Magazin Landtechnik

Köppl :

Weidebelüfter gegen unerwünschte Flora

Das Anbaugerät für Einachs-Geräteträger belüftet den Boden, ebnet Maulwurfshügel oder Kuhfladen ein und dient zur Nachsaat.

Köppl: Weidebelüfter gegen unerwünschte Flora

Die pneumatische Sämaschine ist ein optionales Zubehör.

Der Erhalt guter Gräser erfordert eine regelmäßige Weidepflege. Der Einsatz eines Weidebelüfters kann verhindern, dass sich unerwünschte Flora in angrenzende Weiden ausdehnt. Das Gerät wird an Einachs-Geräteträgern angebaut.

Die ideale Einsatzzeit des Weideblüfters ist zwischen dem Anfang der Saison bis nach dem Abweiden. Bei regnerischem Wetter oder bei nassen Bedingungen wird der Maschineneinsatz durch die weiche Bodennarbe erleichtert. In trockenen Perioden kann der Tau am Abend gezielt zur Bodenbefeuchtung genutzt werden, um die Weidebelüftung effizienter durchzuführen.
Vor Regenperioden bereitet der Weidebelüfter den Boden vor, damit der Grasbestand das Wasser besser aufnehmen kann und regt damit das Wachstum an.

Um den Boden zu egalisieren – zum Beispiel zum Einebnen von Maulwurfshügeln – oder um Kuhfladen zu verteilen, kann der Weidebelüfter auf leichtes und wenig tiefes Eggen eingestellt werden.
Vor dem Belüften sollten große Weiderückstände gemäht werden. Ansonsten können diese auf den Kuhfladen liegen und verhindern, dass sich der Kuhfladen löst und gut verteilt.

Vor und nach der Winterpause sollen die Weiden kraftvoll bearbeitet werden. Um den Boden intensiv zu belüften und das abgestorbene Gras zu entfernen, kann in dieser Zeit das ganze Gewicht der Maschine für eine tiefe Zinkeneinstellung verlagert werden.

Als Zubehör gibt es eine Sämaschine. Mit dem pneumatisch betriebenen Gerät wird das Saatgut über einen Luftstrom gestreut. Die Saat wird durch die Schläuche auf die Prallteller geleitet, die sich vor den flexiblen Zinken befinden. Das Saatgut wird damit optimal in den Boden
eingearbeitet.