branche

Investitionsflaute bremst

Auftragseingang sinkt im ersten Halbjahr 2026 – Konzern erwartet dennoch einen stabilen Jahresumsatz

Kuhn: Investitionsflaute bremst

Höhere Kosten, Wetterrisiken und politische Unsicherheiten belasten die Investitionsbereitschaft der Landwirte.

Aktualisiert am

Die Kuhn Group hat im ersten Halbjahr 2026 einen deutlichen Rückgang beim Auftragseingang verzeichnet. Nach Angaben des Mutterkonzerns Bucher Industries sank dieser gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21 % auf 329 Mio. CHF (352 Mio. Euro). Als Gründe nennt das Unternehmen höhere Betriebskosten, Wetterrisiken, Sorgen um die Düngerverfügbarkeit und politische Unsicherheiten, die die Investitionsbereitschaft der Landwirte belastet hätten.

Der Umsatz legte dank eines hohen Auftragsbestands und eines guten Europageschäfts währungsbereinigt um 2,6 % zu. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) sank um rund 12 % auf 54 Mio. CHF (58 Mio. Euro). Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Kuhn auf vergleichbarer Basis einen stabilen Umsatz.


Weitere Artikel zum Thema

weitere aktuelle Meldungen lesen