Magazin Finanzen

Internationale Landtechnikmärkte :

Die schlimme Saat des Mister Trump

„Präsident der Farmer“ droht Wachstumspflanze zu zertrampeln – Märkte in Brasilien und Russland im Boom

Internationale Landtechnikmärkte: Die schlimme Saat des Mister Trump

Nach der jahrelangen Durststrecke haben die Märkte für Landtechnik seit 2017 wieder ins Positive gedreht. Und für dieses Jahr wird wieder mit zweistelligen Wachstumsraten für die Branche gerechnet. Doch während Experten dabei auch Unwetter oder Dürren einkalkuliert haben, wurden sie vom größten Unsicherheitsfaktor für die Weltwirtschaft – und vor allem für die Agrarwirtschaft – überrascht: US-Präsident Donald Trump, der sich gerne als „Präsident der Farmer“ feiern ließ, droht die Wachstumspflanze zu zertrampeln.

„Er ist ungebildet, er ist ein schlechter Zuhörer, und er hat keine Ahnung von Wirtschaft.“ Das Urteil, das Martin Richenhagen, deutscher Chef des AGCO-Konzerns mit amerikanischem Pass, im Frühjahr über Donald Trump abgegeben hat, würden derzeit wohl viele Unternehmenschefs unterschiedlichster Sparten unterschreiben – ob in den USA oder auf anderen Kontinenten, ob in der Automobilbranche oder im Agrarbereich. Bereits unter Barack Obama zählte Richenhagen zum Beraterstab des US-Präsidenten, unter Trump wollte er die Entwicklung der afrikanischen Agrarwirtschaft fördern. Doch nachdem Trump schließlich den dem Freihandel positiv zugewandten Außenminister Rex Tillerson gefeuert hatte, reichte es Richenhagen. Er warf den Beraterjob hin und wird wie folgt über Trump zitiert: „Er umgibt sich mehr und mehr mit Radikalen, Spinnern und Außenseitern.“

Ahnungsloser US-Präsident

Schon einmal hat ein US-Präsident durch die Errichtung von Handelsschranken sein Land und später die gesamte Weltwirtschaft in den Ruin getrieben: Präsident Hoover, der nach einer Dürrekatastrophe meinte, seine Farmer durch Extrazölle retten zu können und damit die erste große Krise des 20. Jahrhunderts einläutete. Was Trumps Tiraden gegen die wichtigsten Handelspartner der nach wie vor wichtigsten Volks- und eben auch Agrarwirtschaft der Welt bringen werden, ist nach wie vor schwer abzusehen. Doch selbst wohlwollende Ökonomen bescheinigen dem Immobilienunternehmer aus New York ziemliche Ahnungslosigkeit von wirtschaftlichen Zusammenhängen. Und sein Landwirtschaftsminister Sonny Perdue, der als Schweinezüchter selbst aus der Agrarbranche kommt, hat offensichtlich Angst, bei der leisesten Kritik ebenfalls gefeuert zu werden.

Schon jetzt wird ausgerechnet der Berufsstand, in dem Trump seine treuesten Anhänger vermutet, von den ersten Auswirkungen des von ihm angezettelten Handelskrieges schlimm gebeutelt. Denn China, Kanada und Mexiko haben bereits mit Gegenmaßnahmen auf Trumps Milchmädchenrechnungen in Sachen Handelsbilanzen reagiert. Schon seit April verlangt China einen Zuschlag von 15 oder 25 Prozent auf 128 US-Produkte. Das verteuert zum Beispiel Äpfel, Orangen und Kirschen aus den USA im Reich der Mitte wie Wein, Sekt oder Schweineohren und reduziert damit die chinesische Nachfrage. Der Lobbyverband „Wine Institute of California“ fürchtet, dass sich die während der vergangenen Jahre aufgebauten Erfolge der von US-Winzern nun in „verlorene Marktanteile auf Jahre hinaus“ im Riesenmarkt China umkehren könnten.

Dermot Hayes, Professor an der Iowa State University, schätzt die Export-Einbußen, die etwa allein die Schweinezüchter im US-Bundesstaat Iowa binnen zwei Monaten erlitten haben, auf 560 Millionen Dollar, da diese Bauern traditionell rund ein Viertel ihrer Erzeugnisse exportieren. Weniger Absatz an Schweinefleisch bedeutet aber auch: Die Züchter fahren ihre Bestände zurück, brauchen weniger Futtermittel, die andere Farmer produzieren. Ein Teufelskreis. Denn: Im Jahr 2017 war China mit fast 20 Milliarden Dollar der zweitgrößte Markt für landwirtschaftliche Produkte aus den USA.

