Magazin Landwirtschaft

Julius Kühn-Institut :

Präsident Backhaus in den Ruhestand verabschiedet

Dr. Georg Backhaus.

Dr. Georg Backhaus.

Der Präsident des Julius Kühn-Institutes (JKI), Dr. Georg Backhaus, ist am 6. November von Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden.

Wie das JKI aus diesem Anlass mitteilte, hat Backhaus mehr als 16 Jahre lang als Präsident zunächst die Biologische Bundesanstalt (BBA) und nach der Umstrukturierung der Ressortforschungseinrichtungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums ab 2008 das JKI gelenkt. Er könne „mit Recht als einer der Architekten des JKI gelten“, betonte das Institut. Als Chef der neuen Einrichtungen sei es Backhaus gelungen, die Kompetenzen der Vorgängerinstitutionen in den Bereichen Pflanzenschutz- und Züchtungsforschung sowie im Pflanzenbau erfolgreich zusammenzuführen.

Seine Präsidentschaft sei geprägt gewesen von vielen Kooperationsvereinbarungen, etwa mit inländischen Hochschulen, Einrichtungen in anderen EU-Mitgliedsländern und großen internationalen Forschungseinrichtungen wie der Chinesischen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften. Das JKI hob außerdem hervor, dass es im Jahr 2014 mit positiven Bewertungen aus einer Evaluation durch den Wissenschaftsrat hervorgegangen sei. Gelobt habe dieser vor allem die Position des Institutes an der Schnittstelle zwischen EU und Deutschland, zwischen Bund und Bundesländern und auch zwischen landwirtschaftlicher Forschung und Praxis.

Schließlich verwies das JKI auf die vielfältigen Ämter von Backhaus in Fachbeiräten von wissenschaftlichen Einrichtungen und Fachgesellschaften. Langjährig aktiv gewesen sei er in den Fachbeiräten des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR), des Leibniz-Institutes für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) sowie der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG).

Backhaus, der Ende dieses Jahres in den Ruhestand tritt, betonte die Vielseitigkeit seiner Tätigkeit als JKI-Präsident. Die Doppelfunktion des Institutes als Forschungseinrichtung und zugleich Oberbehörde mit gesetzlich verankerten Aufgaben sei ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, stelle für jeden Amtsinhaber aber eine besondere Herausforderung dar.


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