Anzeige

Magazin Branche

Krone :

Umsatzplus in der Landtechniksparte generiert

Geschäftsjahr mit 1,9 Mrd. Euro Umsatz abgeschlossen – Rückgang zum Vorjahr um 13,6 Prozent

Krone: Umsatzplus in der Landtechniksparte generiert

Rund 29 Prozent des Umsatzes generierte Krone in Deutschland.

Nach einem relativ guten Start in das Geschäftsjahr 2019/2020 (1. August 2019 bis 31. Juli 2020) prägte ab Beginn 2020 Covid-19 das wirtschaftliche Geschehen. Dadurch rückten Themen wie zum Beispiel die Brexit-Verhandlungen, Handelsstreitigkeiten sowie diverse restriktive Importzölle medial in den Hintergrund, die sich spürbar auf die Standbeine der Krone Gruppe auswirkten, wenn auch mit unterschiedlichen Folgen. Im Landtechnikbereich konnte Krone weiter zulegen, verlor dagegen im Nutzfahrzeugbereich.

Etwa 32,9 Prozent des Inlandsumsatzes im Bereich Landtechnik

So erwirtschaftete die Krone Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von rund 1,9 Mrd. Euro (Vorjahr rund 2,2 Mrd. Euro). Etwa 32,9 Prozent des Inlandsumsatzes entfielen auf den Bereich Landtechnik, 66,8 Prozent auf die Fahrzeugtechnik und 0,3 Prozent entfielen auf Umsätze, die Krone im Merchandise-Bereich generierte. 29,3 Prozent des Umsatzes generierte das Unternehmen in Deutschland (Vorjahr 30,9 Prozent). Der Auslandsumsatz lag mit 70,7 Prozent leicht über Vorjahresniveau (69,1 Prozent).

In der Krone Gruppe waren im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 5.375 Mitarbeitende (Vorjahr 5.292) in über 15 Ländern beschäftigt, davon sind durchschnittlich 293 Auszubildende (Vorjahr 270).

Im Geschäftsjahr 2019/2020 lag die Bilanzsumme bei 1.333,6 Mio. Euro (Vorjahr 1.305,5 Mio. Euro). Dem gesamten Investitionsvolumen von 60,2 Mio. Euro (Vorjahr 92,9 Mio. Euro) standen Abschreibungen in Höhe von 37,2 Mio. Euro gegenüber. Die Zugänge resultierten im Wesentlichen aus diversen Investitionen an verschiedenen Standorten. Der Bestand an liquiden Mitteln ist um 69,6 Mio. Euro auf 205,0 Mio. Euro gestiegen.

Anzeige

Die Eigenkapitalquote ist stabil geblieben

Ursächlich waren im Wesentlichen die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Vorräte. Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 585,1 Mio. Euro auf 588,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist mit 44,1 Prozent (Vorjahr 44,8 Prozent) stabil geblieben.

Im Geschäftsjahr 2019/2020 ist das mittel- und langfristige Fremdkapital leicht von 424,4 Mio. Euro auf 426,4 Mio. Euro gestiegen. Dem Konzern steht mittel- und langfristiges Kapital von 1.015,5 Mio. Euro (Vorjahr 1.010,0 Mio. Euro) zur Verfügung. Damit sind nicht nur das Anlagevermögen, sondern auch das gesamte Vorratsvermögen sowie ein Großteil Forderungen gedeckt.

Umsatz in der Landtechnik steigt

Im Geschäftsjahr 2019/2020 sank der weltweite Markt für Futtererntemaschinen (Marktvolumen Stückzahl) um ca. drei Prozent. Krone konnte in allen Produktgruppen überdurchschnittlich wachsen und seine Marktanteile weiter ausbauen.

Der Umsatz stieg um 34,2 Mio. Euro (4,9 Prozent) auf 731,9 Mio. Euro (Vorjahr 697,7 Mio. Euro). Hier trug der deutsche Markt 25,1 Prozent (Vorjahr 28,0 Prozent) bei, die westeuropäischen Märkte 36,2 Prozent (Vorjahr 35,6 Prozent), Osteuropa 8,4 Prozent (Vorjahr 8,9 Prozent), Nordamerika 15,2 Prozent (Vorjahr 15,9 Prozent) und die übrigen Länder 15,1 Prozent (Vorjahr 11,7 Prozent).

Investitonen zur Zukunftssicherung

Zur Steigerung der Flexibilität, der Produktivität und der Produktqualität investierte Krone am Standort Spelle weiter in moderne Bearbeitungstechnologie (zum Beispiel robotergestützte CNC-Bearbeitungsmaschinen). Darüber hinaus realisierte Krone die neue Anlieferung/Warenannahme und optimierte das Einlaufen neuer Produkte in den Montagebereichen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Digitalisierung der Landmaschinen sowie die Ergänzungen des Produktportfolios, wie zum Beispiel neue Futtererntetechnik speziell für alpine Bedingungen.


Krone
Anzeige