Eigene Wirtschaft bestraft

Sinkende Einnahmen der US-Farmer, aber auch der indirekt durch Handelsbeschränkungen aufgrund der US-Zölle betroffenen Landwirte in vielen anderen Teilen der Erde sind die eine Gefahr für die Landtechnikbranche, andere Restriktionen aus Trumps Feder beschäftigen die Landtechnikkonzerne direkt. So etwa höhere Zölle auf elektronische Bauteile. Viele dieser existenziellen Elemente moderner Landtechnik werden fast ausschließlich in China gefertigt, in den USA gibt es seit vielen Jahren keine entsprechenden Produzenten mehr. Taiwan, das freie und marktwirtschaftliche China, hält ebenfalls einen großen Anteil an der Produktion von Chips und anderer Hightech-Elektronik. Böse Zungen behaupten, Trump hätte Taiwan nur noch nicht mit Einschränkungen gedroht, weil er gar nicht weiß, dass es die Insel vor Festlandchina überhaupt gibt.

Die Einfuhrzölle auf Stahl, Aluminium oder elektronische Bauteile könnten die Herstellungskosten bei einem US-Unternehmen wie John Deere um bis zu 20 Prozent verteuern, schätzen Ökonomen. Das bedeutet entweder sinkende Margen oder höhere Preise für die Endprodukte, was Deere deutliche Nachteile im Wettbewerb bringen würde.

Während Trump also der heimischen Landtechnik-Wirtschaft schadet, haben ausgerechnet die US-Sanktionen gegen Russland die dortige Agrarwirtschaft umfassend vorangebracht. Und eben auch die Landtechnik. Nach der Statistik der Russischen Assoziation für spezialisierte Technik (Rostselmasch) exportierte Russland im Jahr 2017 Agrartechnik für 7,9 Milliarden Rubel (104 Millionen Euro). Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 16 Prozent und im Vergleich zu 2015 um 36 Prozent.

In den letzten fünf Jahren exportierte Russland Landtechnik in 47 Länder, teilte der stellvertretende Direktor des Unternehmens, Denis Maximkin, gegenüber der Zeitung Rossijskaja Gaseta mit. Neben den Nachbarländern wie der Mongolei oder den ehemaligen GUS-Staaten wird beispielweise auch in den EU-Ländern – vor allem den östlichen – und dem von Trump zum US-Feindesland deklarierten Kanada zunehmend russische Technik gekauft. „Einer der wichtigsten Gründe für den Zuwachs ist die objektive Qualitätsverbesserung russischer Agrarmaschinen und die Produktion neuer Serien. Allein im Jahr 2017 gingen mehr als 150 neue Modelle in Massenproduktion“, freute sich Maximkin in dem Bericht vom Frühjahr – nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Regierung in Moskau Transport oder Zertifizierung der Produkte auf den Exportmärkten finanziell unterstützt und zudem Werbung mitfinanziert.

Russland profitiert rundum

Dem Exporterfolg wird auch noch durch den niedrigen Wechselkurs des russischen Rubels auf die Beine geholfen. Entsprechend strotzen die Russen vor Selbstbewusstsein: Rostselmasch erwartet bis zum Jahr 2025 eine Erweiterung des Exports von Landtechnik auf 65 Länder und einen Anstieg des Ausfuhrvolumens auf 30 Milliarden Rubel (derzeit knapp 400 Millionen Euro). Immerhin: Der Import von Agrartechnik hat in Russland 2017 trotz der immensen Einfuhrzölle auf Westtechnik auch um 13 Prozent zugenommen.

Eine der Folgen der hohen russischen Importzölle ist aber auch der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten westlicher Unternehmen in Russland direkt. Der japanische Baumaschinenhersteller Hitachi etwa hat ein Werk in der Stadt Twer im Osten Moskaus gebaut, der Spezialist für Rüben- und Kartoffeltechnik Grimme montiert am russischen Volkswagen-Standort in Kaluga. Claas hat die Fläche seines 2003 gebauten Werks in Krasnodar im Jahr 2015 verzehnfacht. Und auch John Deere setzt auf „made in Russia“, produziert in Oren-burg und Domodedowo Sämaschinen mit einer lokalen Fertigungstiefe von 60 Prozent. Dafür hatte das US-Unternehmen sogar staatliche Subventionen erhalten – die die Behörde aber prompt zurückforderte. Ein russisches Gericht beschied nun im Sinne der Amis: Der Anteil russischer Arbeitskraft und Produktion rechtfertige die Gleichbehandlung mit einheimischen Herstellern. Die russische Regierung will bis 2023 die Anforderungen für den Erhalt von staatlichen Subventionen in der Branche der Landmaschinenhersteller erhöhen. Dann sollen bis zu 80 Prozent der auf dem Markt angebotenen Agrartechnik in Russland hergestellt werden.

