Gute Nachrichten für den Torgauer Traditionshersteller Lamator. Nach der Ende Mai angekündigten Verlagerung der Produktion nach Ungarn hat ein Investor den Betrieb in Sachsen übernommen. In Torgau werden damit auch künftig Federzinken, Packerfedern und verschiedene Verschleißteile unter der Marke Lamator entwickelt und gefertigt.
Im Rahmen eines Management-Buyout mit einem Investor wurde die Lato GmbH gegründet. Sie firmiert zunächst unter diesem Interimsnamen und soll künftig wieder als Lamator GmbH auftreten. Zum 30. Juni übernahm das Unternehmen eigenen Angaben zufolge die Maschinen, Anlagen, Werkzeuge sowie die Wortbildmarke von der Firma Frank Walz- und Schmiedetechnik. Seit dem 1. Juli laufen Betrieb und Produktion ohne Unterbrechung weiter.
Die Frank Gruppe hatte Lamator Ende 2022 übernommen. Am Standort Torgau werden seit mehr als 100 Jahren Bauteile wie Federzinken für die Landtechnik entwickelt und gefertigt.





