Italien - Vermehrt Spezialtraktoren

Mehr als ein Drittel der Neuschlepper geht in den Wein- und Obstbau

Seit Anfang der 2000er-Jahre steigen die italienischen Betriebe im Wein- und Obstbau zunehmend auf Spezialtraktoren um. Laut Angaben des Verbandes der italienischen Landtechnikhersteller (FederUnacoma), der im November die Internationale Messe für Weinbau und Önologie (RIVE) in der norditalienischen Stadt Pordenone mitorganisiert, hat sich der Marktanteil dieser Maschinen am gesamten Schleppermarkt in Italien von 20 Prozent zur Jahrtausendwende auf etwa 40 Prozent verdoppelt.

In den vergangenen Jahren seien von jährlich rund 18.000 neuen Schlepperzulassungen etwa 7.000 allein auf Spezialtraktoren für den Wein- und Obstanbau entfallen. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 17.944 Schlepper neu zugelassen; das waren 635 oder 3,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der Trend in Richtung Spezialtraktoren hat sich derweil auch zum Jahresanfang 2021 fortgesetzt. Im ersten Quartal nahm die Zahl der betreffenden Neuzulassungen gegenüber dem coronabedingt sehr schwachen Vorjahreszeitraum um 63 Prozent zu, während die der „normalen“ Schlepper um gut 54 Prozent stieg.

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