
© Grafmüller
Geschäftsinhaber Timo Grafmüller leitet das Familienunternehmen seit 2012 in der 2. Generation.
Das Unternehmen Grafmüller Landmaschinen ist nun seit knapp 30 Jahren für seine Kunden kompetenter regionaler Partner im Bereich der Garten- und Landtechnik.
Die fachliche Beratung zu den Produkten namhafter Hersteller wie Husqvarna, Grillo, Unsinn, Etesia, Toyo, AL-KO, AMR, HillTip und der Service in der eigenen Werkstatt stehen im Mittelpunkt. Bei den Kunden handelt es sich um Landwirte und Winzer, Privatpersonen, Landschaftsgärtner, Kommunen, Sportvereine, Freizeitparks, Hausmeisterdienste und Forstbetriebe.
Firmeninhaber Timo Grafmüller, der das Unternehmen seit 2012 in der zweiten Generation leitet und zusammen mit seinem 15-köpfigen Team führt, gibt dem eilboten einen Einblick in den Unternehmensbereich der Rasenmähroboter.
Im Jahr 1997 wurde das Unternehmen Grafmüller Husqvarna-Händler und ist seit der ersten Automower Generation im Geschäft mit den Rasenmährobotern. Zu Beginn konnte man sich das Geschäft mit den Robotern nur schwer vorstellen und freute sich über ein bis zwei verkaufte Maschinen pro Jahr. Heute lächelt Timo Grafmüller über diese geringe Stückzahl. In den letzten Jahren wurden in der Saison manchmal sechs bis acht Geräte pro Woche installiert.
Durch den Einstieg in den Vertrieb und die Installation der speziellen Rasenmähroboter für Sportplätze und Parkflächen im Jahr 2022 konnte man eine weitere Kundengruppe hinzugewinnen. In den letzten Jahren installierte das Unternehmen viele der speziellen Großflächenmähroboter, welche zum Beispiel die Trainingsplätze eines regionalen Bundesligisten oder einige Grünflächen im Europa-Park mähen. Weitere Roboter mähen zum Beispiel die örtlichen Fußballplätze des SV Opfingen e.V., des FC Emmendingen 03 e.V. und viele mehr.
Die speziellen Großflächenmähroboter werden durch die Akquisearbeit des Verkaufsteams beworben. Zusätzlich gibt es einmal jährlich einen Rasentag bei einem Kunden, bei dem der Großflächenmähroboter Ceora bereits zum Einsatz kommt. Hierzu lädt Grafmüller Vereine und potenzielle Kunden ein und führt die Maschine vor. Die Verantwortlichen der Sportvereine können sich untereinander austauschen und Erfahrungswerte teilen. Das Grafmüller-Team steht beratend zur Seite und bietet interessierten Kunden die Möglichkeit des einwöchigen Testlaufs einer Vorführmaschine . Hierzu wird ein speziell umgebauter Vorführ-Anhänger vor Ort aufgebaut. Je nach Größe der Anlage misst das Grafmüller Team bis zu 25.000 Quadratmeter über GPS ein. Die Interessenten können mit ihrem eigenen Smartphone beziehungsweise der App alle Funktionen überwachen und steuern. In dieser Vorführwoche sollen die Vorteile des Mähens mit dem Einsatz eines Roboters live gezeigt und mögliche Skeptiker überzeugt werden. Des Weiteren soll diese Woche Kundennähe und damit Verkaufschancen verstärken.
„Wir wollten den Rasenroboter auch in der professionellen Grünpflege etablieren“
Die Land- und Baumaschinentechniker Jan Grafmüller (35) und Ralf Kleißle (27) planen, installieren und warten beim Landmaschinen- und Motorgerätebetrieb Grafmüller die Rasenmähroboter

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Jan Grafmüller

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Ralf Kleißle
Was fasziniert Sie an den Rasenmährobotern und speziell an den Großflächenmährobotern?
Jan Grafmüller: Wir gehören zu den Händlern, die ab der ersten Stunde Mähroboter verkauft und auch installiert haben. Von Anfang an waren wir meist in den komplexen Gärten unterwegs. Unser Ansporn war, auch die komplizierten Flächen mit einem Mähroboter auszustatten. Hier können wir uns abheben und unseren Kunden sehr gute Lösungen anbieten. Die technischen Möglichkeiten, die uns Husqvarna Mähroboter bieten, sind hierfür perfekt!
Ralf Kleißle: Ich finde es sehr faszinierend, welche technischen Möglichkeiten über GPS und die externe flexible App-Steuerung möglich sind. Diese sind benutzerfreundlich und es ist sehr spannend, die Installation vorzunehmen.
Sie waren federführend daran beteiligt, in das Geschäft mit den speziellen Großflächenmährobotern für Sportplätze, Parks und Stadien einzusteigen. Was hat Sie dazu bewogen?
Grafmüller: Als wir 2021 einen Prototyp von Husqvarna vorgestellt bekamen beziehungsweise das erste Mal live sahen, waren wir sofort von der Maschine begeistert. Ein Mähroboter in dieser Leistungsklasse fehlte uns seit Jahren im Programm. Es war uns sofort klar, dass eine Automatisierung auf den Sportplätzen nicht aufzuhalten ist. Insbesondere sind nach Corona ehrenamtliche Greenkeeper schwer zu finden. Die Großflächenmähroboter Ceora von Husqvarna sind von Anfang an sehr zuverlässig gelaufen.
Kleißle: Da wir seit Jahren in unserer Region führend die Mähroboter im privaten Kundenbereich betreuen, war für uns klar, dass wir das auch im Profibereich erreichen möchten.

Was ist es für ein Gefühl, einen Rasenmähroboter zum Beispiel auf dem Trainingsplatz eines regionalen Bundesligisten oder im Europa-Park zu installieren und zu warten?
Grafmüller: Wir sind stolz darauf, dass wir inzwischen anspruchsvolle und namhafte Firmen zu unseren Kunden zählen dürfen. Von örtlichen Sport- bis zu Profi-Fußballvereinen in und um Freiburg, über den Europa-Park in Rust, überall laufen unsere Mähroboter.
Kleißle: Es ist ein besonderes Gefühl, in den Bereichen tätig zu sein, wo oft nur sehr wenige Personen Zutritt haben. Man lernt auch Persönlichkeiten kennen, die man sonst niemals zu Gesicht bekommen würde, außer im Fernsehen (lacht).
Was denken Sie, was im Bereich Mähroboter / autonomes Mähen in Zukunft benötigt wird?
Grafmüller: Wir sind uns schon heute ziemlich sicher, dass Mähroboter / autonome Rasenmäher für den Bereich der Dienstleistungen benötigt werden. Unter anderem durch den Fachkräftemangel wird auch der professionelle Kunde immer mehr nach solchen Lösungen suchen.
Kleißle: Wir freuen uns auf neue technische Lösungen, die unsere Branche auch hier technologisch weiterbringen.
Die Fragen stellte Michael Rabe















