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Kampagne für die Landwirtschaft :

„Natürlich Kohlendioxid binden“

Aktion will mit verständlichen Aussagen eine positive Botschaft an Verbraucher senden

Diese Schilder können Landwirte an ihren Feldrändern aufstellen. Sie informieren über die CO2-Bindung landwirtschaftlicher Kulturen.

Diese Schilder können Landwirte an ihren Feldrändern aufstellen. Sie informieren über die CO2-Bindung landwirtschaftlicher Kulturen.

Es gibt schlagkräftige Argumente pro Landwirtschaft, die es dem Verbraucher zu vermitteln gilt“, so Helmut Lehner, Geschäftsführer der Lehner Maschinenbau. Er präsentiert jetzt eine Kampagne, die u.a. Bauer Willi, der MLR Stuttgart, der BVA, und Land schafft Verbindung unterstützen. Das Motto lautet „Natürlich CO2 binden“.

In Zusammenhang mit der CO2-Bindung werde häufig die Bedeutung von Waldflächen genannt. Der immense Beitrag, den die Landwirtschaft zur CO2-Bindung leiste, werde jedoch nicht vermittelt. „Dass die Landwirtschaft im Ackerbau der Atmosphäre Kohlendioxid über die Pflanzen entnimmt, ist unbestritten – einen geringen Teil davon speichert sie sogar dauerhaft im Humus. Das in den Pflanzen gebundene CO2 wird dann bei der Ernährung wieder an die Umwelt abgegeben – der natürliche Kreislauf seit Urzeiten“, so die Initiatoren.

Noch entscheidender als die CO2-Bindung seien die immensen Mengen Sauerstoff, die die Kulturpflanzen an die Atmosphäre zurückgeben – oftmals höher, als bei Waldflächen gleicher Größe. Zudem überrasche, so die Ini- tiatoren, wie prozentual gering der sogenannte „CO2-Input“ sei – die Menge CO2, die beim Anbau und der Ernte der Pflanzen anfällt. „Der Input ist der CO2-Preis für die Ernährung unserer Bevölkerung, den wir in Kauf nehmen müssen, wenn wir nicht in die Zeit der Subsistenzlandwirtschaft zurückkehren wollen“, so Lehner.

Diese Botschaften will die Kampagne „Natürlich CO2 binden“ als Positivbotschaft an die Verbraucher senden – in Form von insgesamt zwölf Motiv-Plakaten, die Landwirte an ihren Feldern entlang von Spazier- und Radwegen aufstellen können. Die Größe des Feldes kann zudem auf dem Plakat eingetragen werden.

Der Verbraucher kann so die Dimensionen des Beitrags selbst einschätzen und wird zum Nachdenken angeregt. Die Plakate sind aus recyclebaren Hohlkammerplatten (DIN A1) gefertigt, wetterfest, UV-beständig und können beim teilnehmenden Agrarhandel und Genossenschaften zu einem UVP von 10,00 Euro/Schild zzgl. MwSt. erworben werden. Weitere Informationen unter www.co2-acker.de