Magazin Gülletechnik

Joskin :

X-trem2 erlaubt breite Puschen

Bei weiterentwickelter Baureihe lenkt jetzt die erste Achse

Joskin: X-trem2 erlaubt breite Puschen

Die neue Baureihe integriert den Behälter in den Fahrzeugrahmen.

Der belgische Gülletechnikspezialist Joskin ersetzt seine Güllefassbaureihe X-trem durch die Baureihe namens X-trem2. Die X-trem Konzeption: Der Behälter hat eine Verengung auf der Bodenunterseite und wird direkt auf dem unabhängigen Fahrzeugrahmen verschraubt. Damit wurde die Montage von Rädern mit 850 mm Breite ebenfalls möglich ohne den Einschlagwinkel der zwangsgelenkten Achse zu begrenzen und die Gesamtbreite von 3,00 m zu überschreiten (2,90 m mit Rädern 800/60R32 oder 3,00 m mit den Rädern 850/50R30.5).

Das X-trem2 integriert den Behälter wie die Baureihe Volumetra direkt in den Fahrzeugrahmen.

Zukünftig wir der Rahmen vorne eine Breite von 900 mm haben und sich dann auf dem Niveau der Einbuchtung der Räder auf 600 mm verengen (gegenüber 760 mm zuvor) und dieses Maß bis nach hinten behalten.

Damit dieser Gewinn an Breite (160 mm auf Höhe der Räder und 250 mm hinten) optimal genutzt werden kann, ist das X-trem2 künftig in zwei Unterbaureihen vorgesehen: X-trem2 Typ D und X-trem2 Typ XT. Die erste Kategorie ist vorgesehen für Standardräder vom Typ 800/60R32 (ø 1.800 mm x 800 mm, Radeinbuchtung für Räder bis ø 1.820 mm) während für die zweite Kategorie Räder mit einem noch größeren Durchmesser verwendet werden können (Standard 35,5R32 mit ø 1.986 mm x 925 mm; Radeinbuchtung für Räder bis ø 2.020 mm). Jede dieser Unterbaureihen wird in 3 Volumenmodellen angeboten: 16.000, 18.000 und 20.000 Liter.

Die kompakte Konstruktion durch den integrierten Fahrzeug- rahmen verleiht dem Fass einen sehr niedrigen Schwerpunkt. Während zuvor ein Fahrwerk vom Typ Hydro-Tandem verbaut wurde, ist nun jedes Modell mit einem Hydro-Pendul Fahrwerk ausgestattet. Bei diesem Fahrwerk wird jede Achse auf zwei doppeltwirkende Zylinder montiert, welche beiderseits des Fahrzeugrahmens platziert sind. Jede Achse ist also mit dem Fahrzeugrahmen über eine gelenkige Dreiecksstruktur verbunden. Wie bereits mit Erfolg auf den Tiefbaukippern verwendet, erlaubt diese Federung eine bessere Geländeanpassung.

Hinsichtlich der Lenkung profitiert das X-trem2 von einer zwangsgelenkten Achse. Diese wurde ebenfalls überarbeitet. Während bei der ersten Version des X-trem die hintere Achse lenkte, ist es nun die vordere Achse. Die Deichsel wurde verschlankt.

Mit Dreipunktaufhängung für Einbringgeräte.

Mit Dreipunktaufhängung für Einbringgeräte.

Jede Achse ist mit dem Fahrzeugrahmen über ein Dreieckgelenk verbunden.

Jede Achse ist mit dem Fahrzeugrahmen über ein Dreieckgelenk verbunden.

Bezüglich der Pumpen können die Fässer der Baureihe X-trem2 mit Vakuumpumpen, Drehkolbenpumpen und Vacu-Storm-Pumpen ausgestattet werden. Die Vakuum-Modelle gehen von der Jurop PNR 155 (15.500 l/min) bis zur Jurop DL 250 (25.000 l/min). Für die Drehkolbenmodelle werden standardmäßig Vogelsang-Pumpen VX186-260 (6.000 l/min) montiert; optional wird die Pumpe VX186-368Q (9.000 l/min) angeboten. Für die mit Vacu-Storm ausgestatteten Maschinen werden die oben genannten Vakuum-Pumpen mit einer Storm Zentrifugalpumpe mit 10.000 l/min kombiniert, welche am Ende der Deichsel platziert ist, um eine optimale Verteilung der Gülle auf großen Ausbringbreiten zu sichern.

Das X-trem2 ist für schwere Ausbringtechnik konzipiert, das Hubwerk des Fasses ist direkt an den Winkeleisen des Behälters befestigt. Dieses System ist somit sehr kompakt und robust und ermöglicht möglichst viel Stützlast auf Zugösenebene zu garantieren. Die Hubarme kommen vom renommierten Hersteller Sauter. Die Anhängung der Einbringgeräte erfolgt über eine Dreipunktaufhängung anstelle einer 4-Punktaufhängung wie in der Vergangenheit.

Joskin S.A.

B-4630 Soumagne

Telefon 00 32-43 77 35 45

Telefax 00 32-43 77 10 15

www.joskin.com

 

 


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