Magazin Landtechnik

Hochschule Osnabrück :

Ruckelshausen erhält Wissenschaftspreis

Arbeiten zu Themen der globalen Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung sowie nachhaltigen Ansätze in der Agrartechnik ausgezeichnet

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (li.) überreichte Prof. Dr. Arno Ruckelshausen den Wissenschaftspreis 2019.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (li.) überreichte Prof. Dr. Arno Ruckelshausen den Wissenschaftspreis 2019.

Der Niedersächsische Wissenschaftspreis 2019 für herausragende Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler einer Fachhochschule geht an Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, überreichte den mit 25.000 Euro dotierten Preis während eines Festaktes im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover. „Ich freue mich sehr über diesen Preis, der meine langjährigen Arbeiten zur digitalen Transformation in der Agrartechnik sehr wertschätzt. Unsere Technologie-Innovationen sind fantastische Bausteine für eine nachhaltige Landwirtschaft“, sagte Professor Ruckelshausen im Anschluss an die Veranstaltung.

Prof. Dr. Arno Ruckelshausen ist seit 1991 Professor für Physik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück. Das von ihm geleitete Labor für Mikro- und Optoelektronik ist Teil des Forschungsschwerpunktes „Agrarsystemtechnologien“. Mit seinem Team von über 20 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Promovierenden bearbeitet Prof. Ruckelshausen zukunftsweisende und gesellschaftlich hoch relevante Themen wie beispielsweise die globalen Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung.

Aktuell verantwortet er acht Forschungsprojekte im Themenfeld Digitalisierung der Agrartechnik, insbesondere in den Bereichen Sensorsysteme und autonome Feldrobotik. Die meisten dieser Projekte sind als interdisziplinäre Verbundprojekte angelegt. Damit akquirierte er in den vergangenen Jahren mehr als 6,25 Mio. Euro und gehört so zu den forschungsstärksten Wissenschaftlern an der Hochschule Osnabrück.


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