Magazin Landtechnik

John Deere :

Anhaltende Unsicherheit im Agrarsektor dämpft Gewinn

John Deere hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres (28. Juli 2019) einen Nettogewinn von 899 Millionen Dollar erwirtschaft. Im Vorjahr belief sich der Nettogewinn im dritten Quartal noch auf 910 Millionen Dollar.

John Deere: Anhaltende Unsicherheit im Agrarsektor dämpft Gewinn

Landmaschinenproduktion von John Deere: Aufgrund der ungünstigen Wetterlagen, aber auch wegen politischer Unsicherheiten ist die Nachfrage danach verhaltener als im 3. Quartal 2018.

„Die Quartalsergebnisse von John Deere werden sehr stark von den unsicheren Bedingungen im Agrarsektor überschattet“, kommentiert der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO von Deere & Company, Samuel R. Allen, die aktuellen Quartalszahlen. Danach hat Deere & Company verzeichnet im dritten Quartal des Geschäftsjahres (28. Juli 2019) einen Nettogewinn von 899 Millionen US-$ oder 2,81 US-$ je Aktie erzielt. Im Vorjahreszeitraum war der Gewinn mit 910 Millionen Dollar etwas höher.

Wie John Deere mitteilt, verschieben Landwirte aufgrund möglicher Exportmarktbeschränkungen, kurzfristigen Nachfrageschwankungen bei landwirtschaftlichen Gütern, z.B. Sojabohnen, sowie des allgemeinen Zustands der Feldbestände ihre Landmaschinenkäufe. Gleichzeitig seien die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen weiterhin positiv und würden zu den sehr guten Ergebnissen bei den John Deere Bau- und Forstmaschinen beitragen.

Die Maschinenumsätze des Unternehmens werden, verglichen zum Vorjahr, im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich um ca. 4 % steigen. Etwa 1 % dieser Steigerung ist auf den Umsatz der Wirtgen Group zurückzuführen, der im Geschäftsjahr 2018 mit zehn Monaten und im Geschäftsjahr 2019 mit vollen zwölf Monaten berücksichtigt ist. Der Einfluss ungünstiger Umrechnungskurse beläuft sich in diesem Geschäftsjahr auf 2 %. Es wird eine Steigerung der Umsatzerlöse und Erträge um 5 % für das Geschäftsjahr 2019 erwartet. Der auf Deere & Company entfallende Jahresnettogewinn wird auf 3,2 Milliarden US-$ geschätzt. „Trotz der aktuellen Herausforderungen ist der langfristige Trend für unser Unternehmen weiterhin positiv und weist auf eine vielversprechende Zukunft hin“, erklärt Samuel R. Allen.


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