lemkens Geschäftsführer Anthony van der Ley wertet diesen Schritt als wichtige Ergänzung in Bezug auf den Umbruch im Bereich Pflanzenschutz: „Die Akzeptanz für den Einsatz von chemischen Wirkstoffen sinkt, sowohl in der Gesellschaft als auch bei den Landwirten.“ Resistenzen gegen die aktuellen Mittel würden kontinuierlich zunehmen und neue Wirkstoffe seien kaum verfügbar. Die gesetzlichen Anforderungen würden stetig steigen, daher seien wirkungsvolle Alternativen nötig. „Wir bei Lemken sind uns dieser Verantwortung bewusst und möchten mit der Erweiterung unseres Produktprogramms um Hacktechnik zur mechanischen Unkrautbekämpfung dazu beitragen.“

Die Machinefabriek Steketee B.V. mit Sitz im niederländischen Stad aan’t Haringvliet ist mit knapp 50 Mitarbeitern ein innovativer Hersteller für Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Der Jahresumsatz liegt bei rund 8 Mio. Euro. Die eigens entwickelte Kameratechnik erleichtert dem Landwirt die präzise Maschinenführung und ermöglicht das Hacken sowohl auf klassische Weise zwischen den Reihen, als auch zwischen den Früchten in der Reihe.

Lemken möchte gemeinsam mit Steketee den niederländischen Standort ausbauen und die Produktionskapazitäten erweitern. Dabei setzt man auf die kompetente Belegschaft vor Ort, die übernommen wird. Bei Entwicklung, Produktion und Vertrieb wird das deutsche Familienunternehmen seine Ressourcen mit einbringen, um Steketee zu größeren Wachstumsschritten zu verhelfen. Die Markennamen Steketee und Rumptstad bleiben bis auf Weiteres bestehen.

Das freut vor allem Klaas Veerman, den ehemaligen Eigentümer und Geschäftsführer von Steketee: „Mir war bei dem Verkauf des Unternehmens besonders wichtig, dass meine Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten und wir uns wie bisher mit innovativen Ideen auf die aktuellen und künftigen Kundenwünsche fokussieren können.“

Zusammen mit Iljan Schouten, Leiter der Lemken Business Unit Crop Care, wird Klaas Veerman weiterhin die operative Geschäftsführung bei Steketee ausführen.


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