Kubota:

Anbaugerät steuert den Traktor

Erster Hersteller erhält die AEF-Zertifizierung für ein Gespann aus Traktor und Anbaugerät

Die für die TIM (Tractor Implement Management)-Zertifizierung verantwortliche AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation) hat die Aufgabe, technologische Innovationen im Landmaschinen-Sektor zu prüfen und zu kontrollieren – mit dem Ziel, das Protokoll zur TIM-Zertifizierung zu gewährleisten. Nun gab die AEF bekannt, dass sowohl die Rundballenpresse BV5200 als auch der M7003 aus dem Hause Kubota den Konformitätstest bestanden haben. Kubota erhält damit als erster Hersteller die Zertifizierung für ein Gespann aus Traktor und Anbaugerät. In der Praxis bedeutet dies, dass der Kubota M7003 durch die TIM-Rundballenpresse oder ein anderes AEF-zertifiziertes TIM-Anbaugerät gesteuert werden kann. Das Anbaugerät hat dabei Zugriff auf Traktorfunktionen wie Zapfwelle, Hydraulik und Fahrzeuggeschwindigkeit. Hierdurch stehen auch herstellerübergreifend die Vorteile der TIM-Steuerung zur Verfügung.

Das TIM-System ermöglicht erstmals eine beidseitige Kommunikation zwischen Traktor und Anbaugerät. Gleichzeitig hilft TIM dabei, menschliche Fehler zu vermeiden, da wiederkehrende Aufgaben automatisiert werden. Die Presse liefert dem Traktor dabei Echtzeitinformationen über den Ballenzustand. Sobald ein exakter Ballendurchmesser erreicht ist, erfolgen die Bindung, das Drosseln der Motordrehzahl, das Öffnen der Heckklappe sowie der Auswurf des Ballens automatisiert. Dabei behält die Presse immer das gleiche Verdichtungsniveau bei. Nach dem Entladevorgang schließt die Klappe wieder und die Motordrehzahl erhöht sich – auch dieser Vorgang läuft automatisch.

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