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John Deere :

Umsatz könnte 2018 um 29 Prozent steigen

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten sind im ersten Quartal um 27 Prozent gewachsen

John Deere: Umsatz könnte 2018 um 29 Prozent steigen

Die Nachfrage nach Traktoren und anderen land- und forstwirtschaftlichen Maschinen steigt spürbar an.

Die Märkte für Land- und Baumaschinen stabilisieren sich weiter. Das hat auch der Landtechnikhersteller John Deere festgestellt. Zwar hat der Konzern im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres einen Verlust von 535 Millionen Dollar erwirtschaftet. Aber dieser geht auf die US-Steuerreform zurück, bei der John Deere Rückstellungen für Ertragssteuern anpassen musste. Ohne diese Anpassungen hätte der Nettogewinn im ersten Quartal bei 430 Millionen Dollar gelegen.

Weltweit stiegen die Maschinenumsätze auf 5,97 Milliarden Dollar. Samuel R. Allen, CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Deere & Company: „Die Verkäufe sind im Quartal angestiegen, allerdings wirken sich Engpässe bei der Auslieferung und verspätete Liefertermine aus. Gemäß den verbesserten Marktbedingungen haben wir unsere Prognose hinsichtlich Umsatz und Gewinn angepasst. Wir sind sicher, dass wir die Nachfrage unserer Kunden im Laufe des Jahres befriedigen können.“

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten sind im ersten Quartal um 27 % angestiegen. Die Übernahme der Wirtgen Group im Dezember 2017 hat im Quartal mit 5 % dazu beigetragen. Bei den Umsätzen sind günstige Umrechnungskurse in Höhe von 3 % berücksichtigt. In den Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Umsätze der Maschinensparten um 24 %. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada erhöhten sich die Umsätze um 33 %.

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet der Konzern 29 % höhere Maschinenumsätze. Im Laufe des Geschäftsjahres werden die John Deere-Umsätze mit Landmaschinen sowie Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege voraussichtlich um 15 % ansteigen, wobei positive Auswirkungen von Umrechnungskursen in Höhe von 3 % erwartet werden. Die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada werden 2018 um etwa 10 % höher ausfallen, getrieben durch eine größere Nachfrage nach Großmaschinen. In den EU28-Märkten dürften die Umsätze der Branche in 2018 um etwa 5 % steigen. Dabei dürften sich die besseren wirtschaftlichen Bedingungen im Tierhaltungssektor positiv auswirken.

Die weltweiten Umsätze mit John Deere-Bau- und Forstmaschinen werden 2018 um etwa 80 % ansteigen, bei einem positiven Einfluss von Umrechnungskurseffekten in Höhe von 2 %. Dieser Ausblick spiegelt die Zunahme im privaten Haus- und Wohnungsbau in den USA wider. Gleichzeitig investiert der Öl- und Gassektor stärker und die Wirtschaft wächst weltweit. Das globale Forstmaschinengeschäft dürfte um bis zu 5 % höher ausfallen, wobei sich die weltweit stärkere Nachfrage (insbesondere in Nordamerika) auswirkt, teilt der Konzern mit.  


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