Magazin Landtechnik

Joskin :

So kommt Gülle optimal auf die Straße

Joskin erweitert die im Jahr 2013 eingeführte Palette der Transportfässer Tetraliner um das neue Modell „Roadliner“, das speziell für den Straßentransport von Gülle und Gärrest ausgelegt ist.

Joskin: So kommt Gülle optimal auf die Straße

Wie andere Modelle der Serie "Tetraliner" ist auch der Roadliner mit einem Dolly-System ausgestattet.

Der Gülletransport wird heutzutage immer wichtiger. Dies betrifft Lohnunternehmer wie Unternehmer mit Biogasanlagen und auch Landwirte, die Gülle zum Ausbringungsort transportieren müssen. Angesichts der Tatsache, dass die Entfernungen zwischen Lager- und Ausbringungsort immer länger werden, ist ein optimales Management dieser Arbeiten notwendiger als je zuvor, um einen guten Ertrag im Unternehmen erwirtschaften zu können. Vor diesem Hintergrund hat die Joskin-Gruppe ihre Tetraliner-Produktpalette um ein besonders an Straßentransporte angepasstes Modell erweitert, den Roadliner.

Wie andere Tetraliner der Produktpalette, ist auch der Roadliner mit einem Dolly-System ausgestattet, wobei eine Achse mit einem direkt in den Behälter integrierten Drehkranz (Ø 974 mm) verbunden ist. Die Gewichtsverlagerung durch das Dolly-System auf den Traktor soll zusammen mit der standardmäßigen Luftdruckbremse die Transportsicherheit erhöhen, selbst bei hohen Geschwindigkeiten und in sehr unebenem Gelände. Durch den Einbau von Schwallwänden im Behälter werden diese Eigenschaften noch verstärkt.  

Der Roadliner besitzt luftgefederte BPW-Achsen. Dank dieser Federung ist die Gewichtsaufnahme des Fasses verbessert; das Fahrniveau ist konstant, die Stöße werden besser aufgenommen.
Die Entwicklung des Roadliner wurde auch vorangetrieben, um dem Bedarf hinsichtlich deutlich gestiegener Mengen zu entsprechen. Dank des Dolly-Systems erlaubt er eine Ladung bis zu 34 t zulässigem Gesamtgewicht (d.h. maximal 10 t pro Achse und ein Maximalgewicht von 4 t auf der Zugöse abhängig vom Traktortyp), was jeden Transport rentabler werden lässt.

Als Standard ist eine Vakuumpumpe MEC8000/D vorgesehen. Durch Ihre Positionierung in der Gabelung der Deichsel ist sie bei Kurvenfahrten und unebenem Gelände entsprechend geschützt wobei sie für die Wartung leicht zugänglich bleibt. Die Arbeitsgänge zum Pumpen und Entleeren können flexibel durchgeführt werden. Vakuumpumpen mit höherer Kapazität sind optional ebenso verfügbar wie verschiedene Befüllwerkzeuge (Turbobefüller, Ansaugarm links/rechts, hinterer Befüllstutzen). Joskin hat vier Volumenvarianten (21.000 l, 23.500 l, 26.000 l und 28.000 l) vorgesehen.


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