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FEHRENKÖTTER :

Ein „rundum-Sorglos-Paket“ vom Transport- und Logistik-Spezialisten

Der Spezialist für den Landmaschinen-Transport übernimmt auch Outsourcing-Aufgaben bei vorgelagerten Logistik-Abläufen - Vorteile durch dichtes Netzwerk von Be- und Entladestellen in ganz Europa

Mit derzeit 145 eigenen Lkw hat sich die Fehrenkötter Transport & Logistik GmbH zu einem europäischen Spezialisten für den Transport von Landmaschinen entwickelt. Über das zweite Standbein "Personal-Dienstleistungen" agiert das Unternehmen seit drei Jahren ebenfalls erfolgreich als Dienstleister, der Outsourcing-Aufgaben bei weiteren betrieblichen Logistik-Abläufen übernimmt.

Beim Landmaschinentransport setzen Geschäftsführer Joachim Fehrenkötter und sein Vertriebsleiter Norbert Lohr nicht nur auf ihr Gespür für die speziellen Bedürfnisse in der Branche, sondern auch auf das Motto "Qualität zum marktgerechten Preis". So stehen bei Fehrenkötter neben den Tieflader-Fahrzeugen für den Großmaschinen-Transport heute insgesamt 120 Plateau- Lkw mit Niederflur-Fahrwerk zur Verfügung. Gerade für den Transport von Landmaschinen bieten sie optimale Ladekapazitäten und Ladungssicherungen neben schnellsten Beund Entladungsmöglichkeiten.

Qualität offenbart sich ebenso über das seriöse Erscheinungsbild und die Fachkunde der Fahrer: "Unsere Fahrzeuge und ihre Fahrer sind immer auch die Visitenkarte unserer Auftraggeber, und da ist auch der optische Eindruck wichtig", erklärt Vertriebsleiter Lohr. Mindestens einmal im Jahr müssen alle Fahrer zur Schulung: Ladungssicherung und der fachgerechte Umgang mit den Maschinen, aber auch das Auftreten beim Kunden werden trainiert. Viele Fahrer stammen sogar aus der Landwirtschaft und kennen sich dementsprechend gut mit Landmaschinen aus. Insbesondere die Tieflader-Fahrer, die mit den komplexen Großmaschinen zu tun haben, konnten sich zu wahren Spezialisten entwickeln und beherrschen den Umgang mit ihrem wertvollen Transportgut optimal.

Nicht zuletzt geht es um die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Transportabwicklung sowie den optimalen technischen Zustand der Lkw. Sämtliche Fahrzeuge sind zudem mit Fleetboard-Bordrechnern ausgerüstet. Damit lassen sie sich jederzeit über GPS orten, so dass die Disponenten zuverlässig Auskunft geben können, wo sich das Fahrzeug befindet und wann die Ladung beim Kunden ankommt. Um diese Servicequalität weiter auszubauen, werden die Fahrzeuge demnächst mit einem "Tracking und Tracing-System" ausgerüstet, so dass eine Ladungsverfolgung über das Internet unter www.fehrenkoetter.de möglich wird.

 

Ein Netzwerk von Be- und Entladestellen

"Vor etwa zehn Jahren haben wir uns das Ziel gesetzt, so viele Kunden für uns zu gewinnen, dass wir über ein breites Netzwerk an Be- und Entladestellen verfügen", berichtet Joachim Fehrenkötter. Tatsächlich hat das Unternehmen in seiner Branche die entsprechende Größe erreicht, um die Vision vom europaweiten Netzwerk der Be- und Entladestellen, die sich gegenseitig ergänzen, zu realisieren. So kann Fehrenkötter mit festen Auftraggebern überall in Europa hervorragende Rückladequoten sicherstellen. "Und das geben wir natürlich weiter", beschreibt Joachim Fehrenkötter die Vorteile für seine Kunden.

Wer sich wie Fehrenkötter auf eine Branche konzentriert, muss natürlich auch deren saisonale Schwankungen verkraften können. Neben den 120 eigenen Plateauzügen chartert das Unternehmen deshalb in der Hochsaison die gleiche Menge noch einmal dazu, so dass zu Spitzenzeiten rund 240 Fahrzeuge für die Fehrenkötter-Kunden im Einsatz sind. Saisonale Schwankungen lassen sich außerdem über den eigenen Fuhrpark ausgleichen: Alte Fahrzeuge werden in den ruhigeren Monaten verkauft, die neuen erst zum Beginn der nächsten Sai son gekauft.

