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Kramp Gruppe :

Ereignisreiches Jahr

Zwei Wettbewerber in Italien und Spanien übernommen – Partnerschaften mit John Deere, AGCO und SDF ausgebaut – Hohe Investitionen in IT und E-Business

Kramp Gruppe: Ereignisreiches Jahr

Die Geschäftsführung (v. l.): Tom Wolterinck (COO), Mario Babic (CCO), Eddie Perdok (CEO), Hans Scholten (CFO) und Arnoud Klerkx (CDO).

Auf ein ereignisreiches 2018 blickt die Kramp Gruppe zurück, wie dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Im vergangenen Jahr konnte der niederländische Ersatzteilgroßhändler einen Umsatz von 822 Millionen erwirtschaften und einen Nettogewinn von 37,3 Millionen Euro erzie- len.

„2018 war ein Jahr mit vielen Herausforderungen für Kramp“, erklärt CEO Eddie Perdok. So waren die Akquisitionen von Raico in Italien und Recinsa in Spanien wichtige strategische Schritte Richtung Zukunft. „Stolz sind wir auch darauf, dass wir unsere Partnerschaften mit John Deere, AGCO und SDF festigen und weiter ausbauen konnten. Neben diesen durchweg positiven Entwicklungen sahen wir uns jedoch auch mit den Auswirkungen des kalten Wetters im März und einem trockenen, heißen Sommer in Kombination mit den Herausforderungen innerhalb unserer Lieferkette und interner Prozesse konfrontiert. Dies wirkte sich auf die Belieferung unserer Kunden aus und führte zu höheren Kosten. Obwohl der Umsatz hinter den Erwartungen zurückblieb, ist er im Vergleich zum Vorjahr um 4 % gestiegen – ein dennoch gutes Ergebnis“, so Perdok.

Partnerschaften und Akquisitionen

Das zentrale Thema des Geschäftsberichts ist das „Wachstum durch Partnerschaften und Akquisitionen“. Perdok dazu: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Ergebnisse optimiert. Indem wir die Kompetenzen des jeweils anderen nutzen, ergänzen wir uns gegenseitig optimal und können gemeinsam unsere Positionen stärken. Unsere Zusammenarbeit verbessert sich, wir können kontinuierliche Investitionen tätigen und sind weniger anfällig für Störungen im Markt.“

Investitionen

Die Gesamtinvestitionen betrugen 2018 rund 25,9 Millionen Euro, davon 11,5 Millionen Euro für IT und E-Business. Zudem investierte Kramp 5,5 Millionen Euro in die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Shuttle-Systeme in Deutschland und in den Niederlanden. Weitere Investitionen wurden in den Erwerb von Grundstücken in Italien für den Bau eines neuen Distributionszentrums getätigt, dessen Fertigstellung für das Jahr 2020 geplant ist und mit dem Kramp seinen Kundenservice weiter verbessern will.

Positiver Ausblick

Die bereits 2017 gestartete digitale Transformation wird fortgesetzt. Damit bieten sich Möglichkeiten, um sowohl die Zusammenarbeit mit als auch den Service für den Kunden weiter zu intensivieren. „Wir schauen positiv in Richtung des zweiten Halbjahres 2019. Unsere internen Prozesse sind unter Kontrolle und wir werden die Vorteile der Investitionen in Logistik, E-Business sowie die Akquisitionen und Partnerschaften dazu nutzen, unseren Fachhändlern den bestmöglichen Service auf dem Markt zu bieten“, resümiert der CEO.


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