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Horsch :

Visionen zum Ackerbau

Bei den Praxistagen waren rund 2.500 Personen zu Gast am Hauptsitz des Unternehmens in Schwandorf

Horsch: Visionen zum Ackerbau

Bei den Praxistagen ging es nicht nur um neue Maschinen, sondern auch um neue Anbaustrategien im Ackerbau.

Die Horsch Praxistage von Mitte Mai bis Mitte Juli 2018 waren laut einer Unternehmensmeldung wieder ein voller Erfolg. In diesen acht Wochen empfing der Hersteller rund 2.500 Personen am Hauptsitz in Schwandorf. Bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Event hat Horsch teilweise mehreren Besuchergruppen gleichzeitig ein ausgewähltes Programm präsentiert. Einer der Schwerpunkte war das intensive Kennenlernen der Horsch Produkte im Feld. Aber auch der Ackerbau wurde in unterschiedlichen Versuchsfragestellungen im Feld und in intensiven Vorträgen behandelt.

In einem Vortrag blickte Michael Horsch selbst auf die Entstehungsgeschichte der Horsch Maschinen GmbH zurück und gab den Zuhörern auch einen Einblick in seine Zukunftsvisionen und ganz konkrete Themen, die der Hersteller in den nächsten Jahren angehen wird. Bei den anschließenden Maschinenvorführungen präsentierte sich den interessierten Landwirten eine große Bandbreite an Maschinen für Bodenbearbeitung und Aussaat – immer angepasst auf die regionalen Gegebenheiten, Betriebsgrößen und klimatischen Bedingungen der Gäste.

Ein weiterer Programmpunkt war eine Besichtigung der Versuchsfelder im Demogarten. Im Mais waren Versuche zu den Themen Saatbettbereitung, Reihenabstände, Schardruck und Saatguteinbettung von besonderem Interesse. Die Gäste hatten zusätzlich die Gelegenheit, die Einzelkornsaat von Weizen als neues Anbauverfahren zu studieren. Hier lag der Fokus auf Saatstärken, Dünger- und Wachstumsreglerstrategien. Die Nährstoffversorgung junger Pflanzen ist immer eine große Herausforderung, auch hier konnten sich die Kunden einen Überblick über Düngerablagemöglichkeiten bei der Saat verschaffen. Der Feldversuch zum Crop Relay, einer Technik für den Anbau von zwei Kulturen gleichzeitig, führte in vielen Gruppen zu interessanten Diskussionen über die Zukunft im Ackerbau.

Zudem zeigte der Hersteller die Leeb Pflanzenschutzspritzen und vor allem das BoomControl-System mit seiner innovativen Gestängeführung. Während der Praxistage wurde eine Vorführfläche von zusammengefasst 13 ha genutzt.

Die große Internationalität der Horsch Maschinen GmbH spiegelte sich auch in der Anzahl der Gäste aus dem Ausland wider. Etwa 70 Prozent der Besucher reisten aus den verschiedensten Ländern der Welt an, um an den Praxistagen teilzunehmen. Den größten Anteil daran hatten Frankreich, die Ukraine und Tschechien mit jeweils über 200 Besuchern. Sogar kleine Besuchergruppen aus Australien und Neuseeland fanden den Weg zum Horsch-Hauptsitz in Schwandorf.


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