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Landtechnikproduktion sinkt deutlich

Exporteinbruch und schwache Inlandsnachfrage belasten Branche

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Die italienische Landtechnikproduktion hat im Jahr 2024 einen deutlichen Rückgang verzeichnet. Der Gesamtwert sank auf 14 Mrd. Euro – ein Minus von 14,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus aktuellen Zahlen des Herstellerverbands FederUnacoma hervor, die Präsidentin Mariateresa Maschio bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung präsentierte.

Als Hauptursachen gelten die rückläufigen Exporte sowie die schwache Inlandsnachfrage. 2024 wurden in Italien lediglich 15.500 Traktoren neu zugelassen – einer der niedrigsten Werte der vergangenen Jahrzehnte. Infolge der weltweiten Marktschwäche fielen auch die Ausfuhren italienischer Landmaschinen um 15,1 Prozent im Vergleich zu 2023.

Nahezu alle Produktgruppen verzeichneten rückläufige Produktionszahlen. Besonders stark betroffen war die Traktorproduktion, die um 29 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro sank. Unvollständige Traktoren lagen mit 1,2 Mrd. Euro 17 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Produktionswert für andere landwirtschaftliche Maschinen und Geräte ging um neun Prozent auf 6,8 Mrd. Euro zurück, Komponenten fielen um 17,5 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Lediglich der Bereich Garten- und Landschaftsbautechnik verzeichnete mit 905 Millionen Euro ein leichtes Plus von 0,6 Prozent.

Auch der Start ins Jahr 2025 deutet noch nicht auf eine Trendwende hin. In den ersten fünf Monaten wurden 6.729 Fahrzeuge zugelassen – ein Wert, der weitgehend dem Vorjahresniveau entspricht. Im Zeitraum April bis Mai war allerdings ein Anstieg von neun Prozent zu verzeichnen, was auf eine mögliche Erholung der Verkäufe hindeuten könnte. Positive Impulse kamen bislang vor allem aus dem Segment der Transporter (Zugmaschinen mit Ladeplattform), das mit 334 verkauften Einheiten ein Plus von 42,1 Prozent erreichte. Teleskoplader legten leicht zu (plus 0,5 Prozent, 409 Einheiten), während Anhänger mit 3.181 Zulassungen leicht unter dem Vorjahreswert lagen (minus 2,7 Prozent). Bei Mähdreschern fiel der Rückgang mit 40 Prozent deutlich aus, wobei sich dieser auf eine geringe Stückzahl von 60 zugelassenen Maschinen zwischen Januar und Mai bezieht.


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