Gleichzeitig haben die Sanktionen des Westens die überfällige Modernisierung der russischen Landwirtschaft vorangetrieben, vor allem bei der Produktivität sowie durch die Rekultivierung einst genutzter Agrarflächen. Beim Weizenexport zum Beispiel nimmt Wladimir Putins Reich Kurs auf ein neues Rekordhoch. In der im Juni zu Ende gegangenen Saison könnten insgesamt bis zu 40 Millionen Tonnen Weizen laut Prognosen exportiert worden sein – erstmals in der Geschichte des Landes. Bereits am 11. April wurde der Stand von 31,8 Millionen Tonnen erreicht. Im vergangenen Agrarjahr hatte Russland insgesamt 27 Millionen Tonnen Weizen exportiert, was für seine Verhältnisse ebenfalls ein Rekord war. Allerdings rangierte Russland da noch auf Platz 2 der Weizenexporteure hinter den USA.

Im laufenden Agrarjahr wird nun doch der erste Platz anvisiert, wie Wladimir Petritschenko, Chef der Agentur ProZerno, stolz in einem Interview erklärte: „Russland liefert seinen Weizen weltweit – selbst nach Mexiko, das direkt neben den USA liegt (…) Mit dem europäischen oder jedem anderen Weizen konkurrieren wir an absolut allen Märkten.“ Russlands bedeutendste Handelspartner auf diesem Gebiet sind laut Petritschenko Ägypten, die Türkei, Bangladesch und Indonesien, wobei im letztgenannten Land beispielsweise mit den US-Amerikanern, Kanadiern und Australiern erfolgreich konkurriert werde. Konkurrenz entsteht dem amerikanischen, aber auch europäischem Weizen zudem in Schwarzafrika, Nigeria, dem Sudan, Tansania und Südafrika. Der weltweit größte Weizenimporteur Ägypten hat im März erneut 175.000 Tonnen Weizen ausschließlich in Russland gekauft. Der Schuss, Russland für die Annektierung der Krim mit Sanktionen zu bestrafen, ging also auf voller Linie nach hinten los. Was Präsident Obama schon falsch machte, wird von seinem Nachfolger Trump nun sogar noch verstärkt. Vor allem, weil der Westen nicht mehr mit einer Stimme spricht, sondern ein TV-Junkie statt Politik zu machen lieber twittert.

Hoffnung in USA bleibt

Dennoch: Trumps Einfluss ist (noch?) nicht so groß, dass die Entwicklungen der einzelnen Landtechnikmärkte weltweit keine Rolle mehr spielen würden. Nachdem die Verkäufe von PS-starken Traktoren auf dem US-Landtechnikmarkt in den Jahren von 2013 bis 2017 um mehr als die Hälfte zurückgegangen waren, glauben Experten, dass in diesem Jahr der Markt hauptsächlich von überfälligen Ersatzinvestitionen geprägt sein wird. Im kommenden Jahr dagegen sollten sich die neuen Technologien und die höhere Produktivität in der Landtechnik-Industrie als Treiber für steigende Umsätze etablieren. Die besseren Margen, die insbesondere den großen Drei, Deere, AGCO und CNH, ins Haus stehen, könnten allerdings durch die Handelspolitik aus dem Weißen Haus konterkariert werden. Die frisch erwachte Investitionslust der Farmer könnte durch Absatzprobleme insbesondere der Soja-Anbauer schnell wieder einschlafen. Auf was Bauern extrem empfindlich reagieren, ist Unsicherheit, ob sich die Investitionen in Technik tatsächlich in der erwarteten Zeit amortisieren.

Nach der jüngsten Entscheidung Europas, gentechnisch modifiziertes Soja nicht auf den Kontinent zu lassen, bleibt diese Absatzalternative zur chinesischen Nachfrage, die durch Brasilien bedient werden kann, endgültig verbaut. Dabei hatte das US-Landwirtschaftsministerium über den Jahreswechsel mit einem Anstieg der Mais-, Weizen- und Sojapreise um rund zwölf Prozent gerechnet. Die russische Konkurrenz, insbesondere beim Weizen, ist in diesen Schätzungen allerdings noch nicht vollständig enthalten. Unter dem Strich sollten die Preissteigerungen bei Getreide bis zum Jahr 2020 bei rund drei Prozent jährlich liegen. Ohne den „Donald-Faktor“ hatten die großen Hersteller für den US-Markt mit einem Umsatzplus von rund zehn Prozent im Jahr 2018 gerechnet.

Wie weit der Wüterich aus dem Weißen Haus seine einst begeisterten Wähler noch schädigen wird, ist zum Beispiel bei den Maisexporten noch unklar. Größter Abnehmer mit 15 Prozent der Produktion sind hier die Mexikaner, erklärte Feinde von Trump, weshalb er den Nachbarn ebenfalls mit Strafzöllen de- mütigen will. Weigern sich die Mexikaner doch standhaft, den Mauerbauer Trump bei seinem Jahrhundertprojekt finanziell zu unterstützen.