Alles aus einer Hand

Neben dem Kerngeschäft der Transport-Dienstleistungen ist die Fehrenkötter Transport & Logistik GmbH seit 3 Jahren auch als Personal- Dienstleister aktiv. Mit derzeit 130 Mitarbeitern hat sich dieses zweite Unternehmens- Standbein ebenfalls gut entwickelt und erledigt verschiedene Outsourcing-Projekte im Bereich der Lager-Logistik. Hier erkannte Fehrenkötter den allgemeinen Trend, dass sich immer mehr Unternehmen aus Kostengründen auf ihre Kernkompetenzen, d.h. die Produktion und Vermarktung, konzentrieren wollen. Andere Bereiche indes, die nicht zur Kernkompetenz gehören, insbesondere auch Logistik- Dienstleistungen, werden als Outsourcing in die Hände von externen Dienstleistern Obergeben.

"Auch bei den Landmaschinenherstellern wollen wir uns noch stärker zum integralen Dienstleister entwickeln und ganzheitliche Logistik-Konzepte umsetzen", formuliert Joachim Fehrenkötter deshalb ein Ziel für die nächsten Jahre. Das heißt z.B., schon ab Ende des Produktionsbandes können Fehrenkötter-Mitarbeiter die Maschinen übernehmen, machen die Qualitätskontrolle, erledigen die Lagerorganisation, stellen die Maschinen für den Transport bereit, organisieren die Demontage und Montage für den Transport und die gesamte Transportkette - kurz: Ein "Rundum- Sorglos-Paket" für den Auftraggeber.

In der Tat ist Fehrenkötter hierfür in der Landmaschinenbranche die Topp-Adresse. Als Personal-Dienstleister verfügt das Unternehmen über die größere Flexibilität, als Spezialist für Landmaschinentransporte über die erforderlichen Kenntnisse, die vielen anderen Logistik-Dienstleistern fehlen.

Mehr Verladekapazitäten? Kein Problem!

Für den Auftraggeber eröffnet das Outsourcing verschiedene Vorteile: Zunächst eine Variabilisierung der Kosten und damit eine exakte Kalkulierbarkeit. Weil Fehrenkötter als Dienstleister die ausgelagerten logistischen Funktionen nicht nur effizienter und effektiver erledigen kann, sondern auch zu günstigeren Lohnkosten, bringt das Outsourcing Kostenvorteile von insgesamt bis zu 15 Prozent mit sich.

"Wenn erforderlich, können wir unsere Leute problemlos auch noch nach 16 Uhr einsetzen, oder samstags, um beispielsweise die Fahrzeuge zu beladen", nennt Norbert Lohr einen weiteren Vorteil. Neben den günstigeren Kosten gewinnt der Auftraggeber damit an Flexibilität. Längere Verladezeiten können z.B. die Kapazität einer Verladehalle (ohne Neubau oder Erweiterung) deutlich erhöhen, was die insbesondere zur Hauptsaison schmerzhaften Engpässe beseitigt.

Klar ist dabei, dass man als Auftraggeber in erster Linie Vertrauen in den Dienstleister aufbringen muss, wenn man wichtige innerbetriebliche Logistik-Abläufe an ihn übergibt. Aber es werden auch eindeutige Vereinbarungen getroffen. So regeln die Verträge nicht nur Leistungen, Kosten und Laufzeiten, sondern z. B. auch, ob und wie viel Personal vom Auftraggeber übernommen werden kann. Mögliche Ausstiegsszenarien werden ebenfalls geregelt. Und: "Als Logistiker agieren wir ganz objektiv und im Sinne des Kunden und binden alle bisherigen Transportpartner in das neue Konzept mit ein", ergänzt Fehrenkötter. "Wer mit uns zusammenarbeitet, soll nicht enttäuscht werden", ist sich der agile Geschäftsführer sicher.

"Denn wir arbeiten jetzt seit 30 Jahren vertrauensvoll mit Landmaschinenherstellern und -händlern zusammenund das soll auch in Zukunft so bleiben!"


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