Magazin Landtechnik

Lemken :

Neuer Grubber für die Forschung

Die FH Münster und Lemken intensivieren ihre Kooperation. Der Landmaschinenhersteller hat dem Labor für Landmaschinentechnik einen Grubber Kristall 9 übergeben.

Lemken: Neuer Grubber für die Forschung

Besiegeln ihre Zusammenarbeit mit einem neuen Grubber (v.l.): Student Bernhard Vogelsang, Labormitarbeiter Marcus Mangelmann, FH-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing Stephan Behr, Dekan Prof. Dr. Eckhard Finke, Lemken- Gebietsverkaufsleiter Alexander Kuprat, Grubber-Konstruktionsleiter Georg Achten, Nicola Lemken und Prof. Dr.-Ing. Manfred Große Gehling.

Für die praxisnahe Lehre und für Forschungen auf dem Feld hat der Landmaschinenhersteller Lemken aus Alpen dem Labor für Landmaschinentechnik an der FH Münster einen Grubber Kristall 9 zur Verfügung gestellt. Er wird aktuell u.a. eingesetzt für eine Masterarbeit zum Thema Triebkraftschlupfkurven.

Lemken ist generell an den Forschungsvorhaben und -ergebnissen des Fachbereichs sehr interessiert und bietet seit den ersten Kontakten auf der Agritechnica 2013 Abschlussarbeiten an. „Der Austausch ist für beide Seiten interessant“, sagte Gesellschafterin Nicola Lemken bei der offiziellen Grubber-Übergabe in Steinfurt. „Die unterschiedlichen Sichtweisen bringen uns gegenseitig weiter.“

Die Industrie beschäftige sich mit konkreten Fragestellungen, wie sich beispielsweise Kraftstoff und damit auch Kohlenstoffdioxid einsparen lasse, ohne dass der Ertrag leide; aber auch die Digitalisierung biete Potenziale – den Boden zum Beispiel zu analysieren, ohne ihn zu beschädigen. „Da forschen wir als Hochschule natürlich gerne, sind aber auch auf den Input von Unternehmen angewiesen – denn nur so greifen wir Themen auf, die für die Industrie wichtig sind, und können unsere Studierenden dementsprechend ausbilden“, bestärkt Prof. Dr.-Ing. Manfred Große Gehling. Obendrein ermögliche der Grubber seinem Labor eine aktuelle, moderne Lehre. Auch bei Schülern, die im Rahmen der Hochschulinformationstage regelmäßig an der FH zu Gast sind, sei die Landmaschinentechnik sehr gefragt.


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