Magazin Landtechnik

John Deere :

Carbonfaser-Spezialist King Agro übernommen

Mit der Übernahme des spanischen Herstellers von Carbonfaser-Technologieprodukten, King Agro, sollen Kunden künftig vermehrt von den Vorteilen des Hightech-Werkstoffs profitieren.

John Deere: Carbonfaser-Spezialist King Agro übernommen

Seit 2015 arbeiten John Deere und King Agro bei der Entwicklung von Spritzgestänge aus Carbonfasern zusammen.

John Deere will Entwicklung und Fertigung von Carbonfaserprodukten ausbauen. Dazu hat der Konzern eine Vereinbarung zur Übernahme von King Agro unterzeichnet. Das privat geführte Unternehmen ist Spezialist für Carbonfaser-Technologieprodukte. „Dank der Übernahme können John Deere-Kunden von den Erfahrungen, der Kompetenz und dem Design von King Agro im Bereich der Carbonfaser-Technologie profitieren“, so John May, Präsident für Agrarmanagement-Lösungen und Informationstechnologie bei bei John Deere.

Bereits im Jahr 2015 hatten John Deere und King Agro eine Vereinbarung zur Entwicklung und zum Vertrieb von Carbonfaser-Gestängen für selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen getroffen. Der Hightech-Werksstoffs sei vielseitig, fest und robust, so John Deere.

May hebt hervor, dass beide Unternehmen in den Bereichen Produktentwicklung, Fertigung und Technologietransfer sehr eng zusammenarbeiten werden. Dabei profitieren die Partner von der starken Innovationskraft seitens King Agro, dem Verfahrensaustausch und dem höheren Produktionsvolumen.

King Agro ist ein Familienunternehmen mit ca. 180 Mitarbeitern, das in den letzten 30 Jahren sehr viele Erfahrungen mit verschiedenen Carbonfaser-Produkten gesammelt hat. Neben dem Hauptsitz in Valencia, Spanien betreibt King Agro in Campana, Argentinien eine weitere Produktionsstätte. Im Bereich der Landwirtschaft setzt das Unternehmen auf innovatives Design zur Verbesserung der Produktivität und Kostensenkung. Der Markenname „King Agro“ und das bestehende Vertriebsnetz bleiben nach der Übernahme erhalten.


John Deere

Diesen Artikel bewerten

Diskutieren Sie mit

blog comments powered by Disqus