Magazin Landtechnik

Inno-Convention 2018 :

Dresden wird für einen Tag „Agrarhauptstadt“

Am 1. Juni beraten 350 Experten in der sächsischen Landeshauptstadt auf der Inno-Convention 2018 über die Landwirtschaft der Zukunft und die Perspektiven des ländlichen Raumes.

Inno-Convention 2018: Dresden wird für einen Tag „Agrarhauptstadt“

Mit der Präsentation moderner Landtechnik am 18. April auf dem Dresdner Neumarkt vor der Frauenkirche machte der Veranstalter auf das Fachsymposium Inno-Convention am 1. Juni in der sächsischen Landeshauptstadt aufmerksam.

Inno-Com-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Thomas (2. v. l.) bei der Pressekonferenz zur Inno-Convention 2018 zwischen Holger Zastrow (l.), Werbeagentur Zastrow + Zastrow, sowie Thomas Richter, Vorstandsvorsitzender AgroSax und Torsten Krawczyk, Vizepräsident des Sächsischen Landesbauernverbandes.

Inno-Com-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Thomas (2. v. l.) bei der Pressekonferenz zur Inno-Convention 2018 zwischen Holger Zastrow (l.), Werbeagentur Zastrow + Zastrow, sowie Thomas Richter, Vorstandsvorsitzender AgroSax und Torsten Krawczyk, Vizepräsident des Sächsischen Landesbauernverbandes.

Zwei moderne Großtraktoren von John Deere (6250 R) und New Holland (T 7.315) mit angekoppeltem Überladewagen Titan 34 UW von Horsch sowie einem Lomma-Anhänger stahlen der Dresdner Frauenkirche am 18. April um die Mittagszeit ein klein wenig die Show. Die imposante Landtechnik vor dem bekannten Sakralbau machte auf die am 1. Juni in der Elbmetropole stattfindende Inno-Convention 2018 aufmerksam. Mit diesem Fachsymposium wird Dresden nach Ansicht des Veranstalters, dem Verein Inno-Com, für einen Tag zur deutschen Agrarhauptstadt. Immerhin kommen auf der Konferenz in Halle 3 der Messe Dresden, so Inno-Com-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Thomas bei einem Pressegespräch, rund 350 Akteure des Agrarbusiness zusammen, um in fünf thematischen Sessionen über die Landwirtschaft der Zukunft zu beraten.

Die Tagungsteilnehmer erwarten nach Aussage von Thomas spannende und kontroverse Diskussionen. Etwa wenn Publizist, „Welt“-Herausgeber und Nebenerwerbslandwirt Stefan Aust das Podiumsgespräch mit Agrarexperten aus Wirtschaft und Politik moderiert. Themenvielfalt und ein breites Meinungsspektrum verdeutlichten ebenso die angekündigten Referate von Dr. Clemens Dirscherl, Agrarbeauftragter der Evangelischen Kirche Deutschland und ehrenamtlicher Berater für Tierwohl und Nachhaltigkeit bei der Handelskette Kaufland, von dem deutschlandweit als „Börsenbauer“ bekannten Landwirt und Analyst Johann Schmalhofer, von Benedikt Bösel, Sprecher der Fachgruppe Agrartechnik (AgTech) im Bundesverband deutscher Startups aber auch von auf ihrem Gebiet führenden Wissenschaftlern sowie von leitenden Mitarbeitern der Landtechnikbranche und innovativer Agrarunternehmen. „Begleitend präsentieren Unternehmen der Branche ihre Neuentwicklungen in der Messehalle und auf dem Freigelände, darunter etwa 40 Startups“, ergänzt Thomas Richter, Vorstandsvorsitzender des Vereins AgroSax, der bei der Organisation der Inno-Convention 2018 mitwirkt.

Der Verein Inno-Com bildete sich auf Anregung der Aussteller im Zentrum für Innovationen, das erstmals auf der agra im vergangenen Jahr Anbieter mit herausragenden Neuerungen zusammenführte. „Die im Verein mitwirkenden Unternehmen und Institutionen wie der Sächsische Bauernverband sind daran interessiert, den Dialog und Erfahrungsaustausch auch zwischen der alle zwei Jahre in Leipzig stattfindenden Landwirtschaftsmesse zu pflegen“, erläutert Thomas. Das Fachsymposium Inno-Convention, das einen wesentlich breiteren Widerhall gefunden habe, als zunächst erwartet, sei ein erster Höhepunkt bei der Gestaltung dieses Dialogs der Branchenvertreter untereinander aber auch zwischen den Akteuren in der Landwirtschaft und der Bevölkerung insgesamt.

Torsten Krawczyk, Landwirt und Vizepräsident des Sächsischen Landesbauernverbandes, erhofft sich von der Veranstaltung Anregungen, um die aktuellen Herausforderungen einer umwelt- und ressourcenschonenden aber zugleich effizienten Pflanzen- und Tierproduktion besser bewältigen zu können. „Ich erlebe es immer wieder, dass es für so manches Problem, das uns beschäftigt, bereits Lösungen gibt, diese aber in der Breite nicht bekannt sind“, verdeutlicht Krawczyk diesen Gedanken beim Pressegespräch in Dresden.

Das gesamte Programm der Inno-Convention am 1. Juni 2018 kann im Internet unter www.inno-com.de/veranstaltungen eingesehen werden. Dort ist auch eine Anmeldung zur Veranstaltung möglich.


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