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John Deere :

Maschinenumsätze legen im dritten Quartal besonders stark zu

Die Umsätze von Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sind in den vergangenen neun Monaten um 19 % gestiegen, die der Bau- und Forstmaschinen um 83 %

John Deere: Maschinenumsätze legen im dritten Quartal besonders stark zu

Landmaschinen von John Deere sind in Nordamerika und Europa sehr gefragt.

John Deere hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres (29. Juli 2018) einen Gewinn von 910,3 Millionen Dollar (Vorjahr, 30. Juli 2017: 641,8 Millionen Dollar) erzielt. Der Gesamtgewinn in den vergangenen neun Monaten lag bei 1,584 Milliarden Dollar. Die Landmaschinenverkäufe sind in Nordamerika und Europa kräftig angestiegen und das Baumaschinengeschäft entwickelt sich weiterhin positiv. „Hier spüren wir einen deutlichen Einfluss unserer Straßenbaumaschinensparte der Wirtgen Group. Gleichzeitig beobachten wir weiterhin steigende Rohstoff- und Frachtkosten, auf die wir mit einer Kombination aus Kostenreduzierungen und Preisanpassungen reagieren“, so Samuel R. Allen, CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Deere & Company.

Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 36 % im dritten Quartal und um 33 % in den ersten neun Monaten. Die Übernahme der Wirtgen Group im Dezember 2017 hat im Quartal mit 17 % und 12 % in den ersten neun Monaten dazu beigetragen.

Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Umsätze im dritten Quartal um 45 % und um 42 % in den ersten neun Monaten. Hier wirkte sich die Übernahme der Wirtgen Group mit plus 31 % und 23 % aus.

Die einzelnen Sparten entwickelten sich so:

Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege: Die Umsätze im Quartal sind um 18 % und die Umsätze der vergangenen neun Monate um 19 % gestiegen. Grund dafür sind vor allem höhere Liefermengen, geringere Garantiekosten und Preisrealisierungen.

Bau- und Forstmaschinen: Die Umsätze der Sparte stiegen im dritten Quartal um 100 % und um 83 % im gesamten Geschäftsjahr, wobei die Wirtgen Group dazu mit jeweils 77 % bzw. 56 % beigetragen hat. In beiden Perioden haben sich niedrigere Garantiekosten positiv und höhere Aufwendungen für die Verkaufsförderung negativ ausgewirkt.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2018 werden die weltweiten Umsätze von John Deere mit Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege voraussichtlich um 15 % ansteigen, wobei ein wesentlicher Einfluss der Umrechnungskurse nicht zu erwarten ist. Die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada werden 2018 um etwa 10 % höher ausfallen. Dieser Anstieg ist vor allem auf die höhere Nachfrage nach leistungsstarken Maschinen zurückzuführen. In den EU28-Märkten dürften die Umsätze der Branche im Jahr 2018 trotz der Trockenheit in einigen Regionen um 5 % bis 10 % steigen, wobei sich die günstigen Bedingungen im Tierhaltungssektor und Ackerbau in bestimmten Märkten positiv auswirken.

Riesenplus durch „Wirtgen-Effekt“

Die weltweiten Umsätze mit John Deere Bau- und Forstmaschinen werden 2018 um etwa 81 % ansteigen, ohne wesentlichen Einfluss von Umrechnungskurseffekten. Die Wirtgen Group wird etwa 55 % des Umsatzwachstums der Sparte liefern. Dieser Ausblick spiegelt die Zunahme im privaten Haus- und Wohnungsbau in den USA wider. Gleichzeitig investiert der Öl- und Gassektor mehr und die Wirtschaft wächst weltweit. Für die Forstmaschinenindustrie wird ein Anstieg von bis zu 10 % erwartet, wobei sich die weltweit stärkere Nachfrage (insbesondere in Nordamerika) auswirkt.


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