Ein differenziertes Bild liefert Südamerika. Auch nach dem politischen Wandel in Argentinien wird der lateinamerikanische Landtechnikmarkt nach wie vor von den Entwicklungen in Brasilien geprägt.

Die russische Landtechnik steigert, wenn auch noch in absoluten Zahlen auf einem äußerst niedrigen Niveau, ihre Exportanstrengungen.

Die russische Landtechnik steigert, wenn auch noch in absoluten Zahlen auf einem äußerst niedrigen Niveau, ihre Exportanstrengungen.

Brasilien dankt Trump

Bis zum Halbjahr hat sich dort der Absatz von Traktoren, Erntemaschinen und Gerät für die Bodenbearbeitung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 28 Prozent gesteigert. Wie schon seit vielen Jahren hing die Investitionslust der Bauern im Land des Zuckerhuts entscheidend von den Kreditkonditionen für mittlere und kleine Betriebe ab. Und da mal wieder Wahlen ins Haus stehen, entschied man sich in der Hauptstadt für ein neuerliches Subventionsprogramm bei der Technikfinanzierung. Hilfreich ist für die Absätze der Landtechniker auch, dass sich die Landeswährung recht stabil gegenüber dem US-Dollar hält, wenn auch die Inflation im Land selbst nach wie vor zweistellig ausfällt.

Das größte Geschenk macht Brasiliens Ökonomen derzeit aber der unberechenbare Mister Trump. Freudig nehmen die Brasilianer die Soja-Bestellungen aus China entgegen, mit denen die Asiaten auf die Restriktionen aus Washington reagieren. Wie groß die Nachfrage der chinesischen Planwirtschaft für Agrargüter aus Brasilien ausfallen wird, ist dennoch schwer abzuschätzen, da die kommunistische Führung in Peking ihre Handelspartner traditionell zu Stillschweigen verpflichtet.

Zudem wurden viele Schiffe für Schüttgüter wegen der Überkapazitäten ausgemustert, der Ausbau der brasilianischen Häfen als Flaschenhals für den Export kommt zudem auch nicht wie benötigt voran. Zu viel Geld war in den Ausbau der Infrastruktur für die Olympischen Spiele und die Fußball-WM geflossen, von der die Agrarindustrie im Land wenig bis gar nicht profitierte. Dennoch: Mit zwei Ernten pro Jahr können die Brasilianer viel flexibler auf Nachfragen reagieren als etwa die US-Farmer und somit schnelle Gewinne realisieren. Am Ende des Jahres sollten die Landtechniker mit einem Absatzplus im Vergleich zum Vorjahr von mindestens 35 Prozent für Brasilien abschließen.

Ganz anders bei den Gauchos von Feuerland bis rauf zu den Iguazu-Wasserfällen: So sehr sich auch die Regierung in Buenos Aires bemüht, auf die internationalen Märkte zurückzukehren, so sehr trifft die Abwertung der Landeswährung – gegenüber dem Dollar verlor sie allein in diesem Jahr rund 50 Prozent – die argentinischen Bauern und eben auch die Konsumenten im Land. Die Rindfleischexporte wachsen viel zu langsam, um die teuren Einkäufe von Dünger, Saatgut und Technik aus dem Ausland auszugleichen. Das trifft auch Konzerne wie AGCO, die zwar im Land eigene Werke haben, aber die Teile für die Traktoren und Maschinen importieren.

Indien führt beim Wachstum

Während Chinas Landwirtschaft wie die gesamte Konjunktur ein langsameres Wachstum fährt und damit auch die Landtechnik langsamer wächst, verschafft im an Bevölkerung zweitgrößten Land Indien die Abschaffung der Binnenzölle vor allem der Landwirtschaft ein deutliches Wachstum. Das wird hauptsächlich mit indischem Gerät etwa von Tafe oder Mahindra geschaffen. Deren Produktpalette ist auf die Betriebe mit unter 50 Hektar Anbaufläche ausgelegt – und diese Kleinbauern stehen nach wie vor für rund 98 Prozent der indischen Agrarproduktion.

Bedeutung gewinnt zunehmend Gerät für die Ernte oder die Bodenbearbeitung. Schätzen Experten hier den globalen Landtechnikmarkt auf rund 100 Milliarden US-Dollar, macht die indische Nachfrage hier gerademal erst eine Milliarde Marktvolumen aus, langfristig werden sich die Absatzchancen für Landtechnik also immens verbessern. Allerdings sind westliche Landtechniker auf dem Subkontinent erst in Anfängen präsent, derzeit ist der Boom ein Heimspiel für Mahindra und Co.

