Magazin Landtechnik

ISPA :

Gärreste in Biogasanlagen aufbereiten

In Biogasanlagen kann die Aufbereitung von Gärresten zu einer für die Düngung verbesserten Zusammensetzung der flüssigen Reste führen.

Das haben Wissenschaftler des Instituts für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Hochschule Vechta bestätigt. Wie das ISPA in einer Presseverlautbarung mitteilte, wurden die Stoffströme in einer Biogasanlage mit Gärrestaufbereitung untersucht. In der untersuchten Anlage fand eine Abtrennung der Feststoffe aus dem Gärrest statt, die mittels Pyrolysetechnik weiter zur Energieproduktion verwendet wurden. Dadurch wird den Forschern zufolge der Flächenbedarf für die Energieproduktion und die Gärrestausbringung reduziert. Besonders in Regionen mit hoher Viehdichte könnte die Gärresteaufbereitung die intensive Flächenkonkurrenz zwischen Veredlung und Energieproduktion in gewissem Umfang entschärfen. Mit dem Anstieg der Preise für Agrarprodukte und damit auch für nachwachsende Rohstoffe rückten jetzt verstärkt innovative Biogas-Konzepte zur optimalen Nutzung der Energiepotentiale und zur Reduzierung der Nährstoffüberschüsse in Regionen mit intensiver Viehhaltung in den Blickpunkt. Das Heft Nr. 65 ist zum Preis von 2,80 Euro zuzüglich Porto erhältlich im Sekretariat des ISPA, Telefon (0 44 41) 15-3 44, Telefax -4 45, E-Mail: iklein@ispa.uni-vechta.de.


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