Der Landtechnikspezialist Lem- ken wurde am 11. Mai Opfer eines Cyberangriffs mit Folgen für alle Standorte weltweit, da große Teile der IT-Infrastruktur betroffen waren. Jetzt wurde die Produktion in Alpen wieder aufgenommen. Die beim Hochfahren des Alpener Werks gewonnenen Erkenntnisse werden jetzt zügig auf die weiteren Produktionsstätten übertragen, damit auch dort der Betrieb so bald wie möglich wieder starten kann.
Auch die Auftragsabwicklung und die Ersatzteilbestellung und -auslieferung funktionieren wieder. Aktuell laufe noch ein Notbetrieb. In vier Wochen rechne man mit voller Prozessleistung. Über die Täter ist mittlerweile bekannt, dass es sich um eine international agierende kriminelle Hackergruppe handelt. Das LKA (Landeskriminalamt), das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) und externe IT-Security-Spezialisten waren von Beginn an in den Fall involviert und unterstützen Lemken bei der Schadensbegrenzung und der Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs.