Zukunft Smart Farming

Bleibt noch das absolute Zukunftsthema der Landtechnik. Global gesehen spielen das Smart Farming und die digitalen Anwendungen bei Maschinen für die Landwirtschaft immer noch eine untergeordnete Rolle – gilt es doch erst einmal die Schwellenländer grundsätzlich auf maschinellen Landbau umzustellen. Doch andererseits sind bereits heftige Kämpfe um die Vorrangstellung bei den digitalen Anwendungen im Gange. Ein Beispiel ist der juristische Streit, den derzeit Deere mit AGCO vor amerikanischen Gerichten ausficht. Auslöser des Streits war die Übernahme des US-Unternehmens Precision Planting durch AGCO. Deere beschuldigt den Konkurrenten, zwölf Patente unerlaubt zu nutzen, die nach ihrer Ansicht Deere gehören. Diese Technologien erlauben es Farmern genauer zu säen, und das bei deutlich höherer Geschwindigkeit als bisherige Geräte.

AGCO hatte die einst auch von Deere finanzierte ExactEmerge vergangenes Jahr von Monsanto Precision Planting LLC gekauft – wenige Monate, nachdem die US-Kartellbehörden die Übernahme durch John Deere für rund 190 Millionen Dollar untersagt hatten. Deere und das Unternehmen Precision Planting hatten einige Jahre unabhängig voneinander die neuen Technologien entwickelt und 2014 innerhalb weniger Wochen präsentiert. Deere hielt damals 44 Prozent und Precision Planting 42 Prozent an der Technik von Exact-Emerge – zu viel, meinten die Marktwächter in den USA und untersagten den Deal. „Hochgeschwindigkeitssäen ist spielentscheidend“, erklärt Scott Shearer, ein Professor an der renommierten Universität Ohio State. „Wer das anbieten kann, wird den Markt beherrschen.“ Entsprechend richteten die großen Konzerne ihre Entwicklungen nach den Erfolgen des Start-ups aus. Dennis Buckmaster, Professor für Agrartechnik an der Purdue Universität in Indiana, erklärt die Bedeutung der Technologie wie folgt: „Wenn man mit diesen kleinen coolen Extras seinen gewöhnlichen Toyota aufrüsten kann, würde es die Luxusmarke Lexus wohl kaum mehr am Markt geben.“

Das US-Researchhaus Crystal Market wiederum schätzt das Marktvolumen für die Nische der Roboter-Traktoren von rund 300 Millionen Dollar im Jahr 2014 bis 2023 auf mehr als 1,86 Milliarden Dollar wachsen. Insgesamt immer noch nur eine kleine Summe – doch sie zeigt die Dynamik der Entwicklung. Der Eilbote berichtete in diesem Jahr bereits ausführlich über die wachsenden Einsatzmöglichkeiten der autonomen Helfer besonders im Bereich des Gemüsebaus und die Forschungen von zumeist kleinen Unternehmen, die längst ins Visier der großen Konzerne geraten sind. Die Start-ups sind gerne bereit, sich für teures Geld von den etablierten Unternehmen übernehmen zu lassen, werden doch damit auch bisher ungeahnte Mittel für weitere Forschung und Entwicklung möglich. Und gerade in Zeiten, in denen selbst die kleinteilige Landwirtschaft in Deutschland von Politik und Gesellschaft andauernd als „Agrar-Industrie“ diffamiert wird, denken die Erzeuger über die Robotik-Argumente wie automatisierten Biolandbau und verringerten Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln gerne nach.

Die Investitionen sollten sich rechnen: Die neuen Technologien unter dem Begriff Preci- sion Farming – dazu zählen auch autonom fahrende Traktoren, Pflanzensensoren, Drohnen und Datenmanagement-Software – werden wohl bis zum Jahr 2050 einen Markt für rund 240 Milliarden Dollar ausmachen und helfen, die Getreideerträge um bis zu 70 Prozent zu steigern, heißt es in einem Report der Investmentbank Goldman Sachs. Unternehmen, die laut New Yorker Börsen- und Branchenanalysten bereits große Fortschritte beim Precision Farming vorweisen können, sind unter anderen John Deere, Kubota, AGCO, Mahindra, Claas, Yanmar, die Autonomous Tractor Foundation aus den USA, aber auch die chinesische Foton Lovol, Japans Iseki oder AutoProbe.

Der weltweite Landtechnikmarkt hat also einerseits gute Chancen durch Nachholinvestitionen, aufstrebende Schwellenländer und vor allem neue Technologien wieder etliche Wachstumsjahre zu erleben. Andererseits ist der Einfluss der Politik auf die Agrarwirtschaft immer noch so groß, dass ein einsamer Mann im Weißen Haus mit seinem Ego-Programm „make myself great“ (ein „again“ wäre falsch bei Trump) die positiven Prognosen für die Branche zumindest deutlich trüben kann. Trampeltiere spielen erfreulicherweise für die Landwirtschaft weltweit nur eine ganz kleine Nebenrolle.

