Magazin Landtechnik

Kärcher :

Institut bestätigt gute Ergonomie des Pistolengriffs

Der VDE hat die Hochdruckreinigerpistole Easy Force von Kärcher für ihre spezielle Ergonomie und Handhabung ausgezeichnet.

Kärcher: Institut bestätigt gute Ergonomie des Pistolengriffs

Mit dem neuen Griff sollen Bediener länger ermüdungsfrei arbeiten können.

Kärcher hat für seine gewerblichen Kaltwasser- und Heißwasser-Hochdruckreiniger die Pistolen von Grund auf neu konstruiert. Das wesentliches Merkmal der neuen „Easy Force“ ist der Abzug, der mit dem Handballen in den Griff geschoben wird. Dadurch erübrigt sich nach dem Auslösen praktisch jegliche Haltearbeit, da der Rückstoß des Wasserstrahls den Abzug von selbst in die Hand drückt. Die bisher nötige, dauerhafte Anspannung von Hand- und Fingermuskulatur entfällt, einer Verkrampfung der Muskulatur wird somit vorgebeugt.

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) hat den Abzug jetzt für seine „vorbildliche Ergonomie und Handhabung“ ausgezeichnet. Die Prüfexperten bestätigen, dass das Zubehör für Hochdruckreiniger wesentlich zur Entlastung von Hand und Rücken beitrage und Muskeln und Gelenke während der Anwendung geschont würden. Durchgeführt wurde die Ergonomie-Untersuchung vom VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel (Institut für Arbeitswissenschaft und Prozessmanagement Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie) und dem DLG-Testzentrum Technik und Betriebsmittel.

Die Untersuchung bestand im Wesentlichen aus zwei Teilen: Einer standardisierten Befragung der Testpersonen mit dem Ziel einer subjektiven Einschätzung und einer objektiven Bewertung mittels wissenschaftlicher Methoden. In den Tests erfolgten Kraftmessungen und die Erfassung von Bewegungsabläufen.

Die Messergebnisse zeigten laut Kärcher eine körperliche Entlastung insbesondere der Finger, da keine Faust mehr gebildet werden muss. Infolgedessen würden auch Handgelenk, Ellenbogen und Rücken weniger beansprucht. Die Feinmotorik von Ellenbogen und Handgelenk werde ebenfalls unterstützt, wodurch der Anwender zielgerichteter und entspannter arbeiten könne – auch über lange Zeiträume hinweg. Das Verletzungsrisiko, vor allem Ermüdungsverletzungen durch redundante Bewegungsabläufe, sinke deutlich. 


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