Magazin Landtechnik

John Deere :

Sparte Bau- und Forstmaschinen verzeichnet höhere Umsätze

Der Konzern Deere & Company erwirtschaftet im vierten Quartal des Geschäftsjahres (03. November 2019) einen Nettogewinn von 722 Millionen Dollar. Im Geschäftsjahr 2019 erreichte der Nettogewinn 3,253 Milliarden Dollar. Die Umsätze stiegen um 4 % im vierten Quartal und um 5 % im Geschäftsjahr 2019.


John Deere: Sparte Bau- und Forstmaschinen verzeichnet höhere Umsätze

Wirtgen Anbaustabilisierer in Kombination mit einem 8R Traktor: Die Wirtgen-Group hat zur Umsatzsteigerung beigetragen.

Deere & Company erwirtschaftet im vierten Quartal des Geschäftsjahres (03. November 2019) einen Nettogewinn von 722 Millionen Dollar. Im Vorjahr lag das Quartalsergebnis zum Stichtag 28. Oktober 2018 bei 785 Millionen Dollar. Im Geschäftsjahr 2019 erreichte der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn 3,253 Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es noch 2,368 Milliarden Dollar. 
Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im vierten Quartal und im Geschäftsjahr um 5 % auf 9,896 Milliarden Dollar bzw. 39,258 Milliarden Dollar in den jeweiligen Perioden. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 8,703 Milliarden Dollar im vierten Quartal (8,343 Milliarden Dollar) bzw. auf 34,886 Milliarden Dollar (33,351 Milliarden Dollar) im Geschäftsjahr. 


Handelskonflikte und schwierige Erntebedingungen

„Das Geschäftsergebnis von John Deere ist von der Unsicherheit des Agrarsektors geprägt“, sagt der CEO von Deere & Company, John C. May. „Die anhaltenden Handelskonflikte und schwierigen Aussaat- und Erntebedingungen haben bei den Landwirten zu verringerten Investitionen in neue Maschinen geführt. Außerdem ist das Finanzierungsgeschäft durch höhere Verluste im Leasinggeschäft unter Druck geraten. Gleichzeitig ist die gesamtwirtschaftliche Lage aber weiterhin positiv. Dies trägt zu höherer Nachfrage bei kleineren Maschinen bei und führte zu soliden Ergebnissen im Bereich der Bau- und Forstmaschinen, der einen Rekord bei Umsatz und Nettogewinn hatte.“ 


May ist davon überzeugt, dass John Deere mit der Einführung der Präzisionstechnologie gut aufgestellt ist und sich damit zum führenden Anbieter von intelligenten, effizienten und nachhaltigen Lösungen entwickelt habe. Gleichzeitig halte der Konzern an der erfolgreichen Umsetzung des Strategieplans fest. Mit zahlreichen Maßnahmen zur Entwicklung einer schlankeren Unternehmensstruktur könne John Deere schneller und agiler operieren.

Gewinn der Landmaschinensparte sinkt

Die Umsätze mit Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sind im vierten Quartal und im Geschäftsjahr 2019 gestiegen. Gründe waren bessere Preise und größere Liefermengen. Der positive Effekt wurde teilweise durch ungünstige Umrechnungskurse ausgeglichen. Das Ergebnis der Sparte sank in beiden Perioden. Das Quartalsergebnis wurde vor allem durch höhere Produktions- und Vertriebskosten sowie gestiegene Administrations- und Gemeinkosten beeinflusst. Darüber hinaus wirkten sich ungünstige Umrechnungskurse sowie höhere Kosten für Forschung und Entwicklung nachteilig aus. Das Jahresergebnis sank vor allem aufgrund höherer Produktionskosten, ungünstige Umrechnungskurse und verstärkten Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung. Weitere Faktoren sind höhere Ausgaben im Bereich Vertrieb, Administration und Gemeinkosten. Ferner wirkte sich der ungünstige Produktmix aus. Höhere Liefermengen konnten die Effekte teilweise ausgleichen. Außerdem wirkten sich in beiden Perioden höhere Preise positiv aus.

Steigende Umsätze bei Bau- und Forstmaschinen

Die Umsätze im Bau- und Forstmaschinenbereich stiegen im vierten Quartal und im Geschäftsjahr. Gründe dafür waren vor allem größere Liefermengen und höhere Preise, wobei der Effekt durch ungünstige Umrechnungskurse teilweise ausgeglichen wurde. Die Einbeziehung der Wirtgen Group Umsätze aus den zusätzlichen zwei Monaten im Jahr 2019 trug mit 4 % zum Anstieg der Jahresumsätze bei. Lässt man Wirtgen außer Betracht, wurde das schwächere Ergebnis der Bau- und Forstmaschinen Sparte im vierten Quartal durch höhere Produktions- und Vertriebskosten sowie gestiegen Ausgaben im Bereich Administrations- und Gemeinkosten verursacht. Außerdem war der Produktmix ungünstiger. Insgesamt wurden die Effekte durch höhere Liefermengen und bessere Preise teilweise ausgeglichen. Das Jahresergebnis (ohne Wirtgen Group) ist gestiegen, wobei sich höhere Preise und größere Liefermengen positiv auswirkten. Das Ergebnis wurde teilweise durch höhere Produktionskosten und einen ungünstigen Produktmix kompensiert.


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