Der Autor – Carl Batisweiler

ist Textchef und Ressortleiter bei der Finanz-Wochenzeitung €uro am Sonntag sowie dem Monatsmagazin €uro. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den

Agrarrohstoffmärkten sowie den börsennotierten Landtechnikherstellern weltweit.

Was bedeuten die Empfehlungen?

Bei „Halten“ ist von einer Entwicklung des Aktienkurses nahe der allgemeinen Entwicklung Performance der Aktienmärkte zu erwarten. Bei „Kaufen“ wird eine überproportionale Steigerung des Aktienkurses zu den breiten Aktienindizes erwartet. „Zielkurs“ ist der Kurs, den die Aktie nach Analysten und anderen Experten auf Sicht von zwölf Monaten erreichen sollte. „Verkaufen“: Der Kurs der Aktie wird sich schlechter als der breite Markt und nach unten entwickeln. „Stoppkurs“: Damit sichern sich Anleger gegen allzu große Verluste ab. Fällt der Kurs auf oder unter die Marke, ist eine Neubetrachtung der Wertpapieranalyse notwendig, ein Verkauf meist geboten. „ISIN“: Nummer des Wertpapiers für den Handel an der Börse. Aktuelle Informationen im Internet unter www.finanzen.net. Eine Haftung wird nicht übernommen. Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Kursstand 30.07.2018

Aktien – Landtechnik im Bann des Deal-Makers

Die Kurse der börsennotierten Landtechnik-Hersteller zogen in 2017 meist kräftig an, obwohl die Zahlen der Konzerne solche Bewertungen noch gar nicht rechtfertigten. Nun haben die Aktienunternehmen der Agrartechnik ihr Soll tatsächlich erfüllt – doch im Vergleich zu anderen Branchen wurde das nicht mit steigenden Kursen belohnt. Die Unsicherheit durch die von US-Präsident Donald angezettelten Handelskriege sorgt für Zurückhaltung bei den Kunden, aber auch bei den Investoren in die Landtechnik-Aktien. Wer von der Branche überzeugt ist, sollte auch neu einsteigen. Echten Schub bringen aber nur steigende Preise für Agrarrohstoffe.

Deere & Co/John Deere

Die Nummer 1 der Landtechnikbranche hat zwar auf Halbjahressicht ein Minus von rund zehn Prozent beim Aktienkurs, auf zwölf Monate gesehen steht aber dennoch ein Plus von zwölf Prozent zu Buche. Damit hat sich Deere & Co. im Vergleich mit den anderen Aktien der Landtechniker erstaunlich gut gehalten. Nach Schätzungen von Analysten sollte es der Nummer 1 der Branche bis kommendes Jahr gelingen, die Margen von derzeit rund zehn auf gut 13 Prozent anzuheben – die Verwerfungen und Risiken durch die US-Importzölle auf Stahl und Aluminium mal nicht eingerechnet. Was das Unternehmen absichert: Ein großer Teil der Produktion liegt längst in anderen Ländern als der Heimat USA. Die Schwierigkeiten, die US-Präsident Donald Trump dem Unternehmen durch seine Handelshindernisse auferlegt, werden zumindest durch die Steuerentlastungen für US-Unternehmen etwas abgefangen. Zudem kauft Deere innovative Unternehmen auf, wie zuletzt Blue River Technology. Das Unternehmen stellt Pflanzenschutzspritzen her, die, über Kameras und Computer gesteuert, Unkraut von Kulturpflanzen zunächst unterscheiden und dann gezielt bekämpfen können. Die Dividendenerhöhung um 15 Prozent ist ein deutliches Signal an die Aktionäre, dass man sich bei Deere entsprechende Gewinnsteigerungen vornimmt. Der Landtechnikwert an sich – kaufen.

ISIN: US 2441991054
Kurs: 119,73 Euro
Stoppkurs: 105,20 Euro
Zielkurs: 142,00 Euro

CNH Industrial (Case IH, Steyr, New Holland)

Welche Auswirkungen der überraschende Tod des Unternehmenschefs von Fiat, Sergio Marchionne, auf die Ausrichtung des Konzerns hat, ist noch nicht abzusehen. Schließlich sind rund 86 Prozent von CNH im Besitz der Fiat-Eigner-Familie Agnelli. Und die hatte sich gerne nach Marchionnes Entscheidungen gerichtet, hat er doch den Fiat-Aktienkurs seit seinem Amtsantritt um rund 350 Prozent gesteigert.

Die erst im Juli ernannte neue Chefin von CNH Industrial, Suzanne Heywood, wird den Mann im Wollpullover sicher vermissen. Dennoch bringt die Britin genau das Handwerkszeug mit, mit dem Marchionne erfolgreich war: Sie war bei McKinsey und hat internationale Erfahrung in der Konzernstrukturierung. Vielleicht setzt sie um, was schon lange erwartet wird: Die Aufteilung des Konzerns in die einzelnen Sparten – was den Aktionären deutlichen Mehrwert ins Depot spülen sollte.

