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Kuhn :

Pflüge über GPS gesteuert

Neue pneumatische Bestellkombination mit intelligentem Vistaflow Fahrgassenventil

Kuhn: Pflüge über GPS gesteuert

Mit dem System „Smart Ploughing Lift“ kann der Pflug die Körper am Vorgewende automatisch aus- und wieder einsetzen.

Sein intelligentes Pflugsystem Smart Ploughing für die Anbaupflüge Vari-Master L hat Kuhn weiterentwickelt. Es ist nun in drei Ausbaustufen verfügbar: In der Grundversion von Smart Ploughing werden sämtliche Funktionen des Pfluges (Schnittbreite, Zugpunkt, Arbeitstiefe, Pflugneigung, usw.) am ISOBUS-Terminal eingestellt. Smart Ploughing Lift ist die auf der Agritechnica 2017 mit Silber ausgezeichnete Section Control-Funktion. Dabei ist zusätzlich zu den oben genannten Funktionen das GPS-gestützte und automatische Ausheben der einzelnen Pflugkörper am Vorgewende möglich. Sobald alle Körper ausgehoben sind, erfolgt auch die Pflugdrehung völlig automatisch. Somit ist am Vorgewende kein zusätzliches Betätigen von Steuergeräten notwendig. Die Pflugkörper lassen sich auch manuell ausheben. So kann man beispielsweise bergauf mit fünf Scharen und bergab mit sechs Scharen pflügen. Die dritte Version, Smart Ploughing Line, ermöglicht die Schnittbreitenregulierung über GPS. Dadurch soll auch auf ungleichmäßig geschnittenen Feldern eine automatisch errechnete, gerade Furche am Feldende möglich sein.

Den Stoppel- und Saatbettgrubber Prolander hat Kuhn bisher nur aufgesattelt und mit Arbeitsbreiten von 6 und 7,5 m angeboten. Nun kommen klappbare Dreipunktmaschinen mit 4, 5 und 6 m Arbeitsbreite dazu. Sie sind für Traktoren von 100 bis 210 PS gedacht – Kuhn gibt einen Leistungsbedarf von 25 bis 35 PS je Meter Arbeitsbreite an. Die Federzinken sind bei der Serie Prolander 100 R auf vier Balken aufgeteilt. Die Walze und das optionale Levelboard vorne werden hydraulisch eingestellt. Die Einebnung hinter den Zinken übernehmen Blattfederzustreicher. Auf Wunsch gibt es einen Striegel.

Die Kurzscheibeneggen haben mit der aufgesattelten Optimer L 12000 nun ein neues Topmodell. Sie ist 12 m breit, ihre kleinere Schwester 9 m.

Neues für die Saat

Für die Aussaat kommt die neue mechanische Aufbausämaschine Sitera. Sie ist 3 m breit und in den Varianten Sitera 3010, 3020 oder 3030 erhältlich. Die Dosierung erfolgt über die bekannten Zellenräder, die Saatgutablage wahlweise über Schleppschare, Doppelscheibenschare oder die Parallelogramm-geführten Seedflex-Doppelscheibenschare samt Tiefenführungs- und Andruckrolle. Die Sitera wird entweder über das neue VT30 Terminal mit 3,5 Zoll-Touchscreen mit Farbdisplay oder ein ISO-Bus-Terminal gesteuert. Zudem neu ist ein Schnellmontagesystem. Damit kann die Sitera wahlweise auf die neuen KR-Kreiseleggen, deren Arbeitstiefe während der Fahrt einstellbar ist, oder die ebenfalls neue Kurzkombination CD mit zwei Scheibenreihen gesetzt werden.

Die überarbeitete Aufbausämaschine Sitera bietet jetzt ein Schnellmontagesystem für die Kreiseleggen und eine neue Kurzkombination.

Die überarbeitete Aufbausämaschine Sitera bietet jetzt ein Schnellmontagesystem für die Kreiseleggen und eine neue Kurzkombination.

Die neue klappbare, pneumatische Bestellkombination BTFR 6030 mit der ebenfalls neuen Kreiselegge HR 6040 RCS arbeitet auf 6 m Breite. Ihre größte Besonderheit ist das neue Vistaflow-Fahrgassenventil. Dieses überwacht den Saatguttransport in den einzelnen Leitungen und ermöglicht alle Fahrgassenrhythmen und -abstände, selbst wenn die Arbeitsbreiten von Drillmaschine und Feldspritze nicht miteinander kompatibel sind. Auf Wunsch ist der gesamte Verteilerkopf mit Halbseitenabschaltung damit ausrüstbar. Der zur BTFR passende Fronttank TF1512 fasst 1.500, wahlweise 2.000 Liter Saatgut. Die pneumatische Dosierung ist von den Venta Sämaschinen bekannt.

Die Leichtgrubber der Serie Prolander gibt es jetzt auch als klappbare Dreipunktmaschinen mit 4, 5 und 6 m Arbeitsbreite.

Die Leichtgrubber der Serie Prolander gibt es jetzt auch als klappbare Dreipunktmaschinen mit 4, 5 und 6 m Arbeitsbreite.

Für seine Einzelkornsämaschinen mit dem elektrisch angetriebenen Säelement Maxima 3e bietet Kuhn jetzt eine neue Software an. Damit ist die Ausbringmenge über eine Applikationskarte für jede Reihe extra und automatisch regulierbar.

Halle 12, Stand C05


Kuhn

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