Schlanke Designs durch intelligentes Umformsystem Stauff
Anbieter von Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör, ermöglicht mit der Rohrumformmaschine „Stauff Form EVO, Typ SFO-F-A-A“ nach eigenen Angaben das prozesssichere und wirtschaftliche Bearbeiten von Rohrenden aus Stahl, Edelstahl oder anderen Werkstoffen, die anschließend mit einem herkömmlichen Verschraubungskörper und einer Überwurfmutter „Metall auf Metall“ formschlüssig miteinander verbunden werden. Der maschinelle Umformprozess für nahtlose kaltgezogene Präzisionsstahlrohre und Edelstahlrohre mit Abmessungen zwischen 6 x 1,5 mm und 42 x 4 mm in der „Leichten Baureihe“ bzw. zwischen 6 x 1,5 mm und 38 x 6 mm in der „Schweren Baureihe“ wird über Formstutzen, Spannbacken und Innendorne des robusten Tischgerätes realisiert. Die genannten Komponenten lassen sich ohne zusätzliches Werkzeug schnell wechseln. Die neueste Maschinengeneration verfügt im Vergleich zu Umformsystemen anderer Hersteller über deutlich kürzere Einspannlängen von 3,5-6 cm. Dadurch lassen sich besonders kompakte Rohrsysteme mit engen Radien produzieren. Wie passend: Diese Spezifikation erfüllt die besonderen Anforderungen der Mobilhydraulik und wurde im Austausch mit Herstellern von Landmaschinen und Traktoren entwickelt.
Optional lässt sich das kompakte, robuste Tischgerät (B85 cm x T89 cm x H33 cm) per integrierter SIM-Karte an die Cloud des Herstellers anbinden. Damit können Anwender die Software-Updates und weitere Fernwartungen schnell vornehmen. Über den geschützten Cloud -Zugang sind weitere Montageparameter oder Informationen zu produzierten Stückzahlen weltweit und zeitaktuell abrufbar. Ob Kauf, Leasing, Miete oder die stückzahlbasierte Abrechnung – das Unternehmen bietet je nach Bedarf des Anwenders verschiedene Möglichkeiten, diese Umformmaschine zu nutzen.
Bewegungswunder im Schlauchbereich
Welch ein Zufall – auch Parker Hannifin führt das Kürzel „EVO“ (für „Evolution“) im Produktnamen, hier allerdings für Komponenten aus dem Schlauchbereich. Für alle mobilen und industriellen Mitteldruckanwendungen präsentiert das US-amerikanische Unternehmen seine leistungstechnisch verbesserte Schlauchserie „Compact 462 EVO“, die laut Hersteller die Anforderungen der EN 857-2SC sowie der ISO 1 1237-Typ 2SC übertrifft. In der Liste der Eigenschaften sticht bei dieser Produktserie der im Vergleich zur Vorläuferversion engere Biegeradius von 50-150 mm bei Drücken bis zu 6126 psi heraus. In der „Super-Tough-Cover“-Ausführung kommt der Schlauch mit einer 450 mal höheren Abriebfestigkeit im Vergleich zu einer Standardgummidecke daher. Und dank dieser robusten Eigenschaft wird die „462 EVO“-Serie den harten Arbeitsbedingungen bei landtechnischen Anwendungen gerecht. Generell bietet Parker eine große Auswahl an „No Skive“-Armaturen mit unterschiedlichen Anschlussformen in Stahl und Edelstahl zum Konfektionieren von Schlauchleitungen. Mit Thermoplast-Schläuchen versucht Parker Hannifin, steigenden Arbeitstemperaturen, der Verlängerung und Vorhersage der Lebenszeit eines Schlauches und stetig kleiner werdenden Einbauverhältnissen entsprechen zu können. Zum Parker-Schlauchprogramm gehören auch Hybridschläuche. Hybridschläuche führen die Vorteile beider Schlauchwelten zusammen und könnten laut Hersteller durch eine intelligente und kosteneffiziente Materialauslegung sowie Materialkombination sogar teure, teils schlecht verfügbare High Performance-Schläuche ersetzen.

© HAWE Hydraulik
Beispiel Mähdrescher: Mini-Hydraulikaggregate von HAWE Hydraulik unterstützen den dezentralen Antrieb und die Steuerung von Einzelkomponenten.
Klein, aber oho: Minihydraulikaggregate
In Landmaschinen befinden sich bekanntlich viele Einzelmodule für den Betrieb und die Steuerung unterschiedlicher Arbeitsprozesse. Das diese nicht zwangsläufig von der Zentralhydraulik versorgt werden müssen, zeigt HAWE Hydraulik mit seinen Minihydraulikaggregaten. Als Einsatzbeispiele nennt das bayerische Unternehmen die Steuerung des Abtankrohres und der Auswurfklappe in Mähdreschern oder die Förderbänder von Kartoffel- oder Rübenrodern. Dezentral und dank der geringen Baugröße nah an der jeweiligen Steuerungsfunktion angebracht, lassen sich über den Einsatz der schlanken Hydraulikaggregate unter anderem der Verschlauchungsaufwand und Leistungsverluste reduzieren und die Inbetriebnahme vereinfachen. Ein Beispiel aus dem HAWE-Programm ist das leise (55 dB(A)) laufende Miniaggregat „Typ A100“. Es ist wahlweise mit Gleich-, Wechsel- oder Drehstrommotor lieferbar. Bei diesem modular aufgebauten Kompaktaggregat mit angeflanschter Außenzahnradpumpe und einem runden Kunststofftank als Ölbehälter stehen zwei Geräteträger zur Verfügung. Diese Varianten ermöglichen den stehenden oder liegenden Einbau des Aggregates und den Anschluss unterschiedlicher Motoren, Pumpen und Behälter. Bei der Version „HR“ kann durch die eingebaute Möglichkeit der Drehrichtungsumkehr des Motors auch die Ansteuerung eines doppelwirkenden Zylinders einfach umgesetzt werden und macht ein zusätzliches Schaltventil überflüssig. Darüber hinaus ist per integriertem Temperaturschalter der Überlastschutz des Motors gegeben und die Anbindung an verschiedene Aktuatoren machbar. Das Ansteuern der Miniaggregate erfolgt per Joystick vom Fahrerhaus aus.

© Parker Hannifin
Der 462 EVO-Schlauch von Parker Hannifin eignet sich bei Mitteldruckanwendungen aufgrund niedriger Biegeradien unter anderem für den Einsatz in beengten Einbauverhältnissen.

© CEJN
Standard- und Drehbuchse, Patrone – das WEO-Stecksystem von CEJN bietet je nach Anwendung verschiedene Verbindungsvarianten.
Stecken statt Schrauben
Das Verbinden von Schläuchen mit dem Hydrauliksystem über klassische Schraubverbindungen gehört in der Hydraulik zum Alltag. Bei der Montage sind genaue Anzugsdrehmomente zu beachten, damit das gesamte System leckagesicher bleibt. Müssen Schlauchverbindungen samt Adaptern allerdings über Kopf montiert werden, ist es mit präzisem Montieren unter erschwerten Bedingungen so eine Sache. In diesem Fall oder ganz einfach dann, wenn enge und vielleicht auch noch schwer zugängliche Einbausituationen gegeben sind, können steckbare Hydraulikverbindungen wie die WEO 350-Serie des schwedischen Herstellers CEJN eine praktikable Alternative sein. Das Hydraulikstecksystem der WEO 350er-Serie ist für einen maximalen Betriebsdruck von 350 bar (5076 PSI) ausgelegt. Ein hervorstechendes Charakteristikum sind die vergleichsweise schnellen Montage- und Demontagevorgänge: Zur Montage wird der Stecker, mit montiertem Montageanschlag, einfach in die WEO-Buchse eingesteckt.
Der Schlauchstecker ist jetzt mit der WEO Plug-In Standardbuchse verbunden und über die buchsenseitigen WEO-Sicherungshaken und Dichtungen zuverlässig verriegelt und abgedichtet. Außerdem lässt sich die Schlauchleitung unmittelbar nach dem Steckvorgang noch in die gewünschte Einbauposition drehen, ohne dabei die Schlauchleitung selbst zu tordieren. Zur Demontage muss dann erst der Montageanschlag mit einem Schraubendreher oder einem anderen einfachen Werkzeug entfernt und der Nippel bis zum Anschlag in die Buchse hineingeschoben werden. Stecker einfach herausziehen und fertig. Der auf dem Stecker gleitend gelagerte Demontagering ermöglicht die einfache, schnelle Demontage der Hydraulikverbindung. Für die genannten sehr engen Einbauverhältnisse führt CEJN die kompakte WEO-Patrone im Programm. Sie lässt sich vollständig in ein Komponentendesign integrieren und spart dadurch viel Platz. Bei Anwendungen, in denen sich Schläuche unter Druck bewegen und drehen, empfiehlt CEJN die WEO-Drehbuchse. Unter vollem Arbeitsdruck hat die WEO Plug-In Drehbuchse einen Drehbereich von 360 Grad. Das Kugel- und Gleitlager der WEO-Drehbuchse nimmt die Torsions- und Hydraulikkräfte des Schlauches auf und kann dadurch die Lebensdauer von Schlauchsystemen verlängern.
SCHNELL GELESEN
Mit der neuesten Generation der Rohrumformmaschine „Stauff Form EVO“ lassen sich besonders kompakte Rohrsysteme mit engen Radien fertigen. Über die Anbindung an ein Cloud-System sind unter anderem schnelle Updates der Maschine oder Fernwartungen möglich.

© Stauff
Das Stauff Form EVO Rohrumformsystem setzt sich aus dem umgeformten Rohrende, dem 24° Verschraubungskörper, dem Viton-Dichtring und der Überwurfmutter zusammen.
Für mobile Mitteldruckanwendungen bietet sich die Schlauchserie 462-EVO von Parker Hannifin in Kombination mit dem Schlaucharmaturen-Programm der Serie 48 an. Die überarbeitete Version dieses Schlauches mit sehr niedrigen Biegeradien bietet sich für enge Einbausituationen an.
Mit Minihydraulikaggregaten von HAWE-Hydraulik können Einzelkomponenten einer Landmaschine dezentral angetrieben und gesteuert werden.
Das WEO-Stecksystem von CEJN ermöglicht eine schnelle und sichere Montage von Hydraulik-Schlauchsets ohne zusätzlichen Werkzeugaufwand. Die WEO-Patrone ermöglicht komfortables Stecken trotz enger Einbausituationen.