Aber auch ein so genannter Sqeeze out – das Herauskaufen der Aktionäre durch die Familie Agnelli – wäre möglich. Nach Ansicht von Analysten gelingt es CNH in diesem Jahr, seinen Profit im Bereich Baumaschinen zu steigern, weil die Branche insgesamt höhere Preise und bessere Margen erreichen kann. Allerdings sieht CNH im Vergleich zur Konkurrenz schlechter aus. Zudem gewinnen Deere oder Komatsu mehr und mehr Marktanteile.

Mithalten kann CNH nach diesen Schätzungen in Sachen Marge nur bei der Landtechnik. Und immer noch ist es CNH nicht gelungen, die Sparten Förderbänder und Lastwagen richtig in das Unternehmenskonzept zu integrieren. Der Aktienkurs hat Nachholbedarf, die Aktie wird kaum gehandelt und ist mit einem KGV von unter 13 unterbewertet, das könnte sich mit der neuen Chefin ändern. Suzanne, übernehmen Sie! Kaufen.

ISIN: NL 0010545661
Kurs: 10,34
Stoppkurs: 9,20 Euro
Zielkurs: 12,00 Euro

AGCO (Fendt, Massey Ferguson, Valtra, Challenger)

Im Bereich digitale Landwirtschaft investiert der Konzern konsequent in Partnerschaften mit Spezialisten oder übernimmt solche Unternehmen gleich ganz. Mit der Firma AgIntegrated etwa, die seit 15 Jahren in diesem Segment arbeitet, kann AGCO nun Services und Schnittstellen anbieten, die es den Kunden ermöglicht, ihre Daten mit unterschiedlichsten Programmen und Software-Anbietern zu vernetzen und so ihre Produktion zu verbessern bzw. Dünger oder Pflanzenschutz einzusparen. Dabei fährt der Konzern mit Sitz in Duluth, Georgia, nach dem Prinzip der offenen Plattform – kein Landwirt muss sich komplett den Konzernangeboten unterordnen, wie es John Deere derzeit bevorzugt, sondern kann frei wählen. Durch diese Freiheit will AGCO langfristig mehr Kunden für seine Produkte gewinnen. Fast 18 Prozent Kursverlust seit der letzten Besprechung (Dezember) im Eilboten sind allerdings bitter, der Stoppkurs bei 54 Euro wurde gerissen und hat Anleger damit nur mit der Hälfte belastet. Dennoch: Mit einem KGV von unter 13 für 2019 ist die Aktie im Branchenvergleich nun sehr günstig, die Dividende wurde zudem erhöht. Die Marktstellung des Unternehmens müsste für deutliche Gewinne in 2019 stehen, deshalb: Kaufen.

ISIN: US 0010841023
Kurs: 51,72 Euro
Stoppkurs: 45,00 Euro
Zielkurs: 66,00 Euro

Kubota

In Euro umgerechnet tritt der Aktienkurs der Japaner seit einem Jahr auf der Stelle, mit starken Schwankungen zwischendurch. Dabei verzeichnet der Maschinenbauer rund um den Globus Erfolge: In den USA baut er den Marktanteil kontinuierlich aus, in Europa fragen vor allem die kleineren Länder die in Frankreich gebauten Traktoren und die in Norwegen geschmiedeten Pflüge der Tochter Kverneland nach. Doch auch der Heimatmarkt ist für Kubota nach wie vor ein Absatzgarant. Dort findet derzeit ein extremer Wandel in der Landwirtschaft statt. Großbetriebe dürften bereits im Jahr 2023 für 80 Prozent der Agrarproduktion verantwortlich sein, 2015 betrug der Anteil gerademal 58 Prozent. Und für die technikverliebten Japaner hat Kubota bereits Geräte wie autonom fahrende Traktoren in der Produktpalette. Trotz der hohen Investitionen in die Auslands-expansion konnte Kubota den Gewinn steigern, der Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr dürfte bei fast zehn Prozent liegen – und damit im Branchentrend. Mit einem 2017er-KGV von rund 13 ist die Aktie günstig und eine gute Absicherung für ein Landtechnikdepot. Das leichte Kursminus aus dem ersten Halbjahr lässt sich verkraften. Gewinnt der japanische Yen mehr Bedeutung als Reservewährung, dürften die Kurse überproportional zulegen. Kaufen.

ISIN: JP 3266400005
Kurs: 14,31 Euro
Stoppkurs: 12,80 Euro
Zielkurs: 17,00 Euro

Wacker Neuson (Weidemann, Kramer)

Kurstechnisch war die Aktie des Münchner Baumaschinen-Konzerns, der mit Kramer und Weidemann auch zwei starke Landtechnik-Marken im Angebot hat, im vergangenen Jahr der Überflieger. Doch selbst die erstklassigen Ergebnisse nach dem ersten Quartal konnten die Investoren offensichtlich nicht mehr überzeugen – der Kurs ließ um gut ein Drittel nach. Grund dafür? Gibt es keinen – die Auftragsbücher sind voll, die internationale Expansion läuft wie geplant. Die Münchner kooperieren seit vergangenem Jahr mit Iseki in Japan, Kompaktmaschinen der Marke Wacker Neuson werden seit Dezember 2017 in Südostasien über das engmaschige Vertriebsnetz von MHE-Demag (Kräne) angeboten. Die guten Entwicklungen der Marken Weidemann und Kramer in der Landwirtschaft auch auf Märkten wie Australien oder Südamerika lassen für 2019 mehr erwarten. Das Vermietgeschäft vor allem in den USA legt kräftig zu, trägt wegen der Umrechnungskurse aber nicht proportional zum Gewinn bei. Geld in die Kasse spülte auch der Verkauf eines Filetgrundstücks in München, rund 50 Millionen Euro als einmaliger Effekt hätten auch für einen höheren Kurs gesprochen. Als Jahresziel gibt Wacker Neuson rund 1,7 Milliarden Euro Umsatz an, neun bis zehn Prozent Ebit-Marge können sich ebenfalls sehen lassen. Deutlich unterbewertet, kaufen.

ISIN: DE 000WACK012
Kurs: 22,20 Euro
Stoppkurs: 19,00 Euro
Zielkurs: 30,00 Euro

Bucher Industries (Kuhn)

Die Eidgenossen schafften allein im ersten Quartal ein Umsatzplus von 17,1 Prozent, mehr, als auch gut meinende Analysten geschätzt hatten. Zum Halbjahr waren es dann schon 20 Prozent. Allein an Aufträgen kam ein Wert von gut einer Dreiviertelmilliarde Franken herein, ein Nettoplus von fast 18 Prozent, womit der gesamte Auftragsbestand nun bei einer bequemen Milliarde Franken liegt. Der Markt für Kommunalfahrzeuge zog in Europa und insbesondere in den wichtigen Märkten Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland stark an. Und bei der Landwirtschaftssparte Kuhn Group half das gute Niveau der Milch- und Fleischpreise vor allem in Europa, was sich positiv auf den Markt für Heu- und Futterernte sowie Fütterungstechnik auswirkte. Allerdings war die Kuhn Group durch die Schweizer Rechnungslegung in Franken von den weiter steigenden Preisen für Material, Komponenten und Logistikdienstleistungen betroffen. Und in den für Kuhn ebenfalls wichtigen Märkten USA sowie Brasilien lief es bisher auch gedämpft.

Trotzdem: Der Bucher-Umsatz im ersten Halbjahr belief sich auf 1,56 Milliarden Franken, der Gewinn konnte trotz der Wechselkurswirkungen gesteigert werden. Bucher ist nun mit einem KGV von knapp 15 für 2019 ebenfalls günstig bewertet. Anleger sollten den Kursrückgang als Kaufchance nutzen.

ISIN: CH 0002432174
Kurs: 281,80 Euro
Stoppkurs: 260,00 Euro
Zielkurs: 350,00 Euro

Mahindra & Mahindra

Das indische Konzern-Konglomerat profitiert von der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Subkontinent. Allein im Mai stieg der Auto-Absatz um zwölf Prozent, der im Landtechniksektor sogar um 14 Prozent. Gerade bei der Technik – Mahindra betreibt auch Hotels, Fluglinien und Software-Häuser – ist der Binnenmarkt entscheidend, doch immerhin zieht auch der Export deutlich an: Statt 1.293 Schlepper im Vorjahresmonat überquerten im Mai 2018 nun schon mehr als 3.000 Mahindra Traktoren die Grenze. Bei einem Absatz von 40.000 Schleppern pro Monat klingt das lächerlich, doch vielleicht steht Mahindra hier vor einer glänzenden Entwicklung. Chancen verspricht die Ausweitung der Produktpalette: Durch Beteiligungen und Joint Ventures mit türkischen, finnischen oder japanischen Unternehmen bietet Mahindra nun auch Reisernter, Mähdrescher oder Kartoffel- ernter an. Der Fokus bleibt aber auf Geräte für kleinbäuerliche Betriebe. Die Gewinn- und Umsatzsteigerungen aus den ersten sechs Monaten liegen um die 15 Prozent, der Aktienkurs lief dem mit gut zwei Prozent mehr voraus. Das erlaubt auch das KGV von rund 20, was für einen Wachstumswert gerechtfertigt ist: Kaufen.

ISIN: US Y541641194 (ADR, wird auch außerhalb Indiens gehandelt)
Kurs: 11,23 Euro
Stoppkurs: 10,00 Euro
Zielkurs: 13,50 Euro


Diesen Artikel bewerten

Diskutieren Sie mit

blog comments powered by Disqus