Magazin Wirtschaft

Landesinnung LandBauTechnik Nord :

114 Junggesellen in Rendsburg freigesprochen

Schleswig-holsteinische Landmaschinenmechatroniker feierlich in den Gesellenstand erhoben

Landesinnung LandBauTechnik Nord: 114 Junggesellen in Rendsburg freigesprochen

Ungewohnter Anblick: Die Landmaschinengesellen in feinem Zwirn statt im Blaumann auf der Freisprechungsfeier.

Der stellvertretende Obermeister der Landesinnung LandBauTechnik Nord, Horst Kühn, eröffnete Ende Januar an der Deula Rendsburg die feierliche Freisprechung mit rund 600 Gästen. Durch die Veranstaltung führte dabei auch der bekannte Moderator Carsten Kock, der ehemalige Junggesellen und Meisterkursteilnehmer zu ihren Erfahrungen der vergangenen Berufsjahre befragte.

Seine Verbundenheit zum Handwerk zeigte Gastredner Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB. SH). Eindringlich und wertschätzend skizzierte er, dass ein großer Dank an diesem Tag den Eltern der Freigesprochenen gelte. Wertevermittlung und eine gewisse Bodenhaftung, welche das Handwerk generell auszeichnet, sind Bausteine des Erfolgs und naturgemäß im Elternhaus verankert sowie mitgegeben. Aber auch Geduld, Motivation und anhaltende Unterstützung seitens der Eltern haben diese frischgebackenen Junggesellen erfahren dürfen. Dass Handwerk Qualität beinhaltet, wird durch die Rückeinführung der Meisterpflicht in zwölf Gewerken deutlich. Zudem bezeichnete Westermann-Lammers den demographischen Wandel als Profit und Chance gegen den Fachkräftemangel und für eine langfristige Mitarbeiterbindung auf dem lokalen Arbeitsmarkt.

Danach nahmen die stolzen Gesellen ihre Gesellenbriefe und Zeugnisse in Empfang. Traditionsgemäß übergaben diese die stellvertretenden Obermeister Horst Kühn und Ernst Thomsen sowie der Prüfungsausschuss Gunnar Fedder, Malte Petersen und die jeweiligen Berufsschullehrer. Sönke Wiegel, Obermeister der Landesinnung LandBauTechnik Nord, hatte beim Verlesen der zahlreichen Junggesellen, die während ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit an sechs unterschiedlichen Berufsschulstandorten unterrichtet wurden, allerhand zu tun.

Im Anschluss erhielten die Innungsbesten der Prüfungsstandorte Husum und Bad Segeberg als besondere Auszeichnung eine Glas-trophäe und ein Präsent. Mit den Worten “In Ehrbarkeit – Wahrhaftigkeit – Gerechtigkeit“ erhob Ernst Thomsen den stolzen Nachwuchs in den Gesellenstand.

Schlusssprecher Gunnar Fedder motivierte den Nachwuchs der Branche zur stetigen Weiterbildung. „Lernen hört nie auf und jeder trägt in sich das Potenzial, unsere Branche weiter zu qualifizieren. Kompetente Fach- und Führungskräfte im Landmaschinenbereich sind gefragter und geforderter denn je!“

Die sechs Prüfungsbesten der Innung LandBauTechnik Nord, hier mit den Mitgliedern des Prüfungsausschusses, erhielten eine besondere Auszeichnung.

Die sechs Prüfungsbesten der Innung LandBauTechnik Nord, hier mit den Mitgliedern des Prüfungsausschusses, erhielten eine besondere Auszeichnung.

Die jeweils Innungsbesten

am Prüfungsstandort Husum

1. Jonas Peter Nissen (Ausbildungsbetrieb: Wüstenberg, Niebüll)

2. Tom Koch (Raiffeisen Technik, Husum)

3. Ingwer Arps (Hans Wendt, Tensbüttel-Röst)

am Prüfungsstandort Bad Segeberg

1. Tjark Junge (Zingelmann, Dahmker)

2. Marten Witten (Michael Schümann, Lockstedt)

3. Marco Tiessen (Meifort, Dägeling)


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