Insgesamt 46 Teilnehmende aus ganz Deutschland aus den Meisterkursstätten und Handwerkskammern sind der Einladung des LandBauTechnik-Bundesverbands e.V. (LBT) und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade zu einem zweitägigen Workshop nach Lüneburg zur neuen Meisterprüfungsverordnung gefolgt. Das Zusammentreffen bot allen Teilnehmenden die Möglichkeit, den neuen Rahmenlehrplan und die nach aktuellen gesetzlichen Vorgaben aktualisierte Meisterprüfungsverordnung intensiv kennenzulernen.
Die modernisierte Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk (LandBauMechMstrV) tritt am 1. August 2025 in Kraft. Sie modernisiert nach vier Jahren Arbeit des Bundesverbands in der Sozialpartnerschaft das verbindliche Meisterprüfungsberufsbild und ist ein wesentlicher Schritt, um den Beruf für die Zukunft aufzustellen. Die aktuellen Entwicklungen der Technik, insbesondere die Digitalisierung und die Automatisierung im Bereich der Land- und Baumaschinen sowie die zunehmende Vernetzung von Systemen, werden nun mit einbezogen.
Im Workshop wurde auch der auditierte Qualitätsstandard des LBT für Meisterkursstätten im Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk erneuert und vorgestellt. Dieser stellt eine hohe Qualität des ausbildenden Personals, eine spezialisierte Ausstattung sowie die Anwendung des neuen Rahmenlehrplans und der MPVO in den Meisterkursstätten sicher. „Mit bald 15 Bildungsträgern sind mittlerweile alle wesentlichen Akteure der führenden Meisterausbildung dabei“, führt Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer des LBT, aus. „Nur wer sich auf unsere Branche spezialisiert, und mit erfahrenen Fachleuten aus unseren Branchen ausbildet, ist dabei. Nur dann können die Teilnehmer sich darauf verlassen, mit einer hochwertigen Fortbildung und Ausstattung aus unserem Gewerk ihrem beruflichen Ziel näher zu kommen.“
Das LBT-Handwerk ist ein wachsender und als Dienstleister der Agrar- und Bauwirtschaft wichtiger Bestandteil eines systemrelevanten Bereichs. Im Jahr 2024 konnte, entgegen dem allgemeinen Trend im Handwerk, erneut ein Wachstum bei den Auszubildendenzahlen auf nun über 9.000 erreicht